Funf Tote. Keine Antworten. Und ein Verbrechen, das die Schweiz bis heute beschaftigt. Pfingsten 1976: In einem abgelegenen Weiler der Solothurner Gemeinde Seewen werden funf Menschen kaltblutig ermordet. Die Polizei kann weder die Tatwaffe noch ein Motiv finden, und die Spurensuche verlauft sich in Fehldeutungen und Schweigen. Erst ein halbes Jahrhundert spater gelingt es einer neuen Ermittlergeneration, die verschutteten Hinweise zu einem Bild zusammenzusetzen. Die grausamen Wahrheiten, die dabei ans Licht kommen, erschuttern die Gewissheiten eines ganzen Landes. Seewen 1976 ist die fiktive Aufarbeitung eines der ratselhaftesten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Peter Beutler verbindet dokumentierte Realitat mit literarischer Verdichtung zu einem beklemmenden Gesellschaftskrimi uber Erinnerung, Verdrangung und die Abgrunde hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt. Ein dusterer, praziser Kriminalroman und ein Verbrechen, das bis heute nachhallt.