Unser Alltag ist von Technologien mit prognosefahigen KI-Optionen durchdrungen und ein neues leibliches Spuren bundelt dieses kommunikativ-soziale Geschehen. Auf Basis dieser Annahme liefert die qualitative Studie eine Heuristik zwischen Soziologie und Neuer Phanomenologie und entwickelt dazu neben methodologischen Pramissen die Erhebungsmethode Leib-Mapping. So wird es moglich, die Qualitaten des neuen leiblichen Spurens am Fallbeispiel von Diabetikerinnen und Diabetikern und deren Systemen zur automatisierten Insulinabgabe aufzuzeigen: Wenn neue Zeitverhaltnisse auf einen korperlichen Leib treffen, fuhrt dies nicht nur zu einer gewunschten Sorgeentlastung, sondern auch zu permanentem Identitatsstress. Wir leben in einer alltaglichen Aushandlung einer neuen Ambivalenz.