Die Ruckkehr des Wolfes stellt das Artenschutzrecht vor eine systematische Herausforderung. Ausgehend von einer interdisziplinaren Betrachtung der okologischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden die dogmatischen Grenzen des geltenden Artenschutzrechts und die praktischen Defizite des Managements aufgezeigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Gestaltung eines rechtssicheren und gesellschaftlich tragfahigen Wolfsmanagements. Die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes bestatigt die Kernthese der Arbeit: Artenschutz muss als dynamisches Steuerungsinstrument verstanden werden, das okologische Stabilitat, gesellschaftliche Akzeptanz und foderale Unterschiede gleichermaen berucksichtigt.