Der Klang von WeihnachtenHamburg, November 1789: Glockengie er Kopper von Steintorwall mochte seiner Mutter zu Heiligabend ihren gro ten Wunsch erfullen die Auffuhrung jener Weihnachtskantate, die sie vor vielen Jahren mit ihrem heimlichen Liebsten in Leipzig horte. Sie erinnert sich an festliche Pauken und Trompeten und die ersten Zeilen des Chors: Jauchzet, frohlocket!, an wahrhaft himmlische Musik. Die alte Notenhandschrift des gesamten Oratoriums soll sich im Archiv des verstorbenen Musikdirektors Carl Philipp Emanuel Bach befinden, aber sie ist verschwunden. Unterstutzt von dem aufgeweckten Kuchenmadchen Frieda, das viel lieber viel zu laut singt als Topfe zu schrubben, macht sich die ehemalige Wanderkomodiantin Rosina Vinstedt auf die Suche. Dabei begegnet sie auch ihrer eigenen Geschichte Oelkers Detailfreude ist voller historischer Sympathie fur den alten Hansegeist, den sie in allen Schichten der Stadt aufspurt. Hamburger Abendblatt