Ein altes Unrecht, ein gestohlenes Land, eine Frau, die nicht langer wartet. Siebenundvierzig Jahre lang stand ein Chemiewerk auf dem Grundstuck der Familie Morreck - enteignet fur 1.800 Mark. Hedwig schrieb: "e;Ich werde warten."e; Ramona, ihre Enkelin, wartet nicht langer. Sie erinnert das Land an sich selbst. Ventile offnen sich, Dampfe formen ein Gesicht, Menschen verschwinden - durch einen aufgebogenen Zaun, nach Hause, zum ersten Mal seit langem. Die Kommissarin Mara Sievert ermittelt, spurt die Erde atmen, findet keine Beweise - und schweigt. Die Tochter gehen eigene Wege: Genoveva bleibt, bindet die Krauter, halt das Haus. Elza sagt Nein, zieht nach Munster. Toni wird freigelassen. Das Gericht spricht: Das Enteignungsverfahren war verfahrensfehlerhaft. Das Werk stirbt, ein Garten wachst. Der Botaniker schreibt: "e;Das Land erinnert sich an sich selbst."e; Ein poetischer Roman uber Gerechtigkeit jenseits der Paragrafen, uber die Wut der Gedemutigten und die stille Macht der Erde. Fur Leserinnen und Leser, die spuren, dass der Boden unter ihren Fuen atmet. Fur Fans von Stephen King (insbesondere Friedhof der Kuscheltiere und Der Anschlag literarischer Horror mit Gesellschaftskritik) Neil Gaiman ( American Gods Mythos und moderne Welt) Thomas Hettche (poetische Naturbeschreibungen) T.C. Boyle (Okothriller wie When the Killing's Done) nordische Mystery-Literatur (John Ajvide Lindqvist So finster die Nacht) sowie Leserinnen und Leser von Hexenhexen (Roman) oder Die Wand von Marlen Haushofer.