Heute vermitteln die Medien das Wissen zwischen der Gesellschaft und den Individuen. So sprechen Soziologen von einer Wissensgesellschaft. Die individuellen Moglichkeiten, sich dieses Wissen anzueignen, sind mageblich fur die Lebenschancen: Sie entscheiden uber den Bildungsstand, die Moglichkeiten im Erwerbsleben und das Einkommen, uber die Gestaltungsmoglichkeiten und die Teilnahme im gesellschaftlichen und politischen Leben. Alexander Filipovic analysiert und bewertet gesellschaftliche Trends, Bildung und die Medien aus der Perspektive der Beteiligungsgerechtigkeit, wie die christliche Sozialethik sie vertritt. Daraus leitet er eine Medienethik ab, die eine gerechte Vermittlung und Aneignung von Wissen fordert.