Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Psychologie, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur viele junge Schulerinnen und Schuler stellt der alltagliche Schulbesuch eine schwere emotional-psychische Belastung mit verschiedenen negativen Begleiterscheinungen dar. Der Fokus dieser Arbeit wird daher auf die Leistungserbringung in Verbindung mit dem vorhandenen Stressempfinden, Schulangsten und weiteren Auspragungen und Konsequenzen durch diesen emotional-psychischen Belastungen gelegt. In den letzten Jahren ruckte dieser Missstand in den Fokus empirischer Untersuchungen, welche sich zunehmend mit dem personlichen Wohlbefinden und der Gesundheit der Lernenden beschaftigen. Erwahnenswert erscheinen in diesen Studien die erforschten Unterschiede zwischen mannlichen und weiblichen Jugendlichen. Betrachtet man das subjektive Erleben von Stressgefuhlen durch Gefuhlslagen, wie zum Beispiel Anstrengung, Uberforderung oder Bedrohung, dann geben 30% der Madchen im Alter von 15 Jahren an, mindestens zweimal wochentlich an Kopf-, Rucken- oder Bauchschmerzen sowie allgemeiner Nervositat zu leiden. Bei 17-jahrigen Madchen steigt dieser Wert bei den empfundenen Kopfschmerzen schon von 50% auf 60% an. Bei den mannlichen Jugendlichen scheint dieser Wert mit Zunahme des Alters zu sinken. Hier nehmen 13,4% der 15-jahrigen Jungen ahnliche Belastungssymptome wahr, wobei dieser Wert vier Jahre zuvor bei der Befragung von 11-jahrigen noch drei Prozentrange hoher lag. Nicht berucksichtigt ist hierbei der Zustand der sogenannten sozialen Erwunschtheit, welcher dazu fuhren konnte, dass heranwachsende Manner aufgrund der Erwartung bezuglich ihres Geschlechts deutlich seltener Schwachen oder korperliche Leiden gegenuber anderen Menschen zugeben.