Leon Gabriel – författare
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Häftad, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2014153 kr
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Nicht zuletzt im Zuge der sogenannten Krise und der von ihr zugespitzten Frage nach den Möglichkeiten, Wirklichkeiten und Imaginationen von Wertschöpfung im zeitgenössischen Kapitalismus ist der Begriff der Arbeit wieder einmal in aller Munde. In zentralen gesellschaftlichen Debatten werden Subjekte des Arbeitsmarkts verhandelt und diskutiert, wie mit ihnen durch die Politik umzugehen sei; Konzepte der Arbeit selbst und Konsequenzen, die Arbeitskonzepte und -realitäten für die in sie verstrickten Subjekte haben, werden jedoch meist weniger kritisch untersucht oder verhandelt.Die sechste Ausgabe von Nebulosa rückt Arbeiter*innen im Spannungsverhältnis von Emanzipation und Ausbeutung in den Mittelpunkt; der Fokus liegt sowohl auf historischen wie zeitgenössischen Formen und Diskursen. Die Beiträge hinterfragen ein neues Klassenverständnis, den Zusammenhang von Volks- und Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert sowie Arbeiter*innen als Adressat*innen und Repräsentationen der 68er-Bewegung. Repräsentation wird zudem als Gegenstand des Menschenhandelsdiskurses in den Blick genommen. Des Weiteren sind der fröhliche Roboter als neues kapitalistisches Subjekt, eine entwerkte Gemeinschaft der Zombies, Arbeiter*innen als Figuren der Gegenwartsliteratur und als probende Kreative Gegenstand des Hefts.
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PDF, Engelska, 2018306 kr
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The concept of being-with developed by the philosopher Jean-Luc Nancy asks a fundamental question about human life, inasmuch as we have always been and will be co-existent with people and environments. All modes of sense-making and subjectivation, but also presence, can only occur within a context and through interaction. This is why historical forms of theater have frequently been viewed as sites of communality and why critical approaches have questioned concepts such as ''sense'', ''meaning'' and ''habitus''. Like literature, theater has also inherited the scene of myth: It satisfies our need for narration, interpretation and to share in something. In turn, the joint creation of meaning in scenic practices is also part of the traditional idealization of the theater – but is this ideal purely mythical?The authors of this book investigate and explore how meaning is being questioned or liberated in contemporary performances, and how individual thinking/action can be articulated to others, paving the way for other gestures, theatrical processes of recognition and the performative sharing process (of sense-making).
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PDF, Tyska, 2021280 kr
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Körper konstituieren eine Versammlung, indem sie ein Stück Zeit und ein Stück Raum für sich beanspruchen, um zu tun, wozu auch immer sie sich zusammengefunden haben. Spätestens unter dem Eindruck von physical distancing und weitreichenden Kontaktbeschränkungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie wird offensichtlich, dass ein solches Verständnis von Versammlung, das sich auf Momente physischer Kopräsenz stützt, schnell ins Leere läuft: Versammlungen haben eben auch als räumlich distribuierte statt, ihr Raum und ihre Zeit können in unterschiedlichen Graden virtualisiert sein.Die Möglichkeiten und Wirkungen des Versammelns sind nicht so konsistent und selbstverständlich, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen; und gerade wenn Versammlung über komplexe Verschaltungen von An- und Abwesenheiten verstanden wird, stellt sich die Frage nach deren Medialitäten und nach Momenten des Für- und Anstatt-Sprechens.Die gegenwärtigen Strukturen öffentlicher Sichtbarkeiten, körperlichen Erscheinens, medialer Aushandlungsprozesse und technisch-sozialer Vernetzungen generieren unterschiedlichste Versammlungsformen und -begriffe. Entsprechend stellt der Band ein komplexes Bild der Dynamiken, Problematiken und Potenziale unterschiedlichster Versammlungsphänomene und Versuche zu ihrer begrifflichen Fassung zur Diskussion. Er versammelt Beiträge zu Praktiken des politischen Aktivismus wie auch zur Medialität filmischer und theatraler Verhandlungen, zu Ereignisräumen von Kunst sowie zu künstlerischen Produktionen sozialer Topologie; Debatten zum Verhältnis von Kollektivität und Individualität kommen ebenso zur Sprache wie Dokumente zu deren künstlerischer Exploration.Einbezogen werden Perspektiven und Expertisen aus Theater- und Filmwissenschaft, Soziologie, Philosophie sowie aus der künstlerischen Praxis, um Praktiken der Versammlung und Konzepte des Versammelns interdisziplinär in den Blick zu nehmen.Mit Beiträgen von Eva Busch, Lucas Curstädt, Jeanne Jens Eschert, Leon Gabriel, Maja Gobeli, Mario Hirstein, Markus Kubesch, Jochen Lamb, Caroline Liss, Nana Melling, Laura Katharina Mücke, Yana Prinsloo, Sebastian Sommer, Julia Stenzel und Sven Zedlitz.
Häftad, Engelska, 2024
307 kr
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