Wissenschaftsrecht. Beihefte – serie
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4 produkter
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Del 23 - Wissenschaftsrecht. Beihefte
Der persönliche Anwendungsbereich des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG)
Häftad, Tyska, 2015
775 kr
Tillfälligt slut
Die Befristung von Arbeitsverhältnissen von wissenschaftlichem Personal an Hochschulen ist seit 2007 im WissZeitVG geregelt. Eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahre 2011 hat im Hinblick auf den persönlichen Anwendungsbereich der Regelung zu erheblicher Rechtsunsicherheit geführt. Nach dieser Entscheidung zählen Mitarbeiter der Hochschulen nur dann zum wissenschaftlichen Personal, wenn sie die Möglichkeit haben, im Rahmen ihrer Dienstaufgaben selbstständig schöpferisch tätig zu werden und einen eigenen innovativen Forschungsbeitrag zu leisten. Thomas Raab zeigt auf, dass diese Definition des Begriffs "wissenschaftliches Personal" weder der Entstehungsgeschichte des Gesetzes noch deren Zwecksetzung gerecht wird, den Hochschulen zum Zwecke der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses die rechtssichere Befristung von Arbeitsverhältnissen zu ermöglichen. Er liefert zudem einen Vorschlag für eine gesetzliche Konkretisierung.
Del 24 - Wissenschaftsrecht. Beihefte
Auf dem Weg zu einem europäischen Wissenschaftsrecht?
Häftad, Tyska, 2016
616 kr
Tillfälligt slut
Der Band dokumentiert die Referate und die Podiumsdiskussion der Tagung "Auf dem Weg zu einem europäischen Wissenschaftsrecht?", die am 26./27. März 2015 unter Leitung der Veranstalter in Trägerschaft des Vereins zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts e.V. an der Universität Luxemburg stattfand. In ausgewählten Themenblöcken wird der Frage nachgegangen, ob bereits ein originär europäisches Wissenschaftsrecht entstanden ist bzw. entsteht.Themen des Bandes sind insbesondere Einflüsse des allgemeinen Unionsrechts auf ein europäisches Wissenschaftsrecht, das europäische Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit, der Wert des Grundrechtsschutzes auf europäischer Ebene, das Verbot der Altersdiskriminierung im Hochschulpersonalrecht, Wissenschaftseinrichtungen und europäisches Beihilferecht und institutionelle Fragen der europäischen Forschungsförderung.
Del 25 - Wissenschaftsrecht. Beihefte
Universitäre Industriekooperation, Informationszugang und Freiheit der Wissenschaft
Eine Fallstudie
Häftad, Tyska, 2019
695 kr
Tillfälligt slut
Kooperationen von Hochschulen mit privaten Förderern sind weit verbreitet und werden gerade in Fächern, in denen hoher Finanzbedarf mit praktischer Verwertbarkeit zusammenfällt, unter dem Druck zur Drittmittelfinanzierung von Forschungsprojekten weiterhin zunehmen. Die damit verbundenen Rechtsfragen sind bislang jedoch weitgehend ungeklärt geblieben. Klaus Ferdinand Gärditz untersucht anhand praktischen Fallmaterials die rechtlichen Grenzen von Hochschulkooperationen, die sich namentlich aus dem Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit ergeben. Die Schutzverantwortung für eine freie Wissenschaft gebietet Vorkehrungen, die eine verlässliche, unabhängige und glaubwürdige Forschung an staatlichen Hochschulen sicherstellen. Zugleich wird untersucht, inwiefern sich die notwendige Transparenz, die eine glaubwürdige Wissenschaft benötigt, flankierend durch Informationsfreiheits- und Pressauskunftsansprüche durchsetzen lässt.
Del 26 - Wissenschaftsrecht. Beihefte
Cephalopoden im Tierversuchsrecht
Eine Fallstudie zu biowissenschaftlicher Grundlagenforschung, Modellorganismen und epistemischer Lastenverteilung im Verwaltungsrecht
Häftad, Tyska, 2023
590 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen (§ 1 Satz 2 TierSchG). Diese Basisregel des Tierschutzrechts ist epistemisch voraussetzungsvoll, weil sie belastbare Kenntnisse über das Empfindungsvermögen einer Tierart voraussetzt. Auch unter den Bedingungen tierexperimenteller Forschung ist dies nicht immer gewährleistet, was der normative Grenzfall der Tierversuche mit Cephalopoden (Sepien, Kalmare, Kraken) zeigt. Die vorliegende Fallstudie illustriert die Funktionen von Modellorganismen in den Life Sciences und zeichnet die Bedeutung der Cephalopoden insbesondere für die neurowissenschaftliche Forschung nach. Die unionsrechtlich induzierte Einbeziehung in das Tierschutzrecht beruht auf dem Vorsorgeprinzip, weniger auf gesicherten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Ungelöste Folgeprobleme wurden so in die Anwendung des Tierschutzrechts verlagert, das Leiden vermeiden soll, über das nur hochgradig ungesichertes Wissen vorliegt.