Gewalt erzählen

Grenzen und Transgressionen im mexikanischen Roman der Gegenwart

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​In Mexiko steigt die Gewalt in den letzten Jahren weiter an, eine Aufklärung bleibt aber meist aus. Literatur übernimmt in dem Kontext die wichtige Funktion, Gewalt und Traumata artikulierbar zu machen. Dies wird an einem neu zusammengestellten Korpus verdeutlicht, das Romane von acht Autorinnen und Autoren umfasst. Dieser Band hat nicht nur die Nordgrenze zu den USA zum Thema, sondern auch die südliche sowie innergesellschaftliche Grenzen Mexikos, er definiert Grenzen in Bezug auf die Kategorien Gesellschaft, Körper und Gattung. Anhand von Theorien zu ‚Grenze‘ und ‚Transgression‘ zeigt die Autorin, wie Gewalt normalisiert und ausgeblendet wird – und wie Literatur sie aber wieder sichtbar machen kann. – Ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis Werner Krauss des Deutschen Hispanistenverbandes.

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