Kulturwissenschaftliche Studien zur Deutschen Literatur – serie
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19 produkter
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Häftad, Tyska, 1991
613 kr
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Häftad, Tyska, 1990
778 kr
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Häftad, Tyska, 1989
560 kr
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Häftad, Tyska, 1989
668 kr
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Häftad, Tyska, 1991
560 kr
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Häftad, Tyska, 1990
613 kr
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Wer die künstlerische Entwicklung des Malers, Filmemachers, Dra matikers und Schriftstellers Peter Weiss beschreiben will, wird rasch erkennen, warum seine ästhetische Praxis in solchem Maße mit dem Surrealismus korrespondieren konnte. Schon der flüchtige Blick auf das frühe bildkünstlerische Schaffen findet Anhaltspunkte dafür, wa rum sich Weiss der Pariser Avantgarde eng verbunden gefühlt haben muß, als er sich ihr später bewußt zuwandte. So kann man vielen Jugend-Bildern bereits den Protest gegen jene technokratische Ra tionalität entnehmen, die im Brennpunkt der surrealistischen Kritik stand. Auch die Betonung des Phantastischen oder die mitunter er kennbare Vermischung von Traum und Realität deuten auf typische surrealistische KunstmitteL Mit seinen späteren Collagen knüpft er schließlich unübersehbar an die Arbeiten von Max Ernst an. Weiss hat sich auch mit den programmatischen Ansprüchen der Sur realisten, für deren Formulierung ihr Wortführer Breton immer wie der gesorgt hat, eingehend auseinandergesetzt Deren nähere Be trachtung und Weiss' Bezugnahmen erhellen, wie wichtig die Aus einandersetzung mit dieser Tradition für seinen Weg in die ästhe tische Modeme gewesen ist. Hierbei kommen allerdings Zweifel auf, ob es hilfreich ist, Weiss zu irgendeinem Zeitpunkt seiner Ent wicklung (etwa in den fünfziger Jahren) als einen "Künstler" zu be schreiben, der potentiell der surrealistischen Gruppe zugehörte. Da gegen spricht vor allem die unmittelbare Selbstbezogenheit seiner frühen Äußerungen, denen die gesellschaftliche Perspektive ganz 9 fremd war. Es ist nicht zu verkennen, daß Weiss seinen individu ellen Horizont anfänglich nie überschreitet.
Häftad, Tyska, 1992
720 kr
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510 kr
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Häftad, Tyska, 1992
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Häftad, Tyska, 1994
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Nun befinden wir uns im Feld der Sprache und können uns entscheiden, ob wir diesen Sachverhalt aus der Bedürftigkeit des Mängelwesens oder aus der Fülle menschlicher Möglichkeiten erklären; aus jener Intellektualität, die einst ,eng lisch' hieß, oder aus der Angewiesenheit auf Sinnliches, wie sie Tieren zukommt. Ob wir uns der Bezeichnung bedürftig oder der Benennung fahig erklären, zu meist - und zumindest dort, wo nicht unmittelbar Gewalt droht - bewegen wir uns in einer Sphäre, die konstitutiv durch Sprache bestimmt und durch Sprache auch dort noch vermittelt ist, wo die Zeugnisse menschlicher Tatigkeit ihren Sinn und das Einverständnis der Verabredungen zu ihrer Ausführung nicht mehr er kennen lassen: Zeichen, deren Sinn verloren ist, nennen wir stumm; kennzeichnen sie mit einem Begriff, der nicht Negation, sondern Privation bedeutet: Sprach bedürftigkeit. Und gerade dort, wo der dargestellte Gegenstand klar erscheint, stellt sich die Frage nach dem Sinn, der die Konstruktion des Zeichens verlangte. Wenn das Zeichen einen Gegenstand repräsentiert, präsentiert es die Sprache zu gleich; wenn Formuliertes zum Gegenstand von Formulierung wird, ist nicht nur die Sache, sondern zugleich die Praxis ihrer Darstellung thematisiert. Mit jeder Wiederaufnahme wird der Modus ihres Vorverständnisses und damit ihre sprach liche Verfaßtheit dargestellt. Jede Wiederholung droht ein Stück mehr, das Dar gestellte durch Darstellung zu verdrängen. Gegen diese Gefahr schützte einst Ver gessen; im Zeitalter der Konservierung des Gedächrnisses in Schrift ist Vergessen rechtfertigungsbedürftig.
Häftad, Tyska, 1994
711 kr
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Häftad, Tyska, 1994
560 kr
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Häftad, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 1996
610 kr
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Schreiben, aber auch Lesen werden in diesem Band als Formen asthetischen Arbeitens erortert. Die wechselseitige Abhangigkeit sowie die symbiotische Beziehung der beiden schriftorientierten Tatigkeiten wird anhand des theoretischen Diskurses aufgezeigt, grundlegend hierfur sind die literaturtheoretischen Schriften Roland Barthes'. Den anschliessenden praktischen Studien liegt Franz Kafkas "Das Urteil" zugrunde. Es geht um elaboriertes literarisches Lernen, das moglich wird, wenn Schreiben und Lesen als Arbeit auf- und nicht als Spiel abgewertet werden.
Häftad, Tyska, 1996
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Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unmögliches - eine Satire über Juden und SS. «! »Scheinbar Unmögliches« - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen »über Juden und SS. « Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations geschichtlichen Konstanten
Häftad, Tyska, 1998
613 kr
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Häftad, Tyska, 1998
409 kr
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Häftad, Tyska, 1998
560 kr
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Eva Horn, Manfred Weinberg Allegorie ist der Name für eine Struktur des Verweisens, in der Text und Bild, Materialität und Bedeutung, Zeichenhaftigkeit und Geschichtlichkeit in eine ge meinsame Konfiguration gebracht werden. Von ihren frühen Versionen in der antiken Rhetorik bis zu ihrer Renaissance in der modernen Ästhetik ist sie darum immer wieder zur master trope poetologischer Reflexionen geworden. Denn die Allegorie erschöpft sich nicht im bloßen Akt des Verweisens, sondern sie führt zugleich die Struktur der Repräsentation am ästhetischen Gegenstand mit vor. Allegorische Repräsentation ist darum - spätestens seit der Romantik - zum Para digma ästhetischer Selbstreflexion geworden. Diese Reflexivität hat die Allegorie zur Crux von Debatten werden lassen, in denen die Konkurrenz oder der Bruch zwischen ästhetischen, semiotischen oder epistemologischen Ordnungen verhandelt wurde. An ihr kristallisierte sich der Kampf zwischen den Lektüreregimes des einen und der vielfachen Schriftsinne; sie markiert die Ablösung einer figuralen Episteme der Ähnlichkeiten durch eine arbiträre Logik der Repräsentation; und sie wird im 18. Jahrhundert zum paradigmatischen Streitpunkt in der Frontstellung zwischen einer Poetik der Subjektivität und einer Rhetorik der Texte, die in Abset zung sowohl vom 17. Jahrhundert als auch von den romantischen Schreibverfahren der Verrätselung aktiv getilgt und verworfen werden muß. Die neueren litera turtheoretischen Debatten zwischen Hermeneutik und Dekonstruktion können als ein später Reflex dieser Problematik verstanden werden, in der es letzthin immer um die Frage nach dem Fortleben oder der Reaktualisierung der Rhetorik nach ihrem angeblichen Ende geht.
Häftad, Tyska, 2000
409 kr
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