Inklusion und Bildung in Migrationsgesellschaften – serie
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13 produkter
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Häftad, Engelska, 2019
549 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
The volume aims at analysing the migration processes of families from Greece following the financial crisis from 2009 onwards. It investigates whether and to what extent this ‘new’ and international migration represents a new phenomenon when compared to the so-called migration of guest-workers during the sixties.
Häftad, Tyska, 2019
548 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Evamaria Zettl untersucht sprachliche Bildung im Alltag einer Kita in einem von Migration und Marginalisierung geprägten Stadtviertel. In ihrer ethnographischen, praxis- und performativitätstheoretisch orientierten Studie fokussiert sie die Aspekte Mehrsprachigkeit und Literalität. Im Umgang mit Mehrsprachigkeit arbeitet die Autorin heraus, wie und warum ein Spannungsfeld zwischen dem Verbieten und Wertschätzen von Familiensprachen besteht. In Bezug auf Literalität analysiert sie Praktiken der Buch- und Schriftkultur unter den Aspekten ihrer räumlichen und personellen Verankerung im Kita-Alltag.
Häftad, Engelska, 2020
533 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
This open access book is designed as an international anthology on the broader subject of inclusion, education, social justice and translanguaging. Prefaced by Ofelia García, the volume unites conceptional and empirical contributions focusing on various actors within educational institutions, from early childhood to secondary education and teacher training, while offering insights into multiple European and North-American educational systems.
Häftad, Tyska, 2019
696 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Arbeit zeigt auf, inwiefern sich die Schulgesetze zwischen (Ungleichheitsverhältnisse legitimierender) Performation und (diversitätsgesellschaftlich orientierter) Transformation bildungsbezogener Prozesse bewegen. Dabei werden drei Typen der Schulgesetze ermittelt: die tendenziell traditionellen, die uneindeutig-gemischten und die tendenziell progressiven. Die Arbeit liefert einen Beitrag zur Entwicklung eines Konzepts diversitätsreflexiver Bildung und gibt praxisorientiert Impulse für die entsprechende Weiterentwicklung der Schulgesetze.
Häftad, Tyska, 2020
647 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Katharina Wehking beschäftigt sich in ihrer Studie mit den Berufsvorstellungen, Handlungsstrategien und Einflüssen auf die Berufswahlentscheidung junger Geflüchteter in Berufsvorbereitungsklassen. Die mit dem Forschungsstil der Grounded Theory rekonstruierten Daten zeigen, dass aufgrund restriktiver Bedingungen des Migrations- und Übergangsregimes sowie eines Zeit- und Handlungsdrucks bei jungen Geflüchteten kaum von einer Berufswahl, als vielmehr von einem Berufspragmatismus gesprochen werden kann. Sie schreiben der Ausbildung jedoch hohe Funktionalität zu, um Passung zum Ankunftskontext herzustellen und Berufswünsche in der Zukunft realisieren zu können. Die Studie leistet einen Beitrag zu einer bisher vernachlässigten Zielgruppe von Berufswählenden, die unter den Bedingungen von Fluchtmigration ihr Verhältnis zu Arbeit und Beruf gestalten müssen.
Häftad, Tyska, 2020
745 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Matthias Wagner untersucht anhand biographisch-narrativer Interviews Erfahrungen von Differenz und Rassismus, die Schwarze Frauen im Kontext von Bildungsinstitutionen gemacht haben. Im Rahmen seiner Analyse in Anlehnung an die konstruktivistische Grounded-Theory-Methodologie zeigt er auf, wie diese Erfahrungen im Rahmen biographischer Prozesse reflektiert und in Entscheidungen hinsichtlich der Bildung der eigenen Kinder überführt werden. Diese Entscheidungen beziehen sich etwa auf die Auswahl konkreter Bildungseinrichtungen und sollen dazu dienen, die eigenen Kinder vor Erfahrungen von Differenz und Rassismus im Kontext von Bildungsinstitutionen zu schützen.
Häftad, Tyska, 2022
794 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In der Studie wird die Erziehung zur frühkindlichen Mehrsprachigkeit in Familien aus der Türkei untersucht. Anhand von mehrsprachigen qualitativen Interviews mit Müttern und Vätern, differenziert nach Geschlecht, Migrationsgeneration und Schulbildung, werden Erziehungsvorstellungen, familiäre Aushandlungen sowie Erwartungen an Einrichtungen der Frühpädagogik diesbezüglich herausgearbeitet. Als ein wichtiges Ergebnis ist festzuhalten, dass die elterliche Erziehung zur Mehrsprachigkeit in komplexe Planungs- und Reflexionsprozesse eingebettet ist und sich durch ein hohes Maß an (unsichtbarer) Erziehungsarbeit auszeichnet. Gleichzeitig sind vielfache Spannungen festzuhalten, die sich aus normativ gerahmten Erziehungsvorstellungen sowie der konkreten migrations- und minderheitenspezifischen Lebenslage und familiären Dynamiken ergeben.
Häftad, Tyska, 2023
696 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Pauline Albrecht untersucht in ihrer Studie den Übergang junger Geflüchteter in den Arbeitsmarkt und verknüpft hiermit die Berufsbildungs- mit der Migrationsforschung. Am Forschungsstil der Grounded Theory orientiert werden Bildungs- und Erwerbsbiografien junger Menschen, die das Berliner Übergangssystem durchlaufen haben, rekonstruiert. Ausgehend von berufsvorbereitenden Angeboten werden Anschlussverläufe von geflüchteten Jugendlichen erforscht. Die subjektive Perspektive der jungen Fluchtmigrant*innen zeigt differenzierte Wahrnehmungs- und Umgangsweisen in der Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und Ausbildungssystem, wohingegen die institutionelle Perspektive der pädagogischen Fachkräfte unterschiedliche Anforderungen an die jungen Menschen heranträgt und somit systemische Bedingungen der Berufsvorbereitung aufrechterhält. Die Frage, wie sich Anschlussverläufe aus der Berufsvorbereitung entwickeln, wird hinsichtlich einer Perspektivengegenüberstellung aufgegriffen. Zum Teil zeigensich hier Überschneidungen sowie positive Passungsverhältnisse, jedoch auch Gegensätzlichkeiten und Widersprüche. Die Studie schließt eine erziehungswissenschaftliche Forschungslücke hinsichtlich des Übergangs junger Menschen mit Fluchthintergrund in den ersten Arbeitsmarkt.
Neuzuwanderung, sprachliche Bildung und Inklusion
Eine ethnographische Studie im Sekundarschulbereich
Häftad, Tyska, 2023
791 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Die Studie untersucht, wie neu zugewanderte Schüler*innen an einer Hamburger Sekundarschule integrativ, d.h. sowohl in Regelklassen als auch einer Vorbereitungsklasse, beschult werden. Anhand von ethnographischen Daten wird durch Auswertungsmethoden der Reflexiven Grounded Theory aufgezeigt, wie es zu Prozessen der Inklusion und Exklusion durch sprachliche Bildung kommt. Herausforderungen zeigen sich in strukturell-organisationalen Hürden, während sich Chancen durch das inklusive Selbstverständnis der Schule ergeben, die ihren Unterricht an eine diverse Schüler*innenschaft angepasst hat. So hängt die Möglichkeit der Teilhabe am Regelunterricht letztlich vor allem von Faktoren ab, die alle Schüler*innen gleichermaßen und nicht nur neu zugewanderte betreffen.
Häftad, Tyska, 2024
745 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ausgehend von dem Befund, dass migrationsbedingte Mehrsprachigkeit zwar ein zentrales Thema der Erziehungswissenschaft darstellt, aber gleichzeitig wenig über die konkrete sprachliche Praxis mehrsprachiger Kinder in der Schule bekannt ist, widmet sich diese Fallstudie den sprachlichen Praktiken und Aushandlungen von Kindern an einer Grundschule. Dabei wird auf Basis einer ethnographischen Herangehensweise und unter Hinzunahme eines praxistheoretischen Agency-Konzeptes gezeigt, unter welchen Bedingungen es zur sprachlichen Handlungsfähigkeit von Kindern kommt und wie differenziert sich die mehrsprachige Situation von Kindern im Kontext von Migration im Feld Schule gestaltet.
1 089 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die vorliegende interdisziplinäre Arbeit verbindet die Fachperspektive Deutsch als Zweitsprache (im Bereich Mehrsprachigkeit) mit der erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Heterogenitäts- und Inklusionsforschung in der gemeinsamen Schnittstelle einer Inklusiven Sprachbildung. Neben theoretischen Aufarbeitungen nimmt die Arbeit die Handlungskompetenz angehender Lehrkräfte der Sekundarstufe I in den Blick und fokussiert dabei habituell-handlungsleitende Orientierungen in den Bereichen Sprachbildung, migrationsbedingter Mehrsprachigkeit und Inklusion.
Häftad, Engelska, 2025
1 055 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
The study explores the impact of Poland’s (1999 and) 2017 education reform(s) on Upper Silesian language teachers and educators, focusing on how reforms influenced their (professional) self-perception and identity. Through twelve autobiographical-narrative interviews with teachers and educators from rural Upper Silesia, the study aimed to understand why individuals choose to become a language teaching person in this region and how their professional and personal identities have evolved post-reform. The research follows Fritz Schütze’s biographical analysis method, grounding its theory in the data collected. The findings reveal that the 2017 reform not only disregards the cultural distinctiveness of Upper Silesians but also stigmatizes them. The PiS-party’s reform attempts to assimilate those who resist a singular national identity, leading to the degradation of the teaching profession and renewed stigmatization of Upper Silesian people and their heritage. The study highlights how these teachers and educators continue to pass on their Silesian consciousness and dialect to future generations, along with the stigma associated with it. The reform has reintroduced painful experiences of stigma, making it challenging for Silesians to maintain their identity without enduring suffering.
Häftad, Tyska, 2026
696 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Arbeit behandelt die bildungs- und sprachbiographischen Erfahrungen von acht Absolvent*innen unterschiedlicher Deutscher Auslandsschulen (DAS) in Südeuropa, Nord- und ‚Lateinamerika’, die am jeweiligen Schulstandort aufgewachsen sind und heute in Deutschland studieren oder arbeiten. Die Grundlage bilden leitfadengestützte biographische Interviews in einem Grounded-Theory-basierten und biographietheoretisch orientierten Forschungsdesign.Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen, dass die biographischen Erfahrungen der Absolvent*innen eng mit standortspezifischen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen verbunden sind. Trotz ambivalenter Erfahrungen mit der Herstellung von (Nicht-)Zugehörigkeit und der institutionellen Sprach(en)politik der DAS wird der dortige Schulbesuch überwiegend positiv und als Grundlage einer individuellen Erfolgsgeschichte gedeutet, die auch zur Legitimation der späteren Migration nach Deutschland dient. Sichtbar werden hierbei sowohl die vielseitigen durch den Besuch einer DAS eröffneten Distinktionsmöglichkeiten als auch die Rolle dieser Schulen als Orte der (Re-)Nationalisierung.