Seit dem Tod seiner Frau Martha lebt Johann Vey allein in einer alten Villa am Rand der Stadt. Das Haus ist still geworden - bis er eines Nachts ein Kratzen hort. Es kommt nicht aus den Wanden und auch nicht aus dem Keller, sondern aus einer unmoglichen Tiefe darunter. Schon bald spricht etwas mit der Stimme seiner verstorbenen Frau. Es kennt Johanns Erinnerungen, seine Trauer und seine verborgensten Schuldgefuhle. Unter dem Fundament offnet sich ein lebendiges Labyrinth, das nicht nur mit seinem Haus verbunden ist. Seine Gange reichen unter die gesamte Stadt und fuhren zu vergessenen Orten, verdrangten Verbrechen und den Stimmen jener Menschen, deren Schicksale niemals aufgearbeitet wurden. Gemeinsam mit anderen Betroffenen versucht Johann, dem Grauen Grenzen zu setzen. Doch das Haus unter dem Haus lernt, verandert sich und benutzt die Toten, um die Lebenden in die Tiefe zu locken. Ein dusterer Horrorroman uber Trauer, Erinnerung, menschliche Schuld und ein Grauen, das nicht mit dem Tod endet. Leseempfehlung: ab 18 JahrenEnthalt intensive Horrorszenen, Korperhorror, Gewalt, Tod sowie psychisch belastende und verstorende Themen.