Lothar Kreimendahl – författare
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22 produkter
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Del 17 - ISSN
Humes Verborgener Rationalismus
Inbunden, Tyska, 1982
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PDF, Tyska, 20111 657 kr
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Häftad, Tyska
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Häftad, Tyska, 2006
1 066 kr
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PDF, Tyska, 2011408 kr
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Dieses für die europäische Aufklärung und Ideengeschichte zentrale Werk, das 1740 bereits in 8.Auflage in vier voluminösen Foliobänden vorlag, führte in der deutschen Aufklärungsforschung ein Schattendasein. Das lag in erster Linie daran, dass bislang keine erschwingliche Ausgabe auf dem Buchmarkt greifbar war. Die Attraktion, die Bayles Wörterbuch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, beruht in erster Linie auf dem skeptischen Geist, der das ganze Werk durchzieht. Bayle unterzieht Philosophie und Theologie, aber auch alle anderen Disziplinen hinsichtlich ihrer Methoden, Gegenstände und Ergebnisse einer kritischen Revision. Dieser aus dem Wörterbuch sprechende Geist einer nüchternen Rationalität traf den Geist und das Lebensgefühl des 18.Jahrhunderts, das sich nach Kants Worten nur dem verpflichtet fühlte, was vor dem »Richterstuhl der Vernunft« legitimiert worden war.Bayle steht am Anfang dieser Entwicklung und pocht unbeirrbar auf die Rechte der Vernunft, die sich für ihn in einer vorurteilsfreien Prüfung des überlieferten Wissenstandes manifestieren. Ein Resultat dieses Ansatzes ist die Forderung von Toleranz. Aus den mehr als 2000 Artikeln des Wörterbuchs sind die philosophisch bedeutendsten Artikel (gut 30 an der Zahl) ausgewählt und übersetzt worden. Dabei ist das Wort »philosophisch« in einem weiteren Sinne zu verstehen als heute üblich. Bayle fasst darunter den Gesamtbereich des rationalen Wissens.Deshalb fällt dieses Wörterbuch nicht, wie der Titel nahelegen könnte, bloß in den Bereich der Geschichte oder der Philosophie im engeren Sinne, sondern umfasst die heute sogenannten Geisteswissenschaften in toto. Bayles Wörterbuch ist somit unserem heutigen Sprachgebrauch nach interdisziplinär angelegt und auch für die geisteswissenschaftlichen Fächer neben Philosophie und Geschichte von immenser Bedeutung.
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PDF, Tyska, 2011408 kr
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Pierre Bayles »Dictionnaire historique et critique« (1. Aufl. 1697) ist als die »Bibel« oder, in den Worten Wilhelm Diltheys, als die »Rüstkammer der Aufklärung« bezeichnet worden. Die Attraktion, die es nicht nur auf die zeitgenössischen Leser ausübte, beruht in erster Linie auf dem Geist nüchterner, vorurteilsfreier Prüfung, der das ganze Werk durchzieht. Diese Grundhaltung traf den Nerv und das Lebensgefühl des 18. Jahrhunderts, das sich nach Kants Worten nur dem verpflichtet fühlte, was vor dem »Richterstuhl der Vernunft« legitimiert worden war. Bayle steht am Anfang dieser Entwicklung und pocht unbeirrbar auf die Rechte der Vernunft, die sich für ihn in einer schonungslosen Prüfung des überlieferten Wissenstandes manifestieren.Im Jahr 2003 haben die Herausgeber aus den mehr als 2000 Artikeln des Wörterbuchs einen ersten Band mit einer Auswahl von gut 30 Artikeln sowie mit den vier »Klarstellungen« Bayles in neuer Übersetzung innerhalb der Philosophischen Bibliothek (PhB 542) vorgelegt. Infolge der positiven Resonanz erscheint anläßlich des 300. Todestages Bayles jetzt der zweite und abschließende Teil der Auswahlausgabe. Der Schwerpunkt liegt wiederum auf den philosophischen Artikeln des ''Dictionnaire''. Zusammen mit den bereits vorliegenden Texten vermitteln die hier präsentierten gut 30 weiteren Artikel einen Eindruck von Bayles philosophischem Denken.
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PDF, Tyska, 2011227 kr
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Der 1763 erschienene »Beweisgrund« ist ein herausragendes Werk der Philosophie: Es markiert nicht nur den Höhepunkt der vorkritischen Philosophie Kants, sondern zugleich derjenigen Art ›dogmatischer‹ Metaphysik, gegen die sich der Philosoph später so entschieden wenden wird, die er aber 1763 noch glaubt konsolidieren zu können.Kant führt in dem Werk einen neuartigen, später ›ontotheologisch‹ genannten Gottesbeweis, den er anschließend für die Verbesserung der Physikotheologie fruchtbar macht. Dadurch erhält diese die subtilste Gestalt und Begründung, die denkbar ist. Abschließend gibt Kant im Vorgriff auf die Gottesbeweiskritik der »Kritik der reinen Vernunft« von 1781 eine systematisch gearbeitete Übersicht über alle möglichen Gottesbeweistypen und zeigt auf, dass sie, außer seinem eigenen Beweis, allesamt scheitern.Die Beweisgrundschrift wird hier erstmals in historisch-kritischer Textgestalt sowie mit ausführlichen Erläuterungen versehen publiziert. Die Einleitung weist die Kontinuität des ontotheologischen Grundgedankens von den frühesten Notizen Kants bis zur »Kritik der reinen Vernunft« und darüber hinaus auf und dokumentiert den entscheidenden Einfluß, den Baumgartens »Metaphysica« für die Formulierung der Ontotheologie hatte.
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PDF, Tyska, 1999204 kr
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In der Naturgeschichte der Religion (1757) trägt Hume eine Entwicklungsgeschichte des Religiösen vor und ergänzt damit die systematisch orientierte Fragestellung der Dialoge. Über Aberglaube und Schwärmerei ist ausschließlich religionsphilosophisch orientiert. In Über die Unsterblichleit der Seele und Über Selbstmord systematisiert Hume zunächst die jeweils entgegenstehenden Argumente, entkräftet sie dann und hält so nicht nur ein Plädoyer für die moralische wie politisch-rechtliche Legalität des Selbstmords, sondern erweist auch die Unsterblichkeitslehre als philosophisch unbegründet.
Häftad, Tyska, 2018
1 638 kr
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PDF, Tyska, 2006567 kr
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Vorwort: Lothar Kreimendahl ABHANDLUNGEN Andreas Kemmerling: Vom Unverständlichen zum als selbstverständlich Vorausgesetzten - Lockes unerläuterter Ideenbegriff Ralph Schumacher: Locke über die Intentionalität sinnlicher Ideen Reinhard Brandt: John Lockes Konzept der persönlichen Identität. Ein Resümee Rolf W. Puster: Eine Klippe für die Selbsttransparenz des Bewußtseins? Zu Lockes Begriff der Erinnerung Rainer Specht: John Lockes Lehre vom Allgemeinen Udo Thiel: Der Begriff der Intuition bei Locke Katia Saporiti: Locke und Berkeley über abstrakte Ideen Ivano Petrocchi: Die Rezeption von Lockes Nachlaßschrift "Of the Conduct of the Understanding" in der deutschen Aufklärung Wolfgang Leidhold: Vernunft, Erfahrung, Religion. Anmerkungen zu John Lockes "Reasonableness of Christianity" Günter Gawlick: Lockes Theorie der Toleranz Jürgen Sprute: Die Legitimität politischer Herrschaft bei John Locke Jean-Claude Wolf: Strafe im Naturzustand KURZBIOGRAPHIE Uta Golembek: John Locke (1632-1704)
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PDF, Tyska, 2010827 kr
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Abhandlungen Lothar Kreimendahl: Bayles Destruktion der rationalen Theologie Winfried Schröder: Die Wiederkehr der Verfemten. Zur Rezeption von Kelsos, Porphyrios und Julian in der Aufklärung Laurent Jaffro: Ist die Evidenz der Existenz des Anderen ein Modell für die Gotteserkenntnis? Berkeley, Hume, Reid und das "Argument des Irregulären" Achim Lohmar: Humes Kritik religiösen Glaubens Alexei N. Krouglov: Die Theologie der Vernunft bei J.N. Tetens Costantino Esposito: Die Schranken der Erfahrung und die Grenzen der Vernunft. Kants Moraltheologie Wilhelm Schmidt-Biggemann: Praktische Philosophie als Provokation. Christian Wolffs Philosophie in der Ideenpolitik der Frühaufklärung Jean Ferrari: Über die bürgerliche Religion im politischen Denken Jean-Jacques Rousseaus Jean Mondot: Vom Nutzen und Nachteil der Religion für das soziale Leben. Über zwei Artikel der Berlinischen Monatsschrift Ursula Goldenbaum: Der Pantheismusstreit als Angriff auf die Berliner Aufklärung und Judenemanzipation Dominique Bourel: Aufklärung im Ghetto. Jüdisches Denken des 18. Jahrhunderts Ulrich Dierse: Das Wesentliche und das Beiläufige in der Religion. Marie Hubers Weg vom Pietismus zur Aufklärung Anne Conrad: "Die schwankenden Religionsbegriffe". Reflexion und Erleben von Religion bei Elisa von der Recke Kurzbiographie Adolph Friedrich Hoffmann (1703-1741) Diskussion Der "Nekrolog Immanuel Kant" von Schack Hermann Ewald in den Gothaischen gelehrten Zeitungen
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PDF, Tyska, 2011827 kr
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Thema: Shaftesbury ABHANDLUNGEN Barbara Schmidt-Haberkamp ›Go to the poets‹: die Kunst des Selbst¬gesprächs bei Shaftesbury Alexandra Kleihues Figuren der Evidenz in Shaftesburys ''Moralists'' Michael B. Prince Mimetic Virtue. On Shaftes¬bury''s moral sense Mark-Georg Dehrmann Shaftesburys stoischer Sokratismus Insa Kringler Shaftesburys Natur- und Moralverständnis hinsichtlich der Rezeption des ›Cambridge Platonism‹ Simon Grote Shaftes¬bury''s Egoistic Hedonism Björn Pecina Gefühlte Ganzheit. Shaftesburys Metaphysik des ›moral sense‹ Martin Kirves Das ''Urteil des Herkules'' - Shaftesburys gemalte Kunsttheorie Patrick Müller ''Dwell with honesty & beauty & order'': The Paradox of Theodicy in Shaftesbury''s Thought Katja Battenfeld & Melinda Palmer Kolb Protestant ethics and the ›moral sense‹ in the mid-eighteenth-century novel. C. F. Gellert''s ''Das Leben der Schwedischen Gräfinn'' in Mary Collyer''s English translation KURZBIOGRAPHIE Albrecht von Haller (1708-1777)
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PDF, Tyska, 2012884 kr
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Abhandlungen Robert Theis: "Ut & scias, & credas, quae simul sciri & credi possunt". Aspekte der Wolffschen Theologie Luigi Cataldi Madonna: Die Vernunft als Grundlage des Glaubens. Zu Christian Wolffs kritischer Theologie Francesco Valerio Tommasi: Wolff und die Analogie. Von den mannigfachen Modi des Seienden zwischen Ontologie und Theologie Matteo Favaretti Camposampiero: Der psychotheologische Weg. Wolffs Rechtfertigung der Gotteserkenntnis Manuela Mei: Notio intellectus divini quomodo prodeat. Eine Untersuchung über die gnoseologische Bedeutung unserer Gotteserkenntnis Werner Euler: Über das Verhältnis des Natürlichen und Übernatürlichen und seine Konsequenzen für die Begründung göttlicher Wunder in der Metaphysik Christian Wolffs Ferdinando Luigi Marcolungo: Christian Wolff und der physiko-theologische Beweis Stefanie Buchenau: Die Teleologie zwischen Physik und Theologie Jean-François Goubet: Wolffs systematische Denkweise auf dem Prüfstand der theologischen Kontroverse Johannes Bronisch: Naturalismus und Offenbarung beim späten Christian Wolff. Mit der Edition eines Briefes von Wolff Clemens Schwaiger: Philosophie und Glaube bei Christian Wolff und Alexander Gottlieb Baumgarten Textedition Christian Wolff: De differentia intellectus systematici & non systematici / Über den Unterschied zwischen dem systematischen und dem nicht-systematischen Verstand Diskussion Rainer Enskat: ›Erwirb sie, um sie zu besitzen!‹ oder Literarische Spielwiese? Bemerkungen zu Methodenproblemen der Aufklärungsforschung anläßlich von Philipp Bloms Untersuchungen zum vergessenen Erbe der Aufklärung
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PDF, Tyska, 20121 133 kr
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Martin Mulsow, Guido Naschert Einleitung: Radikale Spätaufklärung in Deutschland. Einzelschicksale - Konstellationen - Netzwerke ABHANDLUNGEN Hamburg, Bremen Almut Spalding: Der Fragmenten-Streit und seine Nachlese im Hamburger Reimarus-Kreis Frank Hatje: Jakobiner, Demokraten, Republikaner? Französische Revolution, Aufklärung und deutsches Bürgertum in den Tagebüchern Ferdinand Benekes Göttingen, Gießen Falk Wunderlich: Empirismus und Materialismus an der Göttinger Georgia Augusta - Radikalaufklärung im Hörsaal? Martin Mulsow: Karl von Knoblauch und Georg Friedrich Werner als Materialisten - Eine Gießen-Dillenburger Konstellation Berlin und Umland Ivan-M. D''Aprile: "Mein eigentlicher Zweck geht auf eine Beschleunigung der Freiheit". Netzwerke zwischen radikaler Spätaufklärung, Frühliberalismus und Vormärz in Brandenburg-Preußen am Beispiel von Friedrich Buchholz Andreas Menk: Johann Heinrich Schulz - "Meteor an dem Kirchenhimmel der Mark von Deutschland". Über eine personelle Konstellation der Ermöglichung radikaler Religionskritik im spätfriderizianischen Preußen Reinhard Markner: Franz Michael Leuchsenring, "Philosoph ambulant" in Berlin und Zürich Halle Andrew McKenzie-McHarg: Überlegungen zur Radikalaufklärung am Beispiel Carl Friedrich Bahrdt Manuel Schulz, Marcus Conrad: Carl Friedrich Bahrdt und die halleschen Verlage Gebauer und Hemmerde Weimar Peter-Henning Haischer, Hans-Peter Nowitzki: "… gegen alles Nachtheilige bestens verwahrt". Wielands clandestine Publikationsstrategien Mainz, Stuttgart, Tübingen, Würzburg Jörg Schweigard: Studentische Netzwerke im Zeichen der Französischen Revolution. Politische Gruppenbildungen, Meinungstransfers und Symbole an süddeutschen Hochschulen (1791-1794) KURZBIOGRAPHIE Guido Naschert: Johann Georg Heinrich Feder (1740-1821) DISKUSSION Rainer Enskat: Bewährungsproben der Reflexion.
Häftad, Tyska, 2016
269 kr
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PDF, Tyska, 2016204 kr
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Die posthum 1779 erschienenen Dialoge über natürliche Religion sind das religionsphilosophische Hauptwerk David Humes. Nicht die Beweisbarkeit von Gottes Dasein sind ihr Thema, sondern die Frage, ob sich mittels der Vernunft etwas über Gottes Wesen aussagen lässt. Dieser Ansicht waren im 18. Jahrhundert die Deisten: Gestützt auf die Einsichten der modernen Naturwissenschaften – wie sie insbesondere in Newtons Werk greifbar waren – glaubten sie, Gottes Prädikate benennen zu können.Hume zeigt in seinem dialogisch aufgebauten Werk die Unhaltbarkeit dieses Anspruchs der Physikotheologie. Weder die natürlichen noch die moralischen Eigenschaften der Gottheit können aus der Zweckmäßigkeit und Schönheit der Welt hergeleitet werden. Damit war der Deismus am Ende, und zugleich war damit das Projekt einer rationalen Theologie als unmöglich erwiesen. Eine eigene Lösung des religiösen Problems liefert Hume nicht, aber er deutet am Ende des Werks an, wo diese liegen könnte.Humes Dialoge nehmen also kritisch Stellung zur Religion, indem sie vorgebliche Beweisansprüche destruieren. Sie tun dies auf eine konzise, nüchterne, an der Sache orientierte Art und Weise, die als vorbildlich gelten darf. Auch deshalb sind die Dialoge ein Klassiker der modernen Religionsphilosophie. Das Werk hat nichts von seiner Aktualität verloren und ist in den Debatten um das Gottesproblem bis in die unmittelbare Gegenwart hinein lebendig wie kaum ein zweites.
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PDF, Tyska, 2014453 kr
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Condillacs philosophisches Schaffen ist vor dem Hintergrund der Erkenntnistheorie John Lockes zu sehen, dessen Standpunkt er radikalisiert, indem er das gesamte menschliche Wissen als einzig aus der Sinneswahrnehmung entstammend betrachtet. Mit diesem Schritt verläßt Condillac den Boden empiristischer Philosophie und wird zum Begründer des neuzeitlichen Sensualismus. Die Explikation seiner Lehre erfolgt in der Abhandlung über die Empfindungen von 1754.
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PDF, Tyska, 19881 360 kr
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Kaum ein Wort macht im 18. Jahrhundert im Deutschen eine so eigenartige Karriere wie das Wort "Aufsatz". Zu Beginn des Jahrhunderts noch die Bezeichnung für Düsenaufsätze sowie für Kommoden- und Schrankaufsätze, wird es in der zweiten Jahrhunderthälfte zum ubiquitären Begriff für eine Textsorte, von der nicht recht klar wird, ob sie nun ihrerseits eigentlich neuartig ist oder nicht. Im deutschen Zeitungswesen bezeichnet das Wort "Aufsatz" um 1800 vorübergehend so gut wie alle Formen von Beiträgen, die in einem Blatt einlaufen – vom heutigen "Artikel" über die sachlich-wissenschaftliche "Abhandlung" bis hin zum thematisch-pointierten "Essay". Tatsächlich erscheinen viele solcher später als "Essays" klassifizierten Texte zunächst unter anderen Bezeichnungen wie "Fragment", "Versuch", "Entwurf" oder eben "Aufsatz". Zugleich setzen jedoch in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts verstärkt Bemühungen ein, den Aufsatz verbindlicher zu bestimmen und ihn auf eine regelhafte Form zu verpflichten (im Schulwesen, in gelehrten Gesellschaften, in der Wissenschaft). Die Karriere des deutschen "Aufsatzes" – des Wortes ebenso wie der damit verbundenen Schreibpraktiken und Texte – ist ein genuin praxeologisches Phänomen, das nicht vorschnell mit einem Blick auf seine literarische oder rhetorische Definition in seiner Textlichkeit erklärt werden sollte. Vielmehr handelt es sich, so die Kernthese des vorliegenden Bandes, um eine Praxis, die sich aus verschiedenen Quellen und gesellschaftlichen Erfordernissen speist und auf diese reagiert. Es ist das primäre Anliegen dieses Bandes und seiner Beiträge, die Quellen der sich im Laufe des 18. Jahrhunderts ausbreitenden Aufsatzpraktiken in den Blick zu nehmen und so die Entstehungskontexte und funktionalen Zusammenhänge dieser sehr spezifischen, mit den gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialen Praktiken des 18. Jahrhunderts auf das Engste verbundenen Praxis sichtbar zu machen.
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PDF, Tyska, 2004567 kr
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Gegenstand des Jahrbuches Aufklärung« ist die Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Der Gedanke der erkenntnisfördernden Kraft der offenen, unparteiischen Diskussion war eine der wichtigsten Überzeugungen des Jahrhunderts. Es ist diese Grundhaltung der Aufklärung, die auch die Anlage des Jahrbuches bestimmt.Das Streben nach Interdisziplinarität war eine dominierende Tendenz und Ausdruck der Integrationskraft der Epoche. Der Umbruch des kulturellen und zivilisatorischen Selbstverständnisses sowie die Entfaltung der bürgerlichen Gesellschaft wurde von ihm mitbestimmt. Auch dieser Idee versucht die Aufklärung zu entsprechen.Fachübergreifend angelegt, wird die Aufklärung thematisch flexibel Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen Forschungsdisziplinen im Hinblick auf die jeweiligen sachlichen Schwerpunkte zusammenführen, die durch Kurzbiographien, Diskussionen sowie Forschungs- und Literaturberichte ergänzt werden.
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PDF, Tyska, 2002680 kr
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Gegenstand des Jahrbuches Aufklärung« ist die Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Der Gedanke der erkenntnisfördernden Kraft der offenen, unparteiischen Diskussion war eine der wichtigsten Überzeugungen des Jahrhunderts. Es ist diese Grundhaltung der Aufklärung, die auch die Anlage des Jahrbuches bestimmt.Das Streben nach Interdisziplinarität war eine dominierende Tendenz und Ausdruck der Integrationskraft der Epoche. Der Umbruch des kulturellen und zivilisatorischen Selbstverständnisses sowie die Entfaltung der bürgerlichen Gesellschaft wurde von ihm mitbestimmt. Auch dieser Idee versucht die Aufklärung zu entsprechen.Fachübergreifend angelegt, wird die Aufklärung thematisch flexibel Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen Forschungsdisziplinen im Hinblick auf die jeweiligen sachlichen Schwerpunkte zusammenführen, die durch Kurzbiographien, Diskussionen sowie Forschungs- und Literaturberichte ergänzt werden.
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PDF, Tyska, 2022737 kr
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Die 1766 erschienenen »Träume eines Geistersehers« nehmen eine Schlüsselstellung in Kants Werk ein. Anlässlich der Auseinandersetzung mit der Geisterseherei Emmanuel Swedenborgs prüft Kant die Erkenntnisansprüche der rationalen Psychologie und weist sie als haltlos zurück.Diese Kritik weitet sich zu einer Ablehnung der gesamten herkömmlichen Metaphysik aus, deren Scheitern Kant zum Anlass nimmt, nach der angemessenen Methode in der Philosophie zu fragen. Als solche empfiehlt er die Hinwendung zu erfahrungswissenschaftlichen Verfahren. Damit hat Kant bereits wesentliche Momente seiner späteren Vernunftkritik erarbeitet. Aber auch die praktische Philosophie profitiert von der im Geist des Skeptizismus und im Tonfall ironischsarkastischer Redeweise durchgeführten Untersuchung. Es zeigt sich, dass die Grundzüge von Kants Moralphilosophie bereits 1766 gefunden sind. Kants Abhandlung bedeutet somit in mehrfacher Hinsicht das Ende seiner vorkritischen Phase und markiert die eigentliche Geburtsstunde des Kritizismus. Die Ausgabe präsentiert Kants Text erstmals in historischkritischer Gestalt und mit deutschen Übersetzungen der Stellen aus den »Arcana Coelestia« Swedenborgs, auf die sich Kant bezieht. Die umfänglichen Erläuterungen decken die Anknüpfungen an die zeitgenössische Philosophie auf und stellen die Verbindung der Abhandlung mit Kants vorkritischen wie kritischen Werken her.
Del 16 - Aufklärung 16
Philosophie in Pierre Bayles Dictionnaire Historique et Critique
Häftad, Tyska, 2025
836 kr
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