Triffin-Dilemma: Warum die globale Leitwahrung zwangslaufig kollabiert
Handelsdefizite, Liquiditat, und das unvermeidliche Scheitern der nationalen Geldpolitik im globalen Finanzsystem
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Beskrivning
Die globale Wirtschaft ist auf einem fundamentalen, unausweichlichen Widerspruch aufgebaut. Die Vereinigten Staaten stellen mit dem US-Dollar die Leitwahrung der Welt. Um den massiven internationalen Hunger nach Liquiditat zu stillen, muss Amerika ununterbrochen Dollar ins Ausland pumpen, was zwangslaufig zu einem gigantischen, permanenten Handelsdefizit fuhrt. Doch je mehr Schulden das Land anhauft, desto mehr schwindet das internationale Vertrauen in eben jene Wahrung. Das Triffin-Dilemma beschreibt den fatalen okonomischen Fluch, die Leitwahrung der Welt zu besitzen. Es ist die mathematische Unmoglichkeit, gleichzeitig die inlandische wirtschaftliche Stabilitat zu wahren und die globale Wirtschaft mit genugend Kapital zu versorgen. Man muss entweder die Weltwirtschaft durch Geldknappheit ersticken oder die eigene Wahrung durch massive Verschuldung entwerten. Es gibt keinen Ausweg. Dieses Buch dekonstruiert die fragilen Saulen unseres modernen Geldsystems. Wir analysieren, wie dieser verborgene Mechanismus das Ende des Bretton-Woods-Systems erzwang, warum alle Versuche einer kunstlichen Weltwahrung scheiterten und wie das Dilemma heute die schleichende Ent-Dollarisierung der asiatischen Markte befeuert. Blicken Sie hinter die Kulissen der Zentralbanken. Wer das Triffin-Dilemma versteht, erkennt, warum der nachste globale Finanzkollaps kein Zufall, sondern die unausweichliche Konsequenz unserer okonomischen Architektur ist.