Dieter Hüning – författare
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Der vorliegende Band beinhaltet Texte der internationalen philosophischen Forschung, die die vielfältigen Aspekte des Lebens sowohl der theoretischen als auch der praktischen Vernunft sowie ihr Verhältnis zur Religion thematisieren.
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2 031 kr
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Dieser Band ist der zweite von drei Bänden kleiner Schriften Manfred Baums, die auch schwer zugängliche oder bisher unveröffentlichte Vorträge, Aufsätze und Artikel zur Geschichte der Philosophie versammeln. Er enthält Arbeiten zur praktischen Philosophie Kants und zu ihrer Rezeption
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1 650 kr
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Die Kantforschung hat die Reaktion der Zeitgenossen auf Kants „Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre" bisher kaum untersucht. Vorliegende Edition macht die insgesamt 27 Rezensionen zum ersten Mal zugänglich. Der Band enthält zudem eine Bibliographie der Kantkommentare und weiterer zeitgenössischer Quellen, ferner drei Beiträge zur Rezeption der Rechtslehre Kants um 1800 und den Hintergründen der seither vernachlässigten Forschung.
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Die Kantforschung hat die Reaktion der Zeitgenossen auf Kants „Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre" bisher kaum untersucht. Vorliegende Edition macht die insgesamt 27 Rezensionen zum ersten Mal zugänglich. Der Band enthält zudem eine Bibliographie der Kantkommentare und weiterer zeitgenössischer Quellen, ferner drei Beiträge zur Rezeption der Rechtslehre Kants um 1800 und den Hintergründen der seither vernachlässigten Forschung.
2 091 kr
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Hermann Samuel Reimarus (1694–1768) war eine der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Hochaufklärung. Er lehrte ab 1723 am Gymnasium Johanneum in Hamburg und beschäftigte sich hauptsächlich mit klassischer und orientalischer Philologie. In den 1750ern erschienen seine philosophischen Hauptwerke, „Die vornehmsten Wahrheiten der natürlichen Religion", „Die Vernunftlehre" und die „Allgemeinen Betrachtungen über die Triebe der Thiere", in denen er als Deist, scharfsinniger Naturgelehrter und eigenständiger Logiker hervortrat. Sie stießen auf starkes Interesse und weite Verbreitung über die Grenzen der deutschsprachigen Länder hinweg, wobei ihr klarer und populärer Stil geschätzt wurde. Allerdings wirkte allein seine bibelkritische, nur in Auszügen herausgegebene Schrift „Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes" auch über die Diskussionen des 18. Jahrhunderts hinaus, indem sie Religionskritik wie Theologie bis ins 20. Jahrhundert wiederholt beeinflusste. Der Band gibt einen Gesamtüberblick über das Werk von Reimarus. In Einzelbeiträgen wird dessen Gehalt erschlossen und jeweils durch Rekurs auf die zeitgenössischen philosophischen und wissenschaftlichen Diskussionen kontextualisiert.
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Hermann Samuel Reimarus (1694–1768) war eine der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Hochaufklärung. Er lehrte ab 1723 am Gymnasium Johanneum in Hamburg und beschäftigte sich hauptsächlich mit klassischer und orientalischer Philologie. In den 1750ern erschienen seine philosophischen Hauptwerke, „Die vornehmsten Wahrheiten der natürlichen Religion", „Die Vernunftlehre" und die „Allgemeinen Betrachtungen über die Triebe der Thiere", in denen er als Deist, scharfsinniger Naturgelehrter und eigenständiger Logiker hervortrat. Sie stießen auf starkes Interesse und weite Verbreitung über die Grenzen der deutschsprachigen Länder hinweg, wobei ihr klarer und populärer Stil geschätzt wurde. Allerdings wirkte allein seine bibelkritische, nur in Auszügen herausgegebene Schrift „Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes" auch über die Diskussionen des 18. Jahrhunderts hinaus, indem sie Religionskritik wie Theologie bis ins 20. Jahrhundert wiederholt beeinflusste. Der Band gibt einen Gesamtüberblick über das Werk von Reimarus. In Einzelbeiträgen wird dessen Gehalt erschlossen und jeweils durch Rekurs auf die zeitgenössischen philosophischen und wissenschaftlichen Diskussionen kontextualisiert.
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Für Kant spielt die Religion im Hinblick auf die moralische Lebensführung weder in geltungstheoretischer noch in motivationstheoretischer Hinsicht eine wesentliche Rolle. Deshalb ist er auch vom tendenziellen Ende der historischen Religionen überzeugt. Mit schonungsloser Kritik wendet sich Kant gegen den dogmatischen Bestand der Offenbarungsreligionen und gegen religiöse Praktiken, die er als „Afterdienst“ bzw. als „Wahnglauben“ brandmarkt. Aber schon die Zeitgenossen haben mit einiger Irritation zur Kenntnis genommen, dass Kant auf der anderen Seite den historischen Religionen für die Gegenwart noch die nützliche Funktion eines ‚Vehikels‘ für die Etablierung eines moralischen „Religionsglaubens“ zuspricht. Bernd Dörflinger hat sich in seinen richtungsweisenden Studien die Aufgabe gestellt, im Rahmen sorgfältiger Analysen die Komplexität von Kants religionsphilosophischen Überlegungen herauszuarbeiten, zugleich aber zu zeigen, was diese im Kontext einer veränderten historischen Situation bedeuten, ohne theologischen Versuchen der Vereinnahmung anheim zu fallen.
1 897 kr
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Für Kant spielt die Religion im Hinblick auf die moralische Lebensführung weder in geltungstheoretischer noch in motivationstheoretischer Hinsicht eine wesentliche Rolle. Deshalb ist er auch vom tendenziellen Ende der historischen Religionen überzeugt. Mit schonungsloser Kritik wendet sich Kant gegen den dogmatischen Bestand der Offenbarungsreligionen und gegen religiöse Praktiken, die er als „Afterdienst“ bzw. als „Wahnglauben“ brandmarkt. Aber schon die Zeitgenossen haben mit einiger Irritation zur Kenntnis genommen, dass Kant auf der anderen Seite den historischen Religionen für die Gegenwart noch die nützliche Funktion eines ‚Vehikels‘ für die Etablierung eines moralischen „Religionsglaubens“ zuspricht. Bernd Dörflinger hat sich in seinen richtungsweisenden Studien die Aufgabe gestellt, im Rahmen sorgfältiger Analysen die Komplexität von Kants religionsphilosophischen Überlegungen herauszuarbeiten, zugleich aber zu zeigen, was diese im Kontext einer veränderten historischen Situation bedeuten, ohne theologischen Versuchen der Vereinnahmung anheim zu fallen.
Jakob Mauvillon (1743–1794) und die deutschsprachige Radikalaufklärung
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Jakob Mauvillon (1743–1794) machte sich seit den frühen 1770er Jahren als Literaturkritiker, Religionsphilosoph, Militärhistoriker, politischer Ökonom sowie Gesellschafts- und Geschlechtertheoretiker einen Namen. Dabei verbindet er radikalaufklärerische Positionen – wie der Forderung nach der Abschaffung des Adels oder die Beförderung der Amerikanischen und Französischen Revolution – mit traditionellen Überzeugungen zur christlichen Theologie und gar antikatholischen Ressentiments. Der Band rekonstruiert die unterschiedlichen Reflexions- und Handlungsfelder des Aufklärers und versucht sie – im Hinblick auf den Begriff der Radikalaufklärung sowie das aufklärerische Theorie-Praxis-Verhältnis zu synthetisieren. Mit Beiträgen von Sebastian Abel, Kevin Hilliard, Dieter Hüning, Jutta Heinz, Arne Klawitter, Till Kinzel, Stefan Klingner, Hans-Jürgen Lüsebrink, Martin Mulsow, Ere Nokkola, Hans-Peter Nowitzki, Michael Schwingenschlögl, Gideon Stiening und Udo Thiel.
2 024 kr
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Jakob Mauvillon (1743–1794) machte sich seit den frühen 1770er Jahren als Literaturkritiker, Religionsphilosoph, Militärhistoriker, politischer Ökonom sowie Gesellschafts- und Geschlechtertheoretiker einen Namen. Dabei verbindet er radikalaufklärerische Positionen – wie der Forderung nach der Abschaffung des Adels oder die Beförderung der Amerikanischen und Französischen Revolution – mit traditionellen Überzeugungen zur christlichen Theologie und gar antikatholischen Ressentiments. Der Band rekonstruiert die unterschiedlichen Reflexions- und Handlungsfelder des Aufklärers und versucht sie – im Hinblick auf den Begriff der Radikalaufklärung sowie das aufklärerische Theorie-Praxis-Verhältnis zu synthetisieren. Mit Beiträgen von Sebastian Abel, Kevin Hilliard, Dieter Hüning, Jutta Heinz, Arne Klawitter, Till Kinzel, Stefan Klingner, Hans-Jürgen Lüsebrink, Martin Mulsow, Ere Nokkola, Hans-Peter Nowitzki, Michael Schwingenschlögl, Gideon Stiening und Udo Thiel.
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In der Vorrede zur ersten Auflage der Religionsschrift macht Kant unmissverständlich klar, dass der zur Moral verbundene Mensch der „Idee eines Wesens über ihm" nicht bedürfe. Damit ist aber nicht der Sinn und Zweck der nachfolgenden Schrift bestritten, sondern lediglich klargestellt, dass auch Religion und Kirchenglauben unter dem Prinzipat des Autonomiegedankens stehen. Ausgehend von dieser Feststellung entwickelt Kant eine in vier Stücke gegliederte Schrift, die nicht nur den aufgeklärten Umgang mit positiven Religionen beschreibt, sondern die auch die moralphilosophischen Schriften der 1780er Jahre bisweilen ergänzt, bisweilen modifiziert. So wird beispielsweise die Sphäre moralischer Verbindlichkeiten um eine Gattungspflicht, nämlich eine Pflicht „des menschlichen Geschlechts gegen sich selbst" erweitert und auch das in den Bereich der Anthropologie fallende Theorem des „Hanges zum Bösen" erweist sich als in hohem Maße diskutabel. Dass zu alledem das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, zeigt die in den letzten Jahrzehnten wieder anhebende Diskussion, der der vorliegende Band Rechnung trägt, indem er zu etwa gleichen Teilen historisch und systematisch ausgerichtet ist und vieles an interessanten Neubewertungen bereithält.
1 415 kr
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In der Vorrede zur ersten Auflage der Religionsschrift macht Kant unmissverständlich klar, dass der zur Moral verbundene Mensch der „Idee eines Wesens über ihm" nicht bedürfe. Damit ist aber nicht der Sinn und Zweck der nachfolgenden Schrift bestritten, sondern lediglich klargestellt, dass auch Religion und Kirchenglauben unter dem Prinzipat des Autonomiegedankens stehen. Ausgehend von dieser Feststellung entwickelt Kant eine in vier Stücke gegliederte Schrift, die nicht nur den aufgeklärten Umgang mit positiven Religionen beschreibt, sondern die auch die moralphilosophischen Schriften der 1780er Jahre bisweilen ergänzt, bisweilen modifiziert. So wird beispielsweise die Sphäre moralischer Verbindlichkeiten um eine Gattungspflicht, nämlich eine Pflicht „des menschlichen Geschlechts gegen sich selbst" erweitert und auch das in den Bereich der Anthropologie fallende Theorem des „Hanges zum Bösen" erweist sich als in hohem Maße diskutabel. Dass zu alledem das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, zeigt die in den letzten Jahrzehnten wieder anhebende Diskussion, der der vorliegende Band Rechnung trägt, indem er zu etwa gleichen Teilen historisch und systematisch ausgerichtet ist und vieles an interessanten Neubewertungen bereithält.
1 541 kr
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1 503 kr
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Die Studie unterscheidet sich durch die Konzentration auf die spezifisch natur- bzw. vernunftrechtlichen Lehrstücke des Strafrechts von entsprechenden Forschungen in den benachbarten Disziplinen wie der Strafrechtsgeschichte oder den Kulturwissenschaften.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Strafrechtsphilosophie der neuzeitlichen Naturrechtslehre ein Ergebnis einer Anwendung säkularer Prinzipien auf das Problemfeld staatlicher Strafe ist. Behandelt werden die strafrechtstheoretischen Überlegungen von Grotius, Hobbes, Pufendorf, Wolff, Beccaria und Kant im Hinblick auf die Frage nach dem Ursprung bzw. Geltungsgrund der Strafkompetenz und dem Strafzweck (Abschreckung, Besserung oder Vergeltung). Darüber hinaus werden die Gründe der Affinität der Strafrechtstheorie zu deterministischen psychologischen Modellen sowie die Kritik der kriminalpolitischen Aufklärung an der Strafpraxis des Ancien Régime untersucht.
Weil die Naturrechtslehrer im 17. und 18. Jahrhundert in erster Linie an der philosophischen Rechtfertigung der Strafe bzw. der Legitimation der staatlichen Strafgewalt interessiert sind, spielen die soziologischen oder gesellschaftstheoretischen Aspekte der Kriminalität bei ihnen kaum eine Rolle. Die Naturrechtstheoretiker interessieren sich m. a. W. nur für die Geltungsbedingungen des Strafrechts, während die Fragen der Genesis kriminellen Verhaltens weitgehend ignoriert werden. Aber gerade die Konzentration des Blicks auf die spezifisch rechtsphilosophischen Argumetationen eröffnet einen neuen Blick auf die Strafrechtsphilosophie der Aufklärungsepoche.
1 517 kr
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Die Studie unterscheidet sich durch die Konzentration auf die spezifisch natur- bzw. vernunftrechtlichen Lehrstücke des Strafrechts von entsprechenden Forschungen in den benachbarten Disziplinen wie der Strafrechtsgeschichte oder den Kulturwissenschaften.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Strafrechtsphilosophie der neuzeitlichen Naturrechtslehre ein Ergebnis einer Anwendung säkularer Prinzipien auf das Problemfeld staatlicher Strafe ist. Behandelt werden die strafrechtstheoretischen Überlegungen von Grotius, Hobbes, Pufendorf, Wolff, Beccaria und Kant im Hinblick auf die Frage nach dem Ursprung bzw. Geltungsgrund der Strafkompetenz und dem Strafzweck (Abschreckung, Besserung oder Vergeltung). Darüber hinaus werden die Gründe der Affinität der Strafrechtstheorie zu deterministischen psychologischen Modellen sowie die Kritik der kriminalpolitischen Aufklärung an der Strafpraxis des Ancien Régime untersucht.
Weil die Naturrechtslehrer im 17. und 18. Jahrhundert in erster Linie an der philosophischen Rechtfertigung der Strafe bzw. der Legitimation der staatlichen Strafgewalt interessiert sind, spielen die soziologischen oder gesellschaftstheoretischen Aspekte der Kriminalität bei ihnen kaum eine Rolle. Die Naturrechtstheoretiker interessieren sich m. a. W. nur für die Geltungsbedingungen des Strafrechts, während die Fragen der Genesis kriminellen Verhaltens weitgehend ignoriert werden. Aber gerade die Konzentration des Blicks auf die spezifisch rechtsphilosophischen Argumetationen eröffnet einen neuen Blick auf die Strafrechtsphilosophie der Aufklärungsepoche.
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Gegenwärtige Diskussionen in der Philosophie des Geistes gehen zu einem wesentlichen Teil auf die Innovationen des späten 17. und 18. Jahrhunderts zurück. In 17 Studien widmet sich Udo Thiel diesen Quellen. Er analysiert und würdigt die Positionen und Argumente zu zentralen geistesphilosophischen Themen wie Selbstbewusstsein, Reflexion, Selbstgefühl, innerer Sinn und Identität. Nach einem Überblicks-Essay, in dem die Entwicklung des Bewusstseinsbegriffs mit Bezug auf das Problem der persönlichen Identität im 17. und 18. Jahrhundert dargestellt wird, erläutern drei Einzeluntersuchungen zu Locke und Hume vor allem die zentrale, aber bisweilen vernachlässigte Bedeutung der Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Reflexion im Zusammenhang der Identitätsproblematik. Daran schließen sich sechs Studien zur deutschen Philosophie des 18. Jahrhunderts an, in denen es vornehmlich um unterschiedliche Weisen des Selbstbezugs und deren Funktionen geht. Hier stehen Christian Wolff und Denker wie Sulzer, Feder, Mauvillon und Tetens im Mittelpunkt. Eine besondere Herausforderung für die Philosophie des Geistes stellt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Erstarken materialistischer Tendenzen dar, denen ein eigenständiger Abschnitt gewidmet ist. Die „Gefahr des Materialismus" spielt auch im letzten Teil eine Rolle, der den ‚transzendentalen Weg‘ bei Kant, Platner und Schiller untersucht.
1 430 kr
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Gegenwärtige Diskussionen in der Philosophie des Geistes gehen zu einem wesentlichen Teil auf die Innovationen des späten 17. und 18. Jahrhunderts zurück. In 17 Studien widmet sich Udo Thiel diesen Quellen. Er analysiert und würdigt die Positionen und Argumente zu zentralen geistesphilosophischen Themen wie Selbstbewusstsein, Reflexion, Selbstgefühl, innerer Sinn und Identität. Nach einem Überblicks-Essay, in dem die Entwicklung des Bewusstseinsbegriffs mit Bezug auf das Problem der persönlichen Identität im 17. und 18. Jahrhundert dargestellt wird, erläutern drei Einzeluntersuchungen zu Locke und Hume vor allem die zentrale, aber bisweilen vernachlässigte Bedeutung der Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Reflexion im Zusammenhang der Identitätsproblematik. Daran schließen sich sechs Studien zur deutschen Philosophie des 18. Jahrhunderts an, in denen es vornehmlich um unterschiedliche Weisen des Selbstbezugs und deren Funktionen geht. Hier stehen Christian Wolff und Denker wie Sulzer, Feder, Mauvillon und Tetens im Mittelpunkt. Eine besondere Herausforderung für die Philosophie des Geistes stellt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Erstarken materialistischer Tendenzen dar, denen ein eigenständiger Abschnitt gewidmet ist. Die „Gefahr des Materialismus" spielt auch im letzten Teil eine Rolle, der den ‚transzendentalen Weg‘ bei Kant, Platner und Schiller untersucht.
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Kants »Über Den Gemeinspruch«
Ein Kooperativer Kommentar
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