Studien zur Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung – serie
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Häftad, Tyska, 1995
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Häftad, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 1995
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Martina Löw, Dorothee Meister, Uwe Sander Pädagogik zwischen Kontinuität und Wandel Dieser Sammelband greift mit seinem Titel die alltagssprachliche Metapher des 'Umbruchs' auf, mit der für die neuen Bundesländer seit 1990 in vielen gesellschaftlichen Bereichen eine normative Zielvorgabe gesellschaftlicher Veränderungen verbunden ist: der Wechsel ehemaliger DDR-Verhältnisse in bundesrepublikanische Verhältnisse. Erwartet und im Wort des 'Umbruchs' verankert wird ein radikaler Wechsel aller gesellschaftlichen Verhältnisse -und zwar kein langsamer, ausgehandelter Prozeß einer beid seitiger Annäherung, sondern eine einseitige Anpassung. Für sensible ge sellschaftliche Bereiche, zu denen die Pädagogik als Theorie und Praxis der Bildung, Qualifikation und Erziehung gehört, gilt dieser Anspruch beson ders. Mehr oder minder ausdrücklich werden pädagogische Felder als Ob jekt und als Medium des 'Umbruchs' behandelt. An die systematische Bil dung und Erziehung werden in besonderer Art ideologische und inhaltliche Umorientierungen herangetragen: Zum einen muß eine DDR-Pädagogik in eine BRD-Pädagogik transformiert werden, und zum anderen bekommt diese neue BRD-Pädagogik die Aufgabe, Umbruchprozesse in anderen ge sellschaftlichen Bereichen (im Bereich der Arbeit, der Freizeit und des So zialen) zu befördern und zu unterstützen. Und tatsächlich setzt nach 1990 in den neuen Bundesländern ein rasanter Prozeß der gesellschaftlichen Veränderung ein, dessen Ausmaß gewohnte Vorstellungen sozialer Dynamik bei weitem übertrifft. In kürzester Zeit än dern sich die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedin gungen. Rechtliche Grundlagen, Organisationen und institutionelle Struktu ren werden ausgetauscht.
Häftad, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 1997
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Häftad, Tyska, 1996
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2 auf ihr theoretisches und normatives Potential hin abzuklopfen. Uns scheint es sinnvoll, die normative Frage nach den Möglichkeiten anderer, besserer Bildungswelten nicht direkt anzugehen, sondern über einen Umweg, nämlich über die empirische Erforschung der Pluralität gegenwärtiger, historisch möglicher Bildungswelten. Erst deren Rekonstruktion macht den Blick für mögliche Zukünfte offen. Die Vielschichtigkeit der Welt ernst zu nehmen mit der Möglichkeit, aus den gegebenen Elementen immer neue Kombinatio nen und Ordnungen herzustellen, ist auch einer Vorschläge, die Italo Calvino für das nächste Jahrtausend macht: "Wer sind wir denn, wer ist denn jeder von uns, wenn nicht eine Kombination von Erfahrungen, Informationen, Lektü ren und Phantasien? Jedes Leben ist eine Enzyklopädie, eine Bibliothek, ein Inventar von Objekten, eine Musterkollektion von Stilen, worin alles jeder zeit auf jede mögliche Weise neu gemischt und neu geordnet werden kann" (Calvino 1991, S. 165). 3 2 So bestimmen Christian Lüders und Michael Winkler die Sozialpädagogik als einen "Thematisierungsansatz für die individuelle und soziale Interpretation möglicher Bil dungsgeschichten" (Lüders/Winkler 1992, S. 368). 3 V gl. auch die etwas technischere Rede von der "Bastelexistenz" des Menschen von Ronald Hitzier und Anne Honer (1994) aus der Sicht der Individualisierungstheorie. I. Teil: Theoretisches Programm und Forschungspraxis 15 Erstes Kapitel: Lebenslanges Lernen - Theorie-und Forschungsprogramm 1. Lebenslanges Lernen zwischen pädagogischem Diskurs, institutionellem Angebot und individueller Aneignung Seit den 1960er Jahren nimmt der Begriff des lebenslangen Lernens in der erwachsenen bildnerischen Diskussion eine prominente Stellung ein.
Häftad, Tyska, 1997
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Die vorliegende Arbeit ist im Sommersemester 1996 als Dissertation von der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität angenommen worden. Mein Dank gilt vor allem Prof. Dr. Meinert A. Meyer, der diese Arbeit fachwissenschaftlieh betreut, mit engagiertem Einsatz begleitet und durch Offenheit, scharfe Kritik und wertvolle Hinweise gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei seinem Münsteraner Doktorandenkolloquium für vielfältige Anregungen und konstruktive Kritik. Dankbar erwähnt seien Prof. Dr. Harald Ludwig und Prof. Dr. Heinz-Hermann Krüger, die mir nützliche Informationen vermittelt und zusätzliche Gutachten erstellt haben. Ferner gehört mein Dank Frau Dr. Heike Hombruch, die sprachliche Korrekturarbeiten mit unermüdlichem Interesse und großem Verständnis übernommen hat, Maja und Jürgen Benker und all den anderen, die an dieser Arbeit Anteil genommen und sie auf ihre Weise unterstützt haben. Schließlich möchte ich meinen Eltern, meinem Onkel und meiner Frau danken, denn ohne ihre Unterstützung wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. Münster, im Juli 1996 Seung-Nam Son 5 Inhalt Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 L Grundlagen der Biographieforschung in der Pädagogik . . . . . . . . . . . . . 17 1. Begriffliche Erörterung zu Biographie und Biographieforschung . . . . 17 1. 1 Zum Begriff der Biographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 1. 2 Zur Biographieforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . 19 2. Zur Geschichte der Biographie im Hinblick auf die Pädagogik . . . . . . . 21 3. Forschungsstand der pädagogischen Biographieforschung . . . . . . . . . . . . . . 25 Erster Teil Historischer Rahmen: Auf der Suche nach der Genese der Biographieforschung bei W. Dilthey ll. Grundlegung der Hermeneutik Diltheys. Im Zentrum: Die Biographie als Zugang zum Menschenverstehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 1. Konstitution der Geisteswissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 2. Anthropologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 3. Psychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 4. Hermeneutik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 4. 1. Erleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Häftad, Tyska, 1997
554 kr
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Häftad, Tyska, 1999
603 kr
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Häftad, Tyska, 1999
554 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Häftad, Tyska, 2000
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Häftad, Tyska, 2000
505 kr
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Dieses Buch handelt von einem Phänomen, das in der seit bald vierzig Jahren immer wieder neu aufgenommenen Debatte um das sogenannte lebenslange Lernen systematisch zu kurz kommt, wenn nicht gar ausgeblendet wird: vom Fernbleiben von erwerbsbezogener Weiterbildung und vom Widerstand gegen eine Zumutung. In der Zange zwischen bildungsbürgerlichen und professionellen Selbst-Verständlichkeiten, global-ökonomisch hergeleiteten Erfordernissen, sich pennanent der Anstrengung neuerlicher Qualifizierung auszusetzen, und immer neuen Beweisen, daß immer mehr potentielle Konkurrenten auf den Arbeitsmärkten sich ihr unterziehen, entsteht den dem Erwerbsleben N ahestehen den eine Bringschuld. Mit nonnativer Kraft und einem Sanktionspotential ausgestattet, das im Bereich öffentlich geförderter Veranstaltungen beruflicher Weiterbildung bis an die Verweigerung der Subsistenzsicherung heranreicht, verlangt sie von den einzelnen, gesamtgesellschaftlich produzierte Risiken individuell abzufedern -sehr oft, wie zu zeigen sein wird, ohne Kosten und Aufwand einen angemessenen Nutzen gegenüberzustellen. Es scheint im gesellschaftlichen Diskurs ausgemacht, wie die Aufgaben im Prozeß technischer und ökonomischer Innovation verteilt sind. Während die Betriebe die neuen technischen Systeme bereitzustellen haben, wo dies ins besondere angesichts der Entwicklung der Konkurrenzsituation auf entgrenzten Märkten angezeigt scheint, ist es Sache der Arbeitnehmer, durch berufliche Weiterbildung dafür zu sorgen, daß die neuen Systeme am Arbeitsplatz genutzt und in immer weiter der spezifischen betrieblichen Situation angepaßter, optimierter Weise eingesetzt werden können. Man kann wohl annehmen, daß es sich hierbei um einen exemplarischen gesamtgesellschaftlichen Konsens handelt, derin seiner Eindeutigkeit und Widerspruchsfreiheit seinesgleichen sucht.
Häftad, Tyska, 2001
554 kr
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Häftad, Tyska, 2002
586 kr
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Das Buch beschreibt anhand von Interviews verschiedene Handlungsformen und Deutungsmuster, nach denen Studierende ihr Praktikum gestalten. Es zeigt sich, dass sich die Studenten dabei weniger an universitaren Vorgaben als starker an individuellen Mustern orientieren.
Häftad, Tyska, 2003
538 kr
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Die Kategorien "Bildung" und "Geschlecht" werden auf theoretischer und empirischer Ebene in dieser Studie miteinander verknupft. Zum einen beinhaltet sie eine systematische und historische Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und mit dem Geschlechtsbegriff und deren erkenntnistheoretischer Verortung zwischen Moderne und Postmoderne. Zum anderen werden Bildung und Geschlecht auf qualitativ-empirischer Ebene im Rahmen der Biographieforschung aufeinander bezogen.