Eingeschaltet

Die Ambivalenz der Mediengesellschaft

AvMichael Jäckel

Inbunden, Tyska, 2027

402 kr

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In diesem Buch geht es um Veränderungen, die überwiegend mit technischen Verbreitungsmedien in Verbindung stehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zustand des dauerhaften „Eingeschaltet-Seins“ – als kulturelle Praxis, die Anschlussbereitschaft fordert und Ambivalenzen zwischen Begeisterung, Überforderung und Autonomieverlust erzeugt. Der Autor blickt auf die Mediengesellschaft als historisch gewachsenes Phänomen und zeichnet nach, wie Medien durch ihre Dauerpräsenz den Alltag tiefgreifend prägen. Informationen jeglicher Art sind zur pulsierenden Substanz unserer Kultur geworden.Im Mittelpunkt stehen Wechselwirkungen zwischen Technik, Publikum und Inhalt: der Aufstieg von Publizität und Neugier, die Logiken von Nachricht und Unterhaltung, das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit sowie Formen parasozialer Beteiligung. Zugleich untersucht der Band, wie Medien Zeit strukturieren, Erwartungen erzeugen und durch permanente Stimulation neue Formen von Nähe, Distanz und Einsamkeit hervorbringen. Abschließend diskutiert das Buch Möglichkeiten von Orientierung und Regulierung in einer zunehmend digitalen Medienumgebung.

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