Aristoteles über Getrenntheit und Ursächlichkeit

Der Begriff des »eidos choriston«

AvJohannes Hubner

E-bok
PDF, Tyska, 2000

329 kr

Läs direkt i Bokus Reader – eller ladda ned till din enhet (PDF kräver ofta zoom och scroll på små skärmar).

Fler format och utgåvor

Beskrivning

Im Zentrum von Aristoteles'' Kritik an Platon steht der Vorwurf, Platon habe die Ideen zu selbständigen Entitäten erklärt, die von den wahrnehmbaren Dingen getrennt existierten, statt ihnen immanent zu sein. Folgerichtig zeichnen sich die aristotelischen Nachfolger der platonischen Ideen, die Formen, durch Immanenz aus. Aristoteles selbst spricht den Formen jedoch zugleich Getrenntheit zu.Wie ist das zu verstehen? Wie können immanente Formen getrennt sein? Die Frage betrifft den ontologischen Status der Formen bei Aristoteles und damit den Kern seiner Ontologie: Wenn die Formen lediglich in einem abgeschwächten Sinn getrennt sind, verliert Aristoteles die Rechtfertigung dafür, sie als primäre Substanzen, als das eigentlich Wirkliche anzusehen; wenn sie dagegen in einem starken Sinn getrennt sind, droht er, in Platonismus zurückzufallen.In dieser Arbeit wird argumentiert, dass Aristoteles erfolgreich einen genuinen Mittelweg einschlägt: In seiner Theorie können unter den Formen allein die des Lebendigen Getrenntheit beanspruchen, und zwar deshalb, so die These, weil sie ursächlich für ihre eigene Aufrechterhaltung durch Ernährung und Reproduktion sind. Die These wird, in stetiger Auseinandersetzung mit der Forschung, aus sorgfältigen Textanalysen insbesondere zu den zentralen Büchern der Metaphysik gewonnen. Eine Deutung dessen, wie Aristoteles ''getrennt'' in Bezug auf die konkreten Dinge versteht, und eine Darstellung seiner Auseinandersetzung mit Platon bereiten die Klärung der Frage vor, was ''getrennt'' in Bezug auf die Formen heißt. Die Antwort erfolgt, indem das aristotelische Konzept der lebendigen Form als einer immanenten Ursache genau expliziert wird. Schließlich wird gezeigt, dass dieses Konzept Aristoteles'' Behauptung rechtfertigt, die Form erfülle seine strikten Bedingungen für Definierbarkeit.Im Zentrum von Aristoteles'' Kritik an Platon steht der Vorwurf, Platon habe die Ideen zu selbständigen Entitäten erklärt, die von den wahrnehmbaren Dingen getrennt existierten, statt ihnen immanent zu sein. Folgerichtig zeichnen sich die aristotelischen Nachfolger der platonischen Ideen, die Formen, durch Immanenz aus. Aristoteles selbst spricht den Formen jedoch zugleich Getrenntheit zu.Wie ist das zu verstehen? Wie können immanente Formen getrennt sein? Die Frage betrifft den ontologischen Status der Formen bei Aristoteles und damit den Kern seiner Ontologie: Wenn die Formen lediglich in einem abgeschwächten Sinn getrennt sind, verliert Aristoteles die Rechtfertigung dafür, sie als primäre Substanzen, als das eigentlich Wirkliche anzusehen; wenn sie dagegen in einem starken Sinn getrennt sind, droht er, in Platonismus zurückzufallen.In dieser Arbeit wird argumentiert, dass Aristoteles erfolgreich einen genuinen Mittelweg einschlägt: In seiner Theorie können unter den Formen allein die des Lebendigen Getrenntheit beanspruchen, und zwar deshalb, so die These, weil sie ursächlich für ihre eigene Aufrechterhaltung durch Ernährung und Reproduktion sind. Die These wird, in stetiger Auseinandersetzung mit der Forschung, aus sorgfältigen Textanalysen insbesondere zu den zentralen Büchern der Metaphysik gewonnen. Eine Deutung dessen, wie Aristoteles ''getrennt'' in Bezug auf die konkreten Dinge versteht, und eine Darstellung seiner Auseinandersetzung mit Platon bereiten die Klärung der Frage vor, was ''getrennt'' in Bezug auf die Formen heißt. Die Antwort erfolgt, indem das aristotelische Konzept der lebendigen Form als einer immanenten Ursache genau expliziert wird. Schließlich wird gezeigt, dass dieses Konzept Aristoteles'' Behauptung rechtfertigt, die Form erfülle seine strikten Bedingungen für Definierbarkeit.

Produktinformation

Utforska kategorier

Hoppa över listan

Mer från samma författare

Hoppa över listan

Du kanske också är intresserad av

Alison Espach - Bröllopsgästerna, Pocket
  • 4 för 3

Bröllopsgästerna

Alison Espach

Pocket, 2026

3,5 utav 5 stjärnor. Totalt antal röster:(13)

99 kr

Jens Ganman - Skjut Gräv Tig, Häftad
  • -17%
Del 2

Skjut Gräv Tig

Jens Ganman

Häftad, 2026

4,8 utav 5 stjärnor. Totalt antal röster:(132)

189 kr229 kr

Tone Schunnesson - Ultravåld, Inbunden
  • -19%

Ultravåld

Tone Schunnesson

Inbunden, 2026

4,4 utav 5 stjärnor. Totalt antal röster:(11)

209 kr259 kr