Sie hinterlasst drei Kinder und einen Bindestrich. Sie hinterlasst mir ihre Freundinnen, ihre Bibliothek, ihr Unbehagen. Ich schreibe ihr hinterher als vermissende Tochter, als wutende Frau, als verstummte Dichterin und wundere mich, wie wenig sie sich beschworen lasst, wenn ich es will. Sie hat sich - nun himmlisch - endlich emanzipiert. Ich schreibe uber meine mannigfaltige Mutter, ihre Weisheit und Komik, ihren Mann, die Sache mit den Meerschweinchen und mich.