Studien zur Bildungsgangforschung – serie
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8 produkter
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Del 5 - Studien zur Bildungsgangforschung
Entwicklungsaufgaben im Bildungsgang
Häftad, Tyska, 2005
647 kr
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Im Mittelpunkt der Publikation steht das Konzept der Entwicklungsaufgaben, das einen zentralen Stellenwert innerhalb der Bildungsgangtheorie einnimmt und dort benutzt wird, um Bildungsprozesse in institutionellen Kontexten ("Bildungsgänge") allgemein zu beschreiben, sie empirisch zu erforschen und zugleich schulische Lernprozesse praktisch zu unterstützen und zu verbessern. Der erste Teil des Bandes enthält programmatische Aufsätze zu den Grundbegriffen der Theorie sowie zur Entstehung, Rezeption und Kritik des Entwicklungsaufgabenkonzepts. Im zweiten Teil folgen Überlegungen zum Verhältnis von Entwicklungsaufgaben und Bildungsgang sowie zur didaktischen Anschlussfähigkeit des Konzeptes. Das Buch stellt Grundbegriffe der Bildungsgangtheorie dar und diskutiert aktuelle Forschungsarbeiten.
Häftad, Tyska, 2005
696 kr
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Bildungsgangforschung untersucht Lern- und Bildungsprozesse unter den gesellschaftlich gesetzten Rahmenbedingungen von Schule, Lebens- und Arbeitswelt. Die Auflösung von "Normalbiografien" und die heute stärker als in der Vergangenheit wahrgenommenen Ungleichheiten der Bildungsmöglichkeiten stellen die Erziehungswissenschaft vor die Aufgabe, zu untersuchen, wie die Angehörigen der nachwachsenden Generation ihre je individuellen Bildungs- und Lebenswege in der "Risikogesellschaft" konstruieren. Aus der Perspektive einer Bildungsgangtheorie in statu nascendi entwickeln die Autoren Grundlagen der Bildungsgangforschung und -didaktik, berichten über Studien zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, analysieren Sozialisationsprozesse im Jugendalter sowie fachbezogene Lern- und Bildungsprozesse.
Häftad, Tyska, 2006
893 kr
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Die auf Einzelfallstudien basierende rekonstruktive Untersuchung thematisiert subjektive Professionalisierungsprozesse von Lehrerinnen und Lehrern in den ersten Jahren ihres Berufs. Grundlage ist eine empirische Interviewstudie mit Lehrkräften mathematisch-naturwissenschaftlicher Fächer, die über zwei Jahre begleitet und regelmäßig zu ihren beruflichen Erfahrungen, Problemdeutungen, Bewältigungsstrategien sowie zu ihren Unterrichtsbildern und Fachkonzepten befragt wurden. Rahmentheorie ist die Bildungsgangforschung; die Auswertung der Interviews erfolgt mit Methoden der rekonstruktiven Sozialforschung (Objektive Hermeneutik, Dokumentarische Methode); inhaltlich steht das Konzept der beruflichen Entwicklungsaufgabe im Zentrum.
Häftad, Tyska, 2006
647 kr
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Birte Rottmann bietet eine theoretische sowie qualitativ-empirische Erfassung der Potentiale bilingualen Sportunterrichts für Lern- und Bildungsprozesse von Schülern. Sie identifiziert anhand konkreter Unterrichtsszenen Bedingungen für das Entstehen von Lerngelegenheiten in Interaktion mit Lehrperson und Mitschülern und im Wechselspiel von Englischsprechen und Bewegen im bilingualen Sportunterricht. In einem rekonstruktiven Verfahren wird Lernen hier aus der Prozesshaftigkeit des Unterrichts heraus analysiert, um daraus didaktisch-methodische Konsequenzen für die Planung bilingualen Sportunterrichts abzuleiten.
Häftad, Tyska, 2007
548 kr
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Barbara Born untersucht, ob und in welcher Hinsicht Alltagsphantasien als eine besondere Form von Alltagsvorstellungen fachliches Lernen beeinflussen und wie deren explizite Reflexion sinnvoll in fachliches Lernen einzubinden ist. Die Einbeziehung dieser personennahen und fachinhaltsübergreifenden Vorstellungen bei der didaktischen Strukturierung von Unterrichtsprozessen trägt der Tatsache Rechnung, dass Lernprozesse nicht allein durch fachliche Vorstellungen bestimmt werden. Auch solche, die über die fachliche Ebene hinausgehen, nehmen auf das Unterrichts- und Lerngeschehen Einfluss. Am Beispiel einer Interventionsstudie zur Gentechnik prüft die Autorin, wie die explizite Reflexion und Berücksichtigung impliziter Vorstellungen bzw. Alltagsphantasien für die fachdidaktische Diskussion fruchtbar gemacht werden kann.
Häftad, Tyska, 2007
597 kr
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„Schlagworte wie „Lernen lernen“ lassen sich leicht und schnell aussprechen, sind aber ausgesprochen widerständig, wenn sie in die tatsächliche Lehr- und Lernpraxis umgesetzt werden sollen“ (WEINERT 2000a). Das Lernen lernen – Was steht dahinter? Vor dem Hintergrund schneller Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt und sich verändernder Berufsanforderungen wird vielfach die Verbesserung der Lernfähigkeit und Lernbereitschaft diskutiert (vgl. z. B. KLIEME/ARTELT/STANAT 2001; HUNGERLAND/OVERWIEN 2004a). Aufgrund eines tiefgreifenden - bruchs in der Lebens- und Arbeitswelt wird den Individuen das Antizipieren zukünftiger Lebenslagen und Statuspassagen und der Umgang mit Diskontinui- ten abverlangt (vgl. BUNDESJUGENDKURATORIUM 2001). Die Schule muss in- fern auf diese Lage reagieren, als sie nicht mehr „auf Vorrat“ alle die Inhalte vermitteln kann, die ein Erwachsener in seinem Leben braucht. Vielmehr muss sie die Voraussetzungen schaffen, mit deren Hilfe der Einzelne im weiteren - ben Neues erwerben kann. Das Lernen lernen als Voraussetzung für das se- ständige lebenslange Lernen wird von Franz E. WEINERT als ein besonders wi- tiges Bildungsziel benannt (vgl. WEINERT 2000a; 2000b). Diesem wird auch auf bildungspolitischer Ebene Rechnung getragen – - wohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene sind vielfältige Aktivitäten eingeleitet worden (vgl. OECD 1996; COMMISSION OF THE EUROPEAN COMMU- NITIES 2000; BLK 2001; BMBF 2001; BLK 2004). All diese Programme folgen dem Grundsatz: „Lernen hört nach Schule, Ausbildung oder Studium nicht auf, denn Lernen ist das wesentliche Werkzeug zum Erlangen von Bildung und damit für die Gestaltung - dividueller Lebens- und Arbeitschancen“ (BMBF 2005).
Häftad, Tyska, 2003
665 kr
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"Das mit dem Chemischen find' ich nicht so wichtig ... " Dass Schülerinnen und Schüler die Chemie nicht wichtig für ihr Leben fin den, dürfte nicht nur Chemielehrkräften und Chemiedidaktikern bekannt vor kommen; sicher denken viele Menschen mit einer Mischung aus Grauen und Ehrfurcht an ihren eigenen Chemieunterricht zurück. Wie kommt es, dass die einen am Fach Chemie gelitten haben, während die anderen sich zu Experten - vielleicht zu Chemielehrkräften, Chemielaboranten, Pharmazeuten, Chemie technikern usw. - weiterentwickelt haben? Wie haben sie die Wissenschaft erlernt, verstanden und sich zu Eigen gemacht, und vor allem: Warum? Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist es deshalb zu beleuchten, welchen Beitrag der Chemieunterricht in der Schule zur Entwicklung fachlicher Kompetenz und persönlicher Identität der Jugendlichen leistet. Eine Gelegenheit dieser Frage nachzugehen ergab sich im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung eines Schulentwicklungsprojektes an einer Hamburger Gesamtschule, das durch eine neue Unterrichtskonzeption für die neunten und zehnten Klassen sowohl das fachliche wie auch das außerfach liche Lernen der Jugendlichen befördern sollte. Die Arbeit leistet einen Bei trag zur Unterrichtsforschung, indem sie diese neue Unterrichtskonzeption und ihre Umsetzung beschreibt und ihre Wirksamkeit bezüglich der erwarte ten Effekte überprüft. Darüber hinaus wird ein Beitrag zur Fachdidaktik geleistet, da nach gezeichnet wird, ob und wie Lernende der Sekundarstufe I im Fach Chemie chemische Fachkompetenz erwerben. Die "Profilklassen" bieten dafür ein ideales Forschungsfeld, weil die Unterrichtskonzeption viele Forderungen der Fachdidaktiker nach fächerübergreifendem und handlungsorientiertem Lernen aufgreift.
Häftad, Tyska, 2003
564 kr
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Handlungsorientierter Unterricht soll die Schüler dazu anregen, Leben und Lernen zu verbinden. Wie aber wird diese didaktische Forderung in der Praxis tatsächlich eingelöst? Wie setzen Schulpraktiker ihr Konzept im Englischunterricht der gymnasialen Oberstufe um? Diese Fragen werden anhand von Fallstudien auf der Grundlage von Interviews und Unterrichtsbeobachtungen beantwortet.