In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise uberall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreiprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schonsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veroffentlicht. Warmherzig, zu Tranen ruhrend erzahlt von der gro en Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Sie kommen, sie kommen! , schrie Henrik von Schoenecker aus Leibeskraften. Er war auf einen Baum geklettert, um den Rolls-Royce auch ganz bestimmt als Erster zu erblicken. Denn fur ihn und alle Kinder von Sophienlust war es hochinteressant, dass ein funfjahriger Junge in einem Rolls-Royce ankommen sollte. Henrik wusste das von seinem Vater. Alexander von Schoenecker hatte dieselbe Schule besucht wie der Vater von Bastian Schluter. Bei einem Abituriententreffen waren die beiden einander vor Kurzem wiederbegegnet, nachdem sie sich zuvor vollkommen aus den Augen verloren hatten. Kurt Schluter hatte Alexander von Schoenecker bei dem Wiedersehen erzahlt, dass er fur drei Monate auf Reisen gehen wollte. Was hatte da nahergelegen, als dass Alexander von Schoenecker sofort von Sophienlust berichtet und dem Schulkameraden von ehedem die Aufnahme seines Jungen angeboten hatte? Wahrend der gro e Wagen sich langsam dem Herrenhaus von Sophienlust naherte, versammelten sich die Kinder in der Nahe des Eingangs, um nur ja die Ankunft Bastian Schluters nicht zu versaumen. Seinen Hund bringt er auch mit. Eine Dogge , au erte Dominik von Wellentin-Schoenecker. Vati hat erzahlt, dass es ein besonders wohlerzogener Hund ist. Der Larm, den die Kinder gemacht hatten, war im Hause nicht unbemerkt geblieben. Denise und Alexander von Schoenecker, die beide von Schoeneich nach Sophienlust gekommen waren, um Alexanders Schulfreund mit seinem Sohn willkommen zu hei en, traten in dem Augenblick vors Haus, als der Rolls-Royce gerade vor der Freitreppe hielt. Es war ein imponierender Anblick. Jetzt sprang ein livrierter Chauffeur aus dem Wagen und riss den Schlag auf. Ein ziemlich korpulenter Mann, den man gut und gern zehn Jahre alter als Alexander von Schoenecker geschatzt hatte, obwohl er doch gleichaltrig sein musste, stieg schwerfallig aus. Er wurdigte die Gruppe von Kindern keines Blickes, sodass diese, die sonst die Gaste herzlich begru ten, es nicht wagten, zu lacheln oder gar zu winken.