Krankheit, Konflikt und soziale Kontrolle
Eine empirische Untersuchung subjektiver Sinnstrukturen
Häftad, Tyska, 1984
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Produktinformation
- Utgivningsdatum:1984-01-01
- Mått:152 x 229 x 14 mm
- Vikt:354 g
- Format:Häftad
- Språk:Tyska
- Antal sidor:220
- Upplaga:1983
- Förlag:Springer Fachmedien Wiesbaden
- ISBN:9783531116778
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Innehållsförteckning
- Einleitung: Die gesellschaftliche Bedeutung von Gesundheit, „Krankheit als Konflikt“ und Aufklärung.- Gesundheit — persönlich vs. gesellschaftlich.- und im Prozeß der instrumentellen Rationalisierung.- Prävention und soziale Kontrolle.- „Gesundheitsverhalten“ als typisierbares Konfliktelösen.- Weshalb haben wir mit Arbeiterinnen und Arbeitern gesprochen?.- Dort untersuchen, wo die soziale Kontrolle am stärksten.- und die Distanz zum medizinischen Versorgungssystem am größten ist.- Veränderungsperspektiven: persönliche und gesellschaftliche.- Unser Forschungsverfahren — Erhebung und Auswertung.- Forschungsdialog ist Intervention.- und reicht bis in die lebensgeschichtliche Konfliktdynamik.- Psychoanalytische Laienforscher können Alltagskompetenzen ausbauen.- Auswertung: Thematisierungspotentiale.- die der These vom „Passivitätssyndrom“ widersprechen.- Politische Implikationen der Methode.- Forscher und Beforschte interpretieren gemeinsam Sinn.- der potentiell offen — unendlich ist.- Sozialwissenschaftliche Empirie, die selber Moment des kommunikativen Verständigungsprozesses ist.- Kurzzusammenfassung nach Kapiteln.- 1. Das Scheitern leib-seelischer Selbstaneignung, der Prozeß der Rationalisierung und unser Forschungsparadigma.- 1.1 Der gewöhnliche gesellschaftliche Umgang mit Gesundheitsversorgungsproblemen und der Versuch, ihn gegen den Strich zu bürsten.- 1.2 An welche Traditionen diese Untersuchung anknüpft.- 1.3 Der naturwissenschaftliche Griff nach dem menschlichen Organismus und die Notwendigkeit einer interaktionsorientierten Therapeutik.- 1.4 Therapeutik als Politik I: Die medizinische Isolierung eines Konfliktsymptoms in individualisierter Natur und seine Rekonstruktion als Resultat von Beziehungsgeschehen.- 1.5 Therapeutik alsPolitik II: Die Funktionalisierbarkeit naturwissenschaftlicher Medizin zu Herrschaftszwecken.- 2. Die Methode der Untersuchung: Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie in den Sozialwissenschaften.- 2. 1 Somato-psycho-sozialer Sinnzusammenhang.- 2.2 Subjektivität und Intersubjektivität in der Sozialforschung: Handlungsforschung und hermeneutische Empirie.- 2.3 Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie.- 2.4 Verstehende Kompetenzen in Psychoanalyse und Sozialwissenschaft.- 3. Das szenische Interview.- 3.1 Die Relevanz eines besonderen Gesprächsverfahrens.- 3.2 „Krankheit und Konflikt“ und die Schwierigkeit, darüber zu sprechen.- 3.3 Zwei vorliegende „sensible“ Gesprächsverfahren: das „offene“ und das „narrative“ Interview.- 3.4 Das „szenische“ Interview und seine forschungspraktische Ausgestaltung.- 3.5 Psychoanalytisches Gespräch und Alltagskommunikation.- 3.6 Strukturmerkmale und Interventionspraktiken.- 3.7 Schwierigkeiten mit dem szenischen Interview: Ängste der Forscher und ihre Abwehr durch typische Eigenheiten und Fehler.- 4. Auswertungsverfahren und Dateninterpretation.- 4.1 Hermeneutische Empirie.- 4.2 Situationsdeutung und Textinterpretation als konkurrierende Modelle einer kommunikativen und dynamischen sozialwissenschaftlichen Hermeneutik.- 4.3 Die Operationalisierung des szenischen Verstehens in der empirischen Sozialforschung und die Integration von Szenen- und Textinterpretation.- 4.4 Die Interpretation der szenischen Daten.- 4.5 Einzel- und Gesamtauswertung: Fallinterpretation und Generalisierung durch Typenbildung.- 5. Typen von Krankheits- und Konfliktverhalten: Abwehr- und Thematisierungstendenzen.- 5.1 Die Sinnstruktur der Typen aus der Perspektive kommunikativer Konfliktbewältigungsstrategien.- 5.2 DieDifferenzierung der Typen.- 5.3 Akzentverschiebungen innerhalb der Typenlogik.- 6. Geschlechtsspezifische Differenzierungen im Krankheitserleben und Konfliktverhalten.- Die Interviewerfahrungen.- und ihre Interpretation im Lichte geschlechtsspezifischer Sozialisations- und Lebensbedingungen.- 6.1 Weibliche Identität und passive Leidensfähigkeit.- 6.2 Männliche Identität, instrumentelle Orientierung und Affektkontrolle.- 6.3 Veränderungschancen.- 7. Strukturelle Mängel medizinischer Versorgung Vorschläge zur Veränderung.- 7.1 „Unheilvolle Koalitionen“ gegen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung.- 7.2 Zahlenmaterial und seine Logik.- 7.3 Sozialmedizin und die persönliche Dimension von Krankheit.- Literatur.
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