#philosophieorientiert - Böcker
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14 produkter
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155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute schon ein fester Bestandteil unseres Lebens, auch wenn sie oft im Verborgenen wirkt. Wo wird diese Entwicklung hinführen und was wird das für uns bedeuten? Jens Kipper erklärt, wie moderne KI funktioniert, was sie heute schon kann und welche Auswirkungen ihre Verwendung in Waffensystemen, in der Medizin und Wissenschaft, im Arbeitsleben und anderswo haben wird. Kipper argumentiert dafür, dass die Entwicklung von KI zu großen gesellschaftlichen Umwälzungen führen wird. Er erläutert zudem, wovon es abhängt, dass diese Umwälzungen erfreulicher Natur sein werden und was wir tun können, um die durch den Einsatz von KI geprägten Veränderungen in die richtige Richtung zu lenken.
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Gehört es zu einer liberalen Gesellschaft und einer humanen modernen Medizin, dass Menschen aktiv aus dem Leben scheiden und sich dabei helfen lassen dürfen? Ethische Diskussionen über Sterbehilfe entzünden sich meist an Fällen unheilbar kranker Patienten, die ihr Leben nicht länger ertragen wollen. Während diese Kranken nach geltendem Recht und weit geteilten Überzeugungen auf lebenserhaltende Therapien aller Art verzichten dürfen, wird sehr kontrovers beurteilt, ob sie sich – als ultima ratio – auf ihr Verlangen hin töten oder bei einem Suizid unterstützen lassen dürfen – sei es durch Ärzte, Angehörige oder Sterbehilfevereine. Meinungsführende Kritiker warnen davor, dass Patientensuizide zur Normalität werden könnten, beschwören die Unvereinbarkeit tödlicher ‚Hilfe‘ mit dem ärztlichen Ethos und befürchten Ausweitungen auf andere Personengruppen, etwa auf hochbetagte Menschen, die nicht schwer krank, wohl aber lebensmüde sind. Doch lässt man sterbewillige Patienten mit dieser Tabuisierung nicht auf unmenschliche Weise alleine? Und sollte nicht das Recht auf Selbstbestimmung gerade in solch existentiellen Angelegenheiten wie dem eigenen Lebensende respektiert werden? In profunder Kenntnis der langjährigen medizinethischen Debatten analysiert Bettina Schöne-Seifert die Landschaft der Sterbehilfe-Fragen und -Argumente und verteidigt entschieden eine liberale Position zur Suizidhilfe.
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Ob aus industrieller Haltung oder vom Biohof – Fleisch ist umstritten. Vieles spricht für eine Verringerung des Fleischkonsums: Tierschutz, Umwelt und Klima sowie die eigene Gesundheit. Aber werden wir unserer ethischen Verantwortung gerecht, indem wir etwas weniger oder ‚besseres‘ Fleisch essen? Tiere wie Rinder, Hühner oder Fische sind fühlende Lebewesen, denen wir nicht ohne guten Grund Leid zufügen dürfen. Wenn Sie diese Überzeugung teilen, dann müssen Sie, so argumentiert Friederike Schmitz, schon deshalb die üblichen Formen der Nutztierhaltung ablehnen – einschließlich der Biohaltung. Anstatt moderater Änderungen brauchen wir demnach eine umfassende Agrar- und Ernährungswende. Erst in einem zweiten Schritt diskutiert Schmitz die theoretische Frage, ob wir Tiere töten und essen dürften, sofern sie ein ‚gutes Leben‘ gehabt hätten. Aus verschiedenen ethischen Perspektiven argumentiert die Autorin dabei für einen konsequenten Veganismus und verteidigt diesen gegen die wichtigsten Einwände. "Was für ein kluges Buch! Wenn Friederike Schmitz empfiehlt, anhand von Gefühlen die Urteile des Verstandes zu überprüfen, fordert sie nicht nur unser Hirn, sondern auch unser Herz heraus." (Karen Duve, Schriftstellerin, Autorin von "Anständig essen") "Das Buch ist sehr verständlich, anschaulich und informativ geschrieben, zugleich ist es vielschichtig und differenziert in der Argumentation. Es bietet einen sehr guten Einstieg für alle, die einen fundierten und klar positionierten Zugang zur ethischen Debatte um Fleischkonsum und Nutztierhaltung suchen." (Anne Burkard, Professorin am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie im Bereich der Philosophiedidaktik und zu Fragen der Ethik forscht) "Friederike Schmitz führt kenntnisreich und klar in die Tierethik ein. Sie zeigt überzeugend, dass verschiedene philosophische Wege zum selben erstaunlichen Schluss führen: Wer Tiere isst, nimmt seine eigenen moralischen Überzeugungen und Gefühle nicht ernst genug." (Bernd Ladwig, Professor für politische Theorie und Philosophie an der Freien Universität Berlin, Autor von "Politische Philosophie der Tierrechte")
135 kr
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Sex. Die meisten von uns haben ihn. Mal schlecht, mal gut, manchmal phänomenal. Die wenigsten denken lange drüber nach. Oder reden offen drüber. Dabei ist gar nicht so klar, was Sex eigentlich gut macht. Befriedigung? Spaß? Gemeinsamkeit? Interesse an emotionaler Bindung und Stabilität? Reproduktion? Und wann ist Sex schlecht? Oder nicht nur schlecht, sondern sogar moralisch problematisch? Hilkje Hänel zeigt, dass es gar nicht so einfach ist, zwischen problematischem Sex (weil z.B. erzwungen oder ohne Zustimmung) und gutem Sex klar zu unterscheiden. Denn viele sexuelle Handlungen, die wir vornehmen, sind zwar nicht gut, aber auch nicht moralisch problematisch. Manchmal sind wir vielleicht nicht ganz bei der Sache oder würden eigentlich gerade lieber etwas anderes machen. Manchmal müssen wir uns gegenseitig oder sogar uns selbst noch besser kennenlernen. Hänel zufolge gibt es eine große Grauzone zwischen gutem, schlechtem und moralisch problematischem Sex, wobei es häufig vor allem auf den Kontext und unsere Kommunikation ankommt. Auf der Basis aktueller Wissenschaft und medialer Bewegungen wie #MeToo verteidigt Hänel ihre Ansichten gegen die wichtigsten Einwände und argumentiert für mehr Respekt im Bett. „Hilkje Hänel ist eine echte Aufklärungsphilosophin. Sachlich, scharfsinnig und mit einem klaren Sinn dafür, dass die richtigen Worte zu größerer Freiheit führen können.“ (Eva von Redecker, Schriftstellerin und Marie-Skłodoska-Curie Wissenschaftlerin mit einem Projekt zu Authoritarian Personality an der Universität Verona, Italien) "Hilkje Hänel behandelt ein überfälliges Thema und führt die Leser in diesem Band eingängig und mit argumentativem Scharfsinn durch das Terrain zwischen Sex und Moral. Die Lektüre ist ein Vergnügen und regt an, über ein Gebiet nachzudenken, das uns alle betrifft.“ (Monika Betzler, Professorin für Praktische Philosophie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München)
155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Toleranz – eine Haltung, die in westlichen Gesellschaften wie kaum eine andere mit Nachdruck gefordert und mit Vehemenz verteidigt wird. Insbesondere eine tolerante Haltung gegenüber fremden Ansichten, Standpunkten und Überzeugungen wird von vielen als unverzichtbare Bedingung für das Gelingen eines demokratischen Miteinanders angesehen. Gleichzeitig wird kontrovers diskutiert, wo eigentlich die Grenzen einer toleranten Pluralität verschiedener Meinungen gezogen werden sollen. Welche Ansichten sind noch tolerabel, und welche nicht? Mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse und vor dem Hintergrund umfassender Kenntnisse der philosophischen Toleranzforschung überprüft Dominik Balg kontrovers diskutierte Minderheitenpositionen auf ihre Tolerierbarkeit und entwickelt vor diesem Hintergrund einen klaren Kriterienkatalog, mit Hilfe dessen sich die Grenzen einer toleranten Haltung sinnvoll ziehen lassen. Darüber hinaus widmet er sich der Frage, was eigentlich jenseits unsererToleranzgrenzen liegen sollte und wie man verantwortungsvoll mit Positionen umgehen kann, die nicht mehr tolerabel sind.
155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ein Mensch, eine Stimme: Das Wahlrecht ist die Grundlage der Demokratie. Jedes politische System, das nicht allen dieses Recht zugesteht, erscheint als undemokratisch. Folgt man dieser Auffassung, so ist es nicht hinnehmbar, eine große Bevölkerungsgruppe – Personen unter 18 Jahren – vom Wahlrecht auszuschließen. Das Bemühen um ein Wahlrecht für Kinder und Jugendliche hat in den vergangenen Jahrzehnten verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Johannes Giesinger argumentiert gegen ein Kinderwahlrecht, zeigt aber auf, dass die Frage des politischen Status von Kindern philosophisch neu diskutiert werden muss. Die Forderung nach einem politischen Mitbestimmungsrecht für jüngere Personen wirft ein Schlaglicht auf ungelöste Probleme heutiger Demokratien: Wie kann sichergestellt werden, dass die Interessen Heranwachsender im demokratischen Prozess angemessen repräsentiert werden? Wie ist es zu rechtfertigen, dass gewisse Personen staatlichem Zwang unterworfen sind, ohne die Möglichkeit zu haben, mit demokratischen Mitteln dagegen vorzugehen? Wie kann verhindert werden, dass Personen, die politisch nichts zu sagen haben, gesellschaftlich ausgegrenzt werden?
155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Technologische Selbstoptimierung ist gegenwärtig in aller Munde. Sie umfasst die Erforschung neuer Möglichkeiten im Hinblick auf Schönheitsoperationen, funktionale Implantologie, Gehirndoping oder die Verlängerung der Lebensspanne. Gegenüber vielen dieser technischen Mittel, die oft nicht legal verfügbar sind, bestehen erhebliche gesellschaftliche Vorbehalte. Jan-Hendrik Heinrichs und Markus Rüther plädieren bei ihrer ethischen Einschätzung für eine Differenzierung der Perspektive: Die Vorbehalte sind nämlich ihrer Meinung nach nicht geeignet, gesellschaftliche Ächtung oder gar verbindliche Verbote für alle zu begründen. Vielmehr habe die Freiheit zur Selbstgestaltung Vorrang, was jedoch nicht heißt, dass es für manche Bereiche nicht auch klare Regeln geben muss. Weil Selbstgestaltung aber nur frei sein kann, wenn sie informiert ist, argumentieren die Autoren für Regelungen, die von weitgehenden Informationspflichten statt von Verboten bestimmt sind. Aus einer individuellen Sichtheraus lassen sich zudem eine Reihe von moralischen Empfehlungen formulieren, die zwar nicht eingefordert werden können, aber einen ethischen Kompass bilden, um sich im Dickicht der ethischen Debatte an guten Gründen zu orientieren.
155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ein nahes Ende der Menschheit ist für die meisten von uns eine bedrohliche Vorstellung – z.B. als ein Aspekt dessen, was Pandemien und den Klimawandel so beängstigend macht. Aber ist es eigentlich wirklich wünschenswert, dass es weiter Menschen gibt? Worin würde der Schaden bestehen, wenn keine neuen Menschen mehr entstehen würden? Ist es vielleicht sogar umgekehrt ein Schaden, wenn weiter neue Menschen zur Existenz gebracht werden – für den Rest der Welt, vielleicht aber sogar für diese neuen Menschen selbst? Auch die Vorstellung von einem kontinuierlichen Wachstum der menschlichen Bevölkerung macht vielen von uns Angst. Wenn es also in Zukunft Menschen gibt – wie viele sollten es sein? Je mehr desto besser, auch auf Kosten der individuellen Lebensqualität? Oder sind neue Menschen nur solange willkommen, wie sich niemand einschränken muss? Der vorliegende Band führt in diese existenziellen Zukunftsfragen ein. Knapp, pointiert und ohne Jargon präsentiert er die frappierenden und inspirierenden Argumente, mit denen die aktuelle Philosophie unsere Zukunft durchdenkt.
185 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Haben wir eine moralische Pflicht, unsere Organe postmortal zu spenden? Oder handelt es sich dabei lediglich um einen Akt, der zwar wünschenswert, aber nicht gefordert ist? Und wie soll die Organspende geregelt werden? Soll man sich an der Zustimmungs- oder an der Widerspruchslösung orientieren und was genau sehen diese Regelungen jeweils vor? Und welche Rolle im Entscheidungsprozess soll den hinterbliebenen Angehörigen zukommen? Schaber argumentiert dafür, dass wir eine moralische Pflicht haben, unsere Organe postmortal zur Verfügung zu stellen, und dass die Organentnahme nach Maßgabe einer von ihm sogenannten ‚Erklärungslösung‘ geregelt werden sollte: Der Staat müsste die Bürger*innen regelmäßig darauf hinweisen, sich zur Organspende zu äußern, falls keine Bereitschaft zur Organentnahme vorliegt.
155 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Debatte um Redefreiheit und ihre Grenzen wird lebhaft, teils sehr emotional geführt. Soll man gegen die Äußerungen einer gender-kritischen Philosophin Stellung beziehen, die man im Verdacht hat, transphob zu sein? Darf man politische Agitatoren zu einer Lehrveranstaltung einladen? Sollte man einen renommierten Professor von einer Konferenz ausladen, wenn er einen verschwörungstheoretischen Appell unterzeichnet hat? Der Autor versucht, diese Debatten von Ideologisierungen zu befreien und zu zeigen, wie sich solche Fragen nüchtern und vorurteilsfrei beantworten lassen. Dabei entwickelt er Kriterien, die es ermöglichen, im Einzelfall zu entscheiden, ob eine Einschränkung von Redehandlungen legitim ist. Er unterscheidet verschiedene Formen der Einschränkung von Redehandlungen und verschiedene Formen des Schadens, der durch eine solche Einschränkung verhindert werden soll. So können Argumente statt Ideologien vorgebracht werden, um die Grenzen der Redefreiheit in der Wissenschaft zubestimmen.
160 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch bietet den ersten deutschsprachigen Überblick über die Hirntoddebatte. Dabei geht es um die Frage, ob Patienten, bei denen der vollständige und unumkehrbare Ausfall der Hirnfunktionen diagnostiziert wurde, tot oder lebendig sind. Nicht nur in Deutschland gilt der Hirntod heute als medizinisches und rechtliches Kriterium für den Eintritt des menschlichen Todes. Die Frage nach der Richtigkeit des Hirntodkriteriums ist nicht nur von theoretischem Interesse. Vielmehr kommt ihr deshalb eine besondere praktische Relevanz zu, im Kontext der Organtransplantation fast überall die sog. Totspenderregel gilt, d.h., Organe für die Transplantation dürfen (mit wenigen Ausnahmen) nur Toten entnommen werden. Allerdings mehren sich seit den 2000er Jahren Zweifel an der Richtigkeit dieses Kriteriums. Empirische Befunde zeigen, dass bei den sog. Hirntoten zahlreiche Lebensfunktionen intakt sind, obwohl diese nicht mehr vom Gehirn gesteuert werden. ‚Hirntote‘ können z.B. wachsen, die Geschlechtsreife erreichen oder ein Kind austragen. Diese Feststellung lässt vermuten, dass das Gehirn für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen nicht so wichtig ist, wie die Verfechter des Hirntodkriteriums annehmen. Man kann weiterhin fragen, ob typische Merkmale von ‚Hirntoten‘ mit dem allgemein anerkannten Verständnis des Begriffs ‚Tod‘ vereinbar sind. Damit man ihnen Organe für die Transplantation entnehmen kann, müssen Hirntote beispielsweise künstlich ernährt werden. Kann man ohne Widerspruch behaupten, dass ein Organismus einerseits tot ist und dass er andererseits Nahrung benötigt, künstlich ernährt wird und einen Stoffwechsel mit seiner Umwelt vollzieht? Der Autor stellt alle geläufigen Argumente für und gegen die Angemessenheit des Hirntodkriteriums dar und prüft diese kritisch. Er vertritt die These, dass die Auffassung, hirntote Patienten seien tot, unhaltbar ist.
155 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
Brauchen wir selbstfahrende Autos, und wie sollen sie sich in Gefahrensituationen verhalten? In diesem anschaulich geschriebenen Buch gehen Norbert Paulo und Lando Kirchmair diesen faszinierenden Fragen auf den Grund. Expert:innen gehen davon aus, dass selbstfahrende Autos wesentlich sicherer sein werden als herkömmliche Autos. Dennoch wird es weiterhin Unfälle geben, auch tödliche. Die Innovation des selbstfahrenden Autos gibt uns die neue, großartige und zugleich beunruhigende Möglichkeit, im Voraus zu entscheiden, was in welcher Unfallsituation geschehen soll. Sie wird uns zwingen zu entscheiden, wer sterben muss, um andere in Notsituationen zu retten. Dieses Buch bereitet die Leser:innen darauf vor, eine fundierte Position zu den schwierigen moralischen Dilemmata im Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos einzunehmen. Paulo und Kirchmair zeigen, dass die ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die selbstfahrende Autos mit sich bringen, real, neu und unvermeidlich sind – und dass sie einer Lösung bedürfen. Sie diskutieren auch die erstaunlichen Diskrepanzen zwischen den bestehenden Regeln für Kollisionen mit selbstfahrenden Autos in einigen Rechtsordnungen und empirischen Erkenntnissen darüber, wie die Menschen darüber denken, wie sie reguliert werden sollten.
233 kr
Kommande
Kriege wie der in der Ukraine haben erneut Interesse am Pazifismus geweckt. Laut diesem ist gerade unter den Bedingungen moderner Kriegsführung militärische Gewalt nie zu rechtfertigen, da sie für viele Tod und Leid bedeutet. Dagegen lässt sich einwenden, dass sich der Schutz unveräußerlicher Rechte manchmal, etwa angesichts eines Völkermords, nur mit militärischen Mitteln gewährleisten lässt und deswegen deren Einsatz erlaubt sein kann. Die Autoren diskutieren sowohl pazifistische Positionen, die diesen Einwand nicht gelten lassen, als auch solche, die den Pazifismus soweit abschwächen wollen, dass er in Ausnahmefällen den Einsatz militärischer Mittel erlaubt. Angesichts der Ersteren gelangen sie zu dem Ergebnis, dass deren Argumente auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher ethischer Grundannahmen nicht überzeugen können und plädieren für eine Version der Lehre vom gerechten Krieg. Was die Abschwächungsversuche angeht, behaupten sie, dass diese am Ende selbst auf diese Lehre hinauslaufen. Zur Vermeidung von Missverständnissen plädieren sie dafür, die Positionen entsprechend klar zu benennen.
233 kr
Kommande
Trauen Sie Ihren Gefühlen? Sind es Vorgänge, die Sie zuverlässig darüber informieren, welche Bedeutung wichtige und neue Situationen für Sie haben? Oder gibt es Ereignisse, bei denen Sie ihnen getraut haben, es aber besser nicht getan hätten? Vielleicht fallen Ihnen auch Situationen ein, in denen Sie Ihren Gefühlen nicht getraut haben, es aber besser getan hätten. Dieses Buch geht diesen Fragen in dreierlei Hinsicht auf den Grund. Es diskutiert die Zuverlässigkeit des Zugangs zu unseren Gefühlen und erläutert Einschränkungen desselben. Es beleuchtet, unter welchen Umständen wir uns mit den Gefühlen, die wir empfinden, identifizieren können. Und es geht der Frage nach, wie gut uns unsere Gefühle über Vorkommnisse in der Welt informieren. Meistens tun sie das sehr gut. In bestimmten Fällen sollten wir jedoch skeptisch gegenüber unseren Gefühlen sein. Die Hintergründe dafür werden erläutert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir in einigen dieser Fälle regulierend auf unsere Gefühle einwirken können.