De summo bono. Liber IV, Tractatus 2,15-24

AvUlrich von Straburg,Fiorella Retucci

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PDF, Tyska, 2025

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Beskrivning

Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, die geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d. h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d. h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten 'Liber de causis', d. h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflieens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der vorliegende Band enthalt die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien, wobei jeder von diesen jeweils ein spezielles Kapitel gewidmet wird. Ulrich verfasste diesen Teil anhand der 'Metaphysik'- und 'Physik'-Kommentare seines Lehrers, Alberts des Gro en. Er stellt ein wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.

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