Ein Dorf im Schwarzwald, wo jeder jeden kennt und miteinander verwandt und bestens bekannt ist. Doch dieses Kleinod der Idylle bringt einen der ihren zu einsamen tieftraurigen Reflexionen. Eine junge Familie verliert durch schwerste Krankheit die Mutter. Fragen des Warum und Weshalb werden zu Schulden des zurckgebliebenen Ehemanns entschieden. Seine stummen Bitten um Hilfe und Anteilnahme enden im alles vernichtenden Dorfgeschwtz und scheitern am Getratsche des drflichen Stammtisches. Ein Feriengast wird in dieser Zeit mit der Verarbeitung und Verstehen, auch der Hilflosigkeit des Betroffenen konfrontiert. Bei der Niederschrift der Geschichte wurde achtsam mit der "e;Waffe Wort"e; umgegangen. Die Frage nach gelebter christlicher Nchstenliebe stellt sich auch in anderen Gegenden des Landes und wird auf ureigene Art von der Gerchtekche des Ortes beantwortet. Novelle ber ein nachdenkliches Thema, das menschliches Versagen in Konfliktsituationen mit dem Einsatz alles vernichtenden Klatsches berdeckt. Das Wort wird als Waffe fr die eigene Unzulnglichkeit eingesetzt.