Johann Vey glaubt, das Grauen unter seinem Haus eingedammt zu haben. Doch das Unterhaus hat eine neue Moglichkeit gefunden, in die Welt der Lebenden vorzudringen: Es wachst nicht langer nur unter Gebauden - es breitet sich in den Menschen selbst aus. Fremde Erinnerungen dringen in lebende Korper ein, Narben verwandeln sich in Raume und Tote hinterlassen unheimliche Reste. Immer mehr Bewohner verlieren die Kontrolle uber ihre eigenen Gedanken, Gefuhle und Erinnerungen. Bald beginnen die inneren Raume miteinander zu reagieren und bilden gemeinsam etwas, das gro er und gefahrlicher ist als jedes einzelne Haus. Johann und seine Mitstreiter mussen verhindern, dass Menschen zu Turen, Speichern und Bauteilen eines neuen Hauses werden. Doch das Grauen wachst nicht nur durch Angst und Gewalt, sondern auch durch Trauer, Schuld, Erschopfung und den menschlichen Wunsch, anderen zu helfen. Am Ende geht es nicht allein darum, das Unterhaus zu bekampfen, sondern darum, die eigene Identitat gegen etwas zu verteidigen, das jeden Schmerz als freien Raum betrachtet. Dieses Buch ist eine dustere Fortsetzung von "e;Das Haus unter dem Haus"e; ein intensiver Horrorroman uber fremde Erinnerungen, Korper, die zu Raumen werden, und ein Grauen, das nun von innen wachst. Leseempfehlung: ab 18 JahrenEnthalt deutlichen Korperhorror, Gewalt, Selbstverletzung, Tod, psychisch belastende Szenen sowie Themen wie Missbrauch, Schuld, Trauer und den Verlust der eigenen Identitat.