Reihe Geschichtswissenschaft - Böcker
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8 produkter
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Die regierende Königin - Elisabeth I. von England
Aspekte weiblicher Herrschaft im 16. Jahrhundert
Häftad, Tyska, 2016
583 kr
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Das 16. Jahrhundert weist eine große Zahl von Frauen auf, die aus eigenem Recht regierten, eine Tatsache, die um so erstaunlicher ist, zieht man die Renaissancevorstellungen von Natur und Rollenverhalten der Frau in Betracht und vergleicht sie mit dem zeitgenossischen, mannlich definierten Herrscherideal. Am Beispiel Elizabeths I. von England, der wohl bekanntesten regierenden Konigin des Jahrhunderts, werden zunächst die besonderen Bedingungen analysiert, unter denen eine Frau Herrschaft ausübte. Aus geschlechtsspezifischen Grunden unterschied sich nicht nur ihre Erziehung von derjenigen eines Prinzen Auch die Möglichkeiten des Auftretens in der politischen Öffentlichkeit und die Konsequenzen einer Eheschließung waren fur die regierende Frau andere als fur einen männlichen Souverän. Sollten sich geschlechtsspezifische Unterschiede nicht autoritatsmindernd auswirken, mußte sie ihnen in ihrem Verhalten und ihren Äußerungen Rechnung tragen.Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht dabei die Selbstinszenierung der Königin in den von ihr verfaßten Reden und Gebeten, mit der sie auf die besonderen Bedingungen weiblicher Herrschaft reagierte.
Visual History und Geschichtsdidaktik
Bildkompetenz in der historisch-politischen Bildung
Häftad, Tyska, 2015
486 kr
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„der fotografie-unkundige wird der analfabet der zukunft sein.“ (Lázló Moholy-Nagy, 1928). Geschichte ist mehr denn je visualisierte Geschichte: das Lagertor von Auschwitz-Birkenau (1945), der Atompilz von Hiroshima (1945), der landende „Rosinenbomber“ in Berlin (1948), die Steinewerfer vom Potsdamer Platz (1953) die gescheiterte Flucht Peter Fechters (1962), das Napalm Girl (1972), die Anschläge vom 11. September 2001 – diese Fotografien haben sich tief im kollektiven Gedächtnis eingegraben. Der Historiker und Geschichtsdidaktiker Christoph Hamann untersucht die Fotografie als ein zentrales Medium der historischen Erinnerung. Er analysiert exemplarisch kanonisierte Schlüsselbilder und zeigt, wie mit diesen historische Deutungen transportiert werden. Diese fotografische visual history wird im Kontext der Geschichte der deutschen wie globalen Erinnerungskultur betrachtet. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Ästhetik der Bilder geworfen. Denn die mediale Formatierung der kollektiven Geschichtswahrnehmung wird durch diese beeinflusst. Christoph Hamann räumt der Form des fotografischen Bildes eine semantische Funktion ein und verortet die Bilder in ikonografischen Traditionen. Der Einfluss von Visualisierungen auf das individuelle wie kollektive Geschichtsbewusstsein ist empirisch belegt – diese Erkenntnis ist für das historische Lernen von elementarer Bedeutung. Hamanns Ausführungen reflektieren deswegen die Notwendigkeit sowie die Möglichkeiten der Förderung einer kritischen Bildkompetenz in der historisch-politischen Bildung. Die historischen Wissenschaften müssen ihre ästhetische Unmündigkeit überwinden – im historiographischen, geschichtsdidaktischen wie unterrichtspragmatischen Interesse. Denn Moholy-Nagys Zukunft ist längst Gegenwart.
Essays nach Auschwitz
Ein Seminar 40 Jahre nach Adornos Radiovortrag. Norbert H. Weber zum 65. Geburtstag
Häftad, Tyska, 2016
393 kr
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Mügeln, August 2007. Eine Gruppe indischer Einwohner des kleinen sächsischen Ortes wird während eines Dorffestes Opfer einer fremdenfeindlich motivierten Hetzjagd zahlreicher junger Männer.Rechtsextremistische Übergriffe wie diese haben in Deutschland auch mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Konjunktur. Erschreckenderweise gleichen sich die Bilder: „Schaulustige sahen tatenlos zu“, schreibt der Tagesspiegel vom 21.08.2007. Was haben (Un)Beteiligte von heute aus den Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gelernt, wenn ihr Handeln bestimmt wird durch hinsehendes Wegschauen? Ein Problem der historisch-politischen Bildung der Schule, der Lehrerbildung?In ihren „Essays nach Auschwitz“ reflektieren junge Pädagogik-Studierende ihre Eindrücke während und nach einer Exkursion in die Gedenkstätte Auschwitz 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers, vorbereitet in einem Seminar an der Technischen Universität Berlin. Als Angehörige der Dritten Generation nehmen sie für sich in Anspruch, nach der verdrängenden Ersten Generation und der aufbegehrenden, protestierenden und bohrend nachfragenden Zweiten Generation eine eher rational ergründende Rolle bei der Frage nach der Schuld einzunehmen. Dabei entwickeln sie einen ethischen Rigorismus, der in akademisch geschliffenen Auseinandersetzungen nicht eben häufig ist, aber letztlich für das studentische Engagement im Sinne der Thesen Adornos in seinem Rundfunkvortrag „Erziehung nach Auschwitz“ (1966) spricht. Und sie schließen sich von Weizsäckers Credo 40 Jahre nach Kriegsende an, wenn er feststellt:„Bei uns ist eine neue Generation in die politische Verantwortung hereingewachsen. Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.“
582 kr
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Mit dieser Festschrift ehren Autoren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen den Geschichtsdidaktiker Bodo von Borries.Die Beiträge beinhalten Auseinandersetzungen mit Schulbüchern und knüpfen somit an die Schulbuchanalyse zum problemorientierten Geschichtsunterricht von Bodo von Borries an. Es schließen sich Beiträge zum Thema Prinzipien, Medien und Methoden des Geschichtsunterricht an, des weiteren Beiträge zur unterrichtlichen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust. Die Autoren setzen sich weiter mit aktuellen Diskussionen und Kompetenzorientierung und Kompetenzmodellen auseinander und berichten über Fragen der Integration sowie eine produktive Verbindung interkulturellen Lernen, geschichtsdidaktischer Empirie sowie der Erinnerungskultur und der Lehrerausbildung.
393 kr
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Del 56 - Reihe Geschichtswissenschaft
Demokratische Tradition und revolutionärer Geist
Erinnern an 1848 in Berlin
Häftad, Tyska, 2016
291 kr
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Bankier, Fälscher, Historiker
Der Weg des Isaac Lewin durch die Geschichte seiner Zeit
Häftad, Tyska, 2015
464 kr
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Isaac Lewin (1887–1945), Wirtschaftswissenschaftler in St. Petersburg, schreibt kritisch über Lenins ökonomisches Denken und muss ins Exil. Im Russischen Berlin ist er bald ein erfolgreicher Bankier, wird aber 1929, am Beginn der Bankenkrise, als Wechselfälscher entlarvt. Er flüchtet nach Brasilien, ändert dort Namen und Alter, und beginnt seine zweite Hochschulkarriere in Harvard. Bis die Berliner Justiz ihn entdeckt – im Januar 1933.Der Leser folgt Isaac Lewin – später J. F. Normano – in seinem Lebenslauf, er liest, was der Mensch tut und was mit ihm geschieht. Dies ist spannend und unterhaltsam; streckenweise ist die Erzählung ein Krimi, in anderen Abschnitten eine Fluchtstory. Aber das Buch bietet mehr: es führt den Leser durch die Jahrhunderthälfte, vom revolutionären Russland zur Roosevelt-Ära, von der deutschen Inflation zur Bankenkrise, von der professionellen Falschmünzerei in Grauzonen der Wirtschaft zum Verfälschen politischer Dokumente in Geheimdienstmilieus. So erscheinen die biographischen Bilder vor ihrem historischen Hintergrund – und fügen sich in die Zeitgeschichte ein.Das Buch ist für all diejenigen geschrieben, die gerne auf Wanderung durch die Geschichte gehen, mit Sprüngen zwischen den Kontinenten und zu den Brennpunkten des Weltgeschehens. Wer zudem Wirtschaftshistorie mag, ob als Geschichte von Ländern, Unternehmen oder auch Lehrmeinungen, der wird an der Lektüre ein besonderes Interesse finden.
363 kr
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Viele protestantische Pfarrer und Theologen unterstützten hemmungslos das Militär und den Kriegskurs desimperialistischen Kaiserreichs. Viele, aber nicht alle. Die Positionen der Friedenspfarrer sind nur sehr bedingtGegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Eine wichtige Aufgabe der historischen Friedensforschung ist es, gerade diese Ausnahmen von der weit verbreiteten Denkhaltung zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.Dieses Lesebuch bietet einen aussagekräftigen Querschnitt des vielfältigen Friedensdenkens und Friedensengagements von Berliner Friedenspfarrern und der Geschichte Berlins im Ersten Weltkrieg.Gerade im Hinblick auf 100 Jahre Erster Weltkrieg im Jubiläumsjahr 2014 ist es besonders wichtig und interessant auf diese kaum bekannte Friedenstradition hinzuweisen.