Die doppelte Konfessionalisierung in Irland

Konflikt und Koexistenz im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

AvUte Lotz-Heumann

Inbunden, Tyska, 2000

2 358 kr

Tillfälligt slut

Beskrivning

Ute Lotz-Heumann untersucht die irische Geschichte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus dem Blickwinkel der Konfessionalisierung. In Irland stieß seit dem späten 16. Jahrhundert eine von der protestantischen Staatskirche und dem englischen Staat getragene 'Konfessionalisierung von oben' auf eine von den gälischen und altenglischen Eliten und der katholischen Untergrundkirche getragene 'Konfessionalisierung von unten'. Diese doppelte Konfessionalisierung Irlands hatte zur Folge, daß zwei Konfessionalisierungsprozesse in einem politischen Raum aufeinander trafen und gewissermaßen aneinander scheiterten. Die irische Geschichte der ersten Hälfte der Frühen Neuzeit verlief infolge dessen zwischen den beiden Polen 'Konflikt' und 'Koexistenz'. Zuerst untersucht und periodisiert Ute Lotz-Heumann die Wechselwirkung zwischen den Konfessionsbildungen und dem von England an Irland herangetragenen Staatsbildungsprozeß, der in Kolonialisierung umschlug. Anschließend erörtert sie den Prozeß der doppelten Konfessionalisierung anhand der folgenden Teilbereiche: Identität, Sprache, Propaganda und Geschichtsschreibung - Multiplikatoren und soziale Netzwerke - Erziehung, Bildung und Bildungsinstitutionen - Konfessionsbildung und Disziplinierung in einer konfessionellen Konkurrenzsituation.

Produktinformation

Utforska kategorier

Mer om författaren

Hoppa över listan

Mer från samma författare

Hoppa över listan

Mer från samma serie

Hoppa över listan

Du kanske också är intresserad av

  • -30%

Maken

Gun-Britt Sundström

Pocket

69 kr99 kr