Nachhaltigkeitsziele - implizit oder explizit eingebettet in den Kontext einer nachhaltigen Zukunft"e; - sind oft-mals vage und willkurlich formuliert. Dies ermoglicht Praktiken, die zwar formal mit den festgelegten Zielen und Benchmarks ubereinstimmen, aber Fragen hinsichtlich ihrer tatsachlichen Nachhaltigkeit aufwerfen. Der aus wirtschaftlichen Diskursen stammende Begriff moral hazard"e; wird hier verwendet, um die Diskrepanz zwischen beabsichtigten oder erklarten Zielen einerseits und abweichenden Handlungen mit (nominal) uner-wunschten Ergebnissen andererseits zu beschreiben. Dieser Band befasst sich mit moral hazards"e; im Kontext der Nachhaltigkeitsforschung aus wirtschaftlicher, politischer und ethischer Perspektive. Mit Beitragen von Christian Arnsperger | Ivo De Gennaro | Giulia Isetti | Ralf Lufter | Ugo Mattei | Eugene Nulman | Soren Schuster | Oliver Schlaudt | Robert Simon | Jenny Ufer