Geliebter Kater Stiefelchen
Sophienlust Extra 247 - Familienroman
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Beskrivning
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise uberall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreiprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schonsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veroffentlicht. Warmherzig, zu Tranen ruhrend erzahlt von der gro en Schriftstellerin Patricia Vandenberg. In der Ferne grollte der erste Donner. Andrea von Lehn blickte ein bisschen angstlich aus dem Fenster, denn Betti, das Hausmadchen, war fur zwei Tage beurlaubt. Hans-Joachim aber, Andreas Mann, war zur Geburt eines Fohlens auf einen Bauernhof gerufen worden und schon sechs Stunden von zu Hause weg. Andrea strich der schwarzen Dogge Severin mit zitternden Fingern uber den Kopf. Ich wei , dass es dumm ist, Severin. Aber ich furchte mich nun mal bei Gewitter. Wenn ich blo wusste, wo Hans-Joachim im Moment steckt! Doch das konnte ihr weder die Dogge noch Waldi, der Dackel noch irgendeines der zahlreichen Tiere im Tierheim Waldi & Co. verraten. Die junge Frau schaute durchs Fenster hinuber zu dem Tierheim, das sie sehr bald nach ihrer Hochzeit mit dem jungen Tierarzt gegrundet hatte und das bereits von den verschiedensten Bewohnern bevolkert wurde. Da waren die Fuchse Pitt und Patt, der Waldkauz Fabby, die Dohle Dolly und der Esel Benjamin, der schon sehr alt war, die beiden Schimpansen Luja und Batu, die Ringelnatter, die aus unerfindlichen Grunden Olga genannt wurde, sowie die Hauskatze Musch mit ihrem Sohn Peterle. Stolz und Attraktion des Heimes aber war die Braunbarin Isabell mit ihren Jungen Taps und Tolpl. Im Anbau des Tierheims wohnte der Tierpfleger Helmut Koster, der in einem Zirkus aufgewachsen war und sich aufopfernd und ruhrend um seine Schutzlinge kummerte. Denn au er den standigen Bewohnern gab es stets noch eine Reihe von Pfleglingen. Ich konnte zu Helmut Koster gehen, uberlegte Andrea. Unvermutet zuckte der erste Blitz, dem ein ohrenbetaubender Donnerschlag folgte. Andrea schlug erschrocken die Hande vors Gesicht. Sogar die schwarze Dogge duckte sich angstlich. Ich halt's hier nicht mehr aus , rief die junge Frau, als sie vom Tierheim her den Esel heiser schreien horte.