Was ist so besonders an Wortern wie gabig oder gvatterle? Warum sagen wir unflatig, aber nicht flatig? Nach welcher Decke strecken wir uns: nach der im Zimmer oder der im Bett? Was sind Kofferworter? Und warum verstehen unsere nordlichen Nachbarn uns falsch, wenn wir sagen, dass wir im Ausgang waren?Solchen Fragen widmet sich Manfred Papst in seiner Kolumne Zugabe , die seit 24 Jahren in der NZZ am Sonntag erscheint. Fur diesen Band hat der Autor 99 Texte ausgewahlt, die sich um die Sprache drehen, um ihre Geschichten, Geheimnisse und Zumutungen. Mit klugem Witz beschreibt Manfred Papst in seinen kurzen Texten die Kuriositaten der Sprache und regt zum Lachen und Staunen an. Ganz nach dem Diktum von Karl Kraus: Je naher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zuruck.