Ästhetiken X.0 – Zeitgenössische Konturen ästhetischen Denkens – serie
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In der Theoriegeschichte der ästhetischen Theorie hat sich im 20. Jahrhundert eine Lesart der Kantischen Analytik des Schönen herausgebildet, welche die Zweckfreiheit der Künste als Dogma ihrer Funktionslosigkeit versteht. Dem gegenüber gibt es Entwicklungen auf dem Feld der Künste, die in eine andere Richtung weisen. Das Buchprojekt geht von der impliziten Annahme aus, dass ästhetische Theorie sich ihrem Gegenstand gegenüber als angemessen erweisen muss. Es besteht daher eine Notwendigkeit, die theoretischen Parameter der Zweckfreiheit, Autonomie und Funktionslosigkeit neu zu überdenken. Die Strategie dieser Operation besteht darin, sich mit der philosophischen Geschichte des Zweckbegriffs auseinanderzusetzen und diese in ein Verhältnis zu aktuellen Diskursen und Phänomenologien der Kunst zu setzen. Auf dem Prüfstand steht damit die Funktion/Funktionslosigkeit der Kunst in der Gesellschaft sowie eine Neufassung ihrer Zwecke.
599 kr
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Die Beiträge des Bandes stellen die Frage nach der Zweckmäßigkeit und Produktivität von Kunst und verhandeln diese im Spannungsfeld von Autonomie und Funktionalisierung. Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven werden die Spielräume zwischen Kunst und gesellschaftlicher Praxis in den Blick genommen und Funktionen und Wirksamkeiten künstlerischer Praxis in Bezug auf gesellschaftliche Bereiche wie das Soziale oder das Politische diskutiert. Dabei finden zeitgenössische Phänomene in verschiedenen Bereichen der performativen und bildenden Künste besondere Beachtung. Den Leserinnen und Lesern werden neue Perspektiven auf Kunstphänomene eröffnet, die als künstlerische Praxis in prägnanter Weise den autonomen Bereich der Künste verlassen.
640 kr
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The artistic practices analyzed include artistic installations and ensembles as well as actions in urban and rural space, deceptive manœuvres at the borders and their photographic documentation, and many more.
640 kr
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This book features writing by 17 authors from Germany and from African and Latin American countries on highly diverse aesthetic phenomena as seen from their own different points of view. The texts in this volume all deal with the imperative of ‘decolonization’: they try to highlight aesthetic strategies for the (re)discovery of unthematized, misappropriated, transcultural and even transcontinental histories and memories and aesthetic practices that are absent from or too little perceived within national consciousnesses. Novels, poems and musical performances from the East African region are analysed as intertwined histories of the Indian Ocean and its different languages. Artworks of the Black Atlantic and perceptions of Africa are discussed from, for example, Brazilian perspectives. Within the German context, decolonisation strategies in exhibition practices in ethnological or art museums developed by Nigerian artists are evaluated; new terms such as ‘dividuation’ are proposed to describe these contemporary composite-cultural entanglements, and so on. A stimulating, wide-ranging and heterogeneous portrait of contemporary interwoven world cultures!
427 kr
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While institutional critique has long been an important part of artistic practice and theoretical debate in the visual arts, it has long escaped attention in the field of music.
429 kr
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Die künstlerische Produktion der Gegenwart ist äußerst divers und kaum mehr auf klare Kategorien festlegbar. Es ist eine geläufige Diagnose, dass sich Disziplinengrenzen auflösen und dass letztlich alles in einer Kunst im Singular aufgeht. Das Buch vertritt die These, dass bei allen Überschreitungs- und Hybridisierungsbewegungen disziplinäre Logiken weiterhin bedeutsam sind und dass die Begriffe der Kunst im Singular und der Künste im Plural nur schlecht geeignet sind, diese Situation zu beschreiben: Sie unterschätzen die Heterogenität der künstlerischen Arbeiten bzw. suggerieren, die verschiedenen Disziplinen ließen sich sauber nebeneinander sortieren und folgten im Großen und Ganzen derselben Logik, was offensichtlich nicht der Fall ist. Als alternative Beschreibungsmöglichkeiten werden die Begriffe des Materials und des Ortes angeboten, mit denen jeweils konkrete, aber systematisch verankerte Analysen an die Stelle klarer Kategorisierungen gesetzt werden. Der Begriff des künstlerischen Materials wird von Theodor W. Adorno übernommen, aber flexibilisiert: Er ist produktiv darin, dass er die innere Historizität von Kunstwerken zu denken erlaubt und sie auf Vorläufer und Traditionslinien beziehbar macht. Er muss allerdings von der Vorstellung eines klaren Fortschritts befreit und von der Fixierung auf einzelne, getrennte Disziplinen gelöst werden. Mit dem Begriff des Ortes wird der disziplinären, architektonischen, institutionellen und geopolitischen Situierung künstlerischer Arbeiten Rechnung getragen. Die beiden Begriffe funktionieren komplementär, indem sie Materiallinien auch über Grenzen hinweg verfolgbar und die Interferenzen beschreibbar machen, die sich bei Ortswechseln ergeben.Dies ist ein Open-Access-Buch.
796 kr
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Das Konzept ‚Mängelwesen‘ hat seine vielleicht bekannteste Formulierung auf dem Feld der Geisteswissenschaften durch die philosophische Reflexion von Arnold Gehlen gefunden. In seinem Buch „Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt“ (1940) entwirft er die nicht unumstrittene These, dass der Mensch ein solches ‚Mängelwesen‘ sei, da er weder somatisch noch auf dem Feld der Instinkte eine adäquate Anpassung an die Welt aufweisen könne. Im Vergleich zu anderen Lebensformen und Spezies sei er zudem arm an Mitteln zur Befriedigung sinnlicher Bedürfnisse. Dies führt nach Gehlen dazu, dass der Mensch situativ stetig interagieren muss und somit seine Zwecksetzungen gestalterisch einholt, um die eigene perzeptive und instinktive Mangelhaftigkeit zu kompensieren und Erfahrungsmöglichkeiten zu modellieren bzw. ggf. erhöhen. Der grundlegend anthropologische Diskurs zur Mangelhaftigkeit scheint deshalb konstitutiv mit Formen – im Sinne von Konzepten, Praktiken und nicht zuletzt Kulturtechniken – des Gestaltens zusammenzuhängen, die sich historisch konkretisieren. Der Band „Figurationen des Mangels in Ästhetik, Design- und Kunstpraktiken“ geht dieser Erkundung von singulären Entwürfen und theoretisch-historischen Konstellationen nach, den Erscheinungen der Mangelhaftigkeit und des gestalterischen Umgangs mit ihren medialen und sinnlich-somatischen Ausformungen. Dabei werden nicht allein traditionelle Konzepte und Denkfiguren der Philosophie wie etwa jene des Supplements, der Prothese oder der Entlastung neu analysiert, sondern auch zeitgenössische medienästhetische und designtheoretische Ansätze.
697 kr
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Hannah Arendt hat kein spezifisch kunstphilosophisches Buch geschrieben. Jedoch spielen ihre Überlegungen zu den Künsten und mehr noch die kulturgeschichtliche Verortung von produktions- und rezeptionsästhetischen Fragen eine wichtige Rolle in ihrem Werk. Der Band legt den Fokus auf kunstphilosophische Konzepte und Reflexionen in den Texten Arendts und bringt diese sowohl mit ihrer politischen Theorie als auch mit aktuellen Fragen künstlerischer Praxis in Zusammenhang. Entsprechend werden zentrale Aspekte von Arendts kunstrelevanter Begrifflichkeit thematisiert: So etwa das künstlerische „Herstellen“, das ästhetische „Urteilen“, die „Dingheit“ und „Verdinglichung“ der Kunstwerke und damit einhergehend die „weltliche“ und „zwischenmenschliche“ Dimension ihrer Gegenständlichkeit. Aus der Perspektive dieser Überlegungen zu Kunst und Künsten werden nicht nur Arendts Verständnis des Öffentlichen und des Privaten neu diskutiert, sondern ebenso ihre Konzepte von „Dauerhaftigkeit“, „Sprachlichkeit“, „Wahrhaftigkeit“ und „Geschichtlichkeit“. Vor diesem Hintergrund wird schließlich auch nach dem Verhältnis der unterschiedlichen Künste im Hinblick auf ihre konstitutive Weltlichkeit gefragt.
Sensus communis
Geschichte und Aktualität eines zentralen Begriffs der vorkantischen Ästhetik
Häftad, Tyska, 2026
1 001 kr
Kommande
Mit dem vorkantischen Begriff des Sensus communis verbindet sich das Potenzial, das Verhältnis von Kunst, Moral, Politik und Geschichte neu zu bestimmen. Im Zuge ästhetischen Denkens ruft er zugleich die Möglichkeit der Gestaltung einer ganzen Gesellschaft auf. Die Auseinandersetzung mit dem Begriff reagiert auf aktuelle Fragestellungen in der philosophischen Ästhetik, deren Konzepte von postkolonialen, queer-feministischen und planetarischen Diskursen herausgefordert werden. Wie stellt sich das Gemeinsame und Allgemeine vor dem Hintergrund des Einzelnen und Besonderen heute dar? Die Beiträge des Sammelbands diskutieren Positionen der frühen europäischen Ästhetik im 18. Jahrhundert und setzen sie in Bezug zu gegenwärtigen kunstphilosophischen und postkolonialen Fragestellungen. Mit Blick auf die Vorgeschichte der Disziplin der Ästhetik erschließt der Band Perspektiven für ihre Weiterentwicklung und befragt den Begriff zugleich auf seine aktuelle Relevanz.