Frauen standen im Zentrum europaischer Umbruche - mit nachhaltiger Wirkung. Ob Eleonore von Aquitanien, Isabella von Kastilien, Elisabeth I., Maria Theresia oder Katharina die Groe: Sie beherrschten die Instrumente der Machtpolitik, behaupteten sich in Religionskonflikten und trugen zur Entstehung moderner Staaten bei. Ihre Autoritat beruhte jedoch nicht auf anerkannter Gleichberechtigung. Erst im Zeitalter der Aufklarung wurden Frauenrechte ausdrucklich als Teil der Menschenrechte formuliert. Mit Schriften wie der "e;Erklarung der Rechte der Frau und Burgerin"e; von Olympe de Gouges und der "e;Verteidigung der Rechte der Frau"e; von Mary Wollstonecraft begann eine neue Epoche. Ein fundierter historischer Blick auf weibliche Macht, Verantwortung und Emanzipation in Europa.