Sanitatsdienst auf Handelsstorkreuzern im Ersten und Zweiten Weltkrieg
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PDF, Tyska, 2020104 kr
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Beskrivning
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Kaiserlichen Marine stand seit der Ubernahme des Reichsmarineamtes durch Tirpitz der Aufbau der Schlachtflotte im Vordergrund. Entsprechend war die Erziehung der Seeofffiziere auf den Flottenkampf ausgerichtet. Man war noch im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts der Meinung, dass Grobritannien in einem eventuellen Kriege hauptsachlich die deutschen Hafen blockieren wurde. Ein deutscherseits zu fuhrender Kreuzerkrieg wurde nur als untergeordnete Aufgabe angesehen, zumal keine Stutzpunkte (Kohlenubernahme) vorhanden waren. Somit wurden die zum Anfang eines Krieges eingesetzten Auslands- und Hilfskreuzer in kurzer Zeit dem Gegner zum Opfer fallen. Bei den Auslandskreuzern EMDEN und LEIPZIG (Ostasiatische Station), DRESDEN und KARLSRUHE (Ostamerikanische Station) und KONIGSBERG (Ostafrikanische Statioi) traf das dann auch ein. Man hatte daher veranlat, beim Bau von Schnelldampfern zu berucksichtigen, diese im Kriegsfall zu Hilfskreuzern umrusten zu konnen. Als Vorbereitung fur einen eventuellen Kriegsfall lie der Admiralstab der Kaiserlichen Marine fur den Handelskrieg in Ermangelung von Stutzpunkten abseits gelegene Buchten oder Ankerplatze erkunden, Etappenstationen vorbereiten und Plane fur mobilmachungsma ige Indienststellungen von Hilfskreuzern erstellen. Wie der britische war auch der deutsche Admiralstab der Meinung, da Hilfskreuzer vor allem eine erhebliche Geschwindigkeit haben mu ten und sah deshalb Schnelldampfer fur diese Zwecke vor. Wahrend in Gro britanien Hilfskreuzer zum Schutz der eigenen Handelsflotte eingesetzt wurden und Schnelldampfer diese Aufgabe gut erfullten, hatten die deutschen Hilfskreuzer die gegnerische Handelsflotte anzugreifen. Es erwies sich jedoch bald, da die auf See allseits bekannten und weithin sichtbaren Schnelldampfer mit ihrem gro en Kohleverbrauch fur diese Aufgabe nicht sonderlich geeignet waren. Der Admiralstab bereitete, nachdem mit KRONPRINZ WILHELM am 11.4.1915 der letzte dieser Hilfskreuzer von der See verschwunden war, zunachst die Ausrustung neuer Hilfskreuzer nicht vor. Er sah im U-Boot die bessere Moglichkeit die Feindversorgung zu storen.