Mit Emotionsregulation zum Erfolg? Wie wirken sich Entspannung und Positive Energetisierung in Leistungssituationen aus?
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Beskrivning
Masterarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Psychologie - Allgemeines, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Psychologisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ergebnisse einer Studienreihe zu Emotionsregulation im Leistungskontext von Brooks (2014) deuten darauf hin, dass Positive Energetisierung leistungsforderlicher als Entspannung ist. Andere Studien lassen jedoch vermuten, dass die emotionalen Anforderungen einer Leistungssituation eine entscheidende Rolle spielen und nicht von einer allgemeinen Uberlegenheit Positiver Energetisierung ausgegangen werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde invorliegender Studie mit der Anforderungsorientierten Emotionskongruenz ein situationsspezifischer Ansatz zu Emotionsregulation im Leistungskotext aufgestellt. Ziel dieser Studie war es, diesen Ansatz empirisch zu prufen sowie die Ergebnisse von Brooks (2014) zu replizieren. Bei der Studie handelte es sich um ein experimentelles 2x2-Studiendesign mit den unabhangigen Variablen Emotionaler Zielzustand im Experiment (Positive Energetisierung oder Entspannung) sowie Leistungssituation (Feinmotorische und Kommunikative Aufgabe). Die Leistungsunterschiede zwischen beiden experimentellen Gruppen in den Aufgaben wurden inferenzstatistisch gepruft. Der Stichprobenumfang lag bei 107 Proband:innen. In der Feinmotorischen Aufgabe konnten keine Unterschiede zwischen den experimentellen Gruppen beobachtet werden. Die Ergebnisse der kommunikativen Aufgabe auf Basis einer MANCOVA deuten darauf hin, dass Positive Energetisierung einen starkeren Zusammenhang mit kommunikativer Leistung aufweist als Entspannung. Allerdings konnten post-hoc auf Ebene einzelner Subvariablen (Uberzeugungskraft, Selbstvertrauen, Kompetenz, Beharrlichkeit und Rededauer) im Gegensatz zu Brooks (2014) keine signifikante Unterschiede zwischen Positiver Energetisierung und Entspannung festgestellt werden. Insgesamt deuten die Ergebnisse vorliegender Arbeit darauf hin, dass emotionale Anforderungen eine Rolle fur Emotionsregulation im Leistungskontext spielen. Zukunftige Studien sowie die praktische Anwendung konnten davon profitieren, wenn neben den emotionalen Anforderungen auch die emotionalen Ausgangszustande fur die Ausrichtung der Emotionsregulation berucksichtigt werden.