Die Soziale Frage in Kolumbien Im 20. Jahrhundert - Zur Rolle Der Politischen Eliten (inbunden)
Format
Häftad (Paperback)
Språk
Tyska
Antal sidor
64
Utgivningsdatum
2007-08-01
Upplaga
1
Förlag
Grin Publishing
Illustrationer
black & white illustrations
Dimensioner
3 x 210 x 148 mm
Antal komponenter
1
Komponenter
Paperback
ISBN
9783638725569

Die Soziale Frage in Kolumbien Im 20. Jahrhundert - Zur Rolle Der Politischen Eliten

Häftad,  Tyska, 2007-08-01
506
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Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Auslandswissenschaft, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Soziale Ungleichheit und Strukturdefizite in Lateinamerika, 25 + 13 online Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zunächst lege ich die grundlegenden Strukturdefizite und Ungleichheitsindikatoren Kolumbiens dar. Anschließend beschreibe ich anhand dreier historischer Beispiele, in welcher Weise die traditionellen Eliten soziale und politische Reformen bis heute verhindert haben. , Abstract: In offizieller Lesart gehört Kolumbien zu den ältesten Demokratien Lateinamerikas. Sozialrevolutionäre Umwälzungen oder Militärherrschaft - so charakteristisch für viele Nachbarstaaten - blieben Ausnahmeerscheinungen. Obwohl das Land fast immer von verfassungsmäßig zustande gekommenen Regierungen geleitet wurde, ist es seit über 60 Jahren Schauplatz blutiger innerer Kämpfe. In Bezug auf seine Gesellschaft ist daher häufig von Gewalt als historisch-kultureller Konstante die Rede. In auffälliger Weise sind die vorhandenen Gewaltstrukturen mit der Genese des politischen Systems verwoben. In keinem anderen Land der Region ist es den beiden Traditionsparteien der Liberalen und Konservativen so dauerhaft gelungen, die Macht unter sich aufzuteilen und alternative Kräfte vom politischen Prozess auszuschließen. Die alteingesessenen Eliten schufen ein System, das zwar die Integration bestimmter sozialer Gruppen begünstigte. Akteure mit sozialreformerischen oder -revolutionären Ideen sahen sich jedoch geradezu herausgefordert, mit Gewalt Einfluss zu nehmen.Im Folgenden will ich der Frage nachgehen, wie es den politischen Eliten des südamerikanischen Landes gelungen ist, das gesamte 20. Jahrhundert hindurch soziale Reformen effektiv zu verhindern. Im Kern der Argumentation wird dabei die Rolle des Staates stehen. Welche Aufgaben hat ein moderner Staat in Bezug auf das Wohlergehen des Großteils der Bevölkerung zu erfüllen? Gab es Akteure, die sich für eine veränderte Rolle des Staates einsetzten? Wenn ja, wie sollte dieser "neue" Staat beschaffen sein? Warum gilt Kolumbien bis heute als schwacher Staat mit einem hohen Grad an sozialer Ungleichheit?
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