Empirische Studien zur Parteienforschung – serie
Visar alla böcker i serien Empirische Studien zur Parteienforschung. Handla med fri frakt och snabb leverans.
11 produkter
11 produkter
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Deniz Anan zeichnet in einer vergleichenden qualitativen Analyse zu dem Zweck einer ideologischen Zuordnung die komplexe programmatische Entwicklung von FDP und Grünen zwischen 1971 und 2013 nach. Die Studie bestätigt die These der Grünen als der ‚neuen Liberalen‘ nur teilweise: Vor allem während der Zeit der rot-grünen Bundesregierung (1998-2005) lassen sich FDP und Grüne als wirtschaftsliberal bzw. ökosozialliberal charakterisieren. Die Analyse verweist auf die Relevanz dominanter Paradigmen, die solide programmatische Fundierung der tradierten Segmentierungsmuster und auf vereinzelte wechselseitige Diskurse, erkennt aber keine zentripetale Entwicklung. Der qualitative Ansatz stellt eine sinnvolle Ergänzung der meist quantitativ ausgerichteten Parteiprogrammforschung dar.
Häftad, Tyska, 2017
513 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Michael Dürr untersucht das Parteiorganisationsverständnis von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg als führende Regierungspartei. Anhand von Eliteninterviews und einer Mitgliederbefragung wird gezeigt, dass mehrheitlich eine Mischung aus einer pragmatischen, wählerorientierten und einer prinzipientreuen, mitgliederorientierten Partei befürwortet wird. Diese Haltung erweist sich innerhalb der Partei als nicht kontrovers, da keine grundlegende Differenz zwischen den verschiedenen innerparteilichen Akteursgruppen existiert. Als wesentliche Einflussfaktoren für das Parteiorganisationsverständnis werden die politische Sozialisation der Mitglieder und ihre Wahrnehmung und Bewertung der Partei identifiziert.
Häftad, Tyska, 2017
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Sandra Brunsbach untersucht, in welcher Weise der demographische Wandel und die damit einhergehende Alterung der Wählerschaft in der Programmatik deutscher und britischer Parteien ihren Niederschlag finden. Im Rahmen der theoretischen Auseinandersetzung erfolgt erstmals eine genaue Abgrenzung und Isolation von demographierelevanten Programmaspekten. Dabei wird zwischen einer allgemeinen Reaktion auf den demographischen Wandel, der Altersorientierung und der Attraktivität der Programmatik für einzelne Altersgruppen unterschieden. Im Rahmen der Wahlprogrammanalysen kommen neu entwickelte Indizes zum Einsatz, welche die programmatischen Aspekte quantitativ erfassen. Es zeigt sich eine deutlich zunehmende Salienz des demographischen Wandels im Zeitverlauf, die jedoch nicht mit einer eindeutigen Verschiebung der Altersorientierung zu Gunsten älterer Menschen einhergeht. Vielmehr werden äußerst komplexe Verschiebungen in der programmatischen Ansprache der einzelnen Altersgruppen sichtbar.
Häftad, Tyska, 2018
513 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Vor dem Hintergrund der dynamischen Veränderungen des Europäischen Integrationsprozess der letzten Jahre, beschäftigt sich Alena Kerscher mit der grundlegenden Frage: Wie gestaltet sich der Handlungsraum christdemokratischer Parteien in Westeuropa zum Thema Europäische Integration? Mit Hilfe eines quantitativ-vergleichenden Forschungsdesigns liefert sie einerseits Aufschluss über die Konstitution der Parteienfamilie selbst und andererseits über die Bedingungen der Positionierung zu europäischen Themen. Strategische Abwägungen der Parteien führen je nach individueller Wettbewerbssituation, vor allem hinsichtlich populistischer Herausforderer, zu einem dynamischen Wettbewerbsraum der Christdemokraten.
Häftad, Tyska, 2019
665 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Annika Döweling untersucht die Nachfrage und Gründe zur Beteiligung von Parteimitgliedern an Personalwahlen und Politikformulierung durch Abstimmungen im Internet. Am Beispiel der SPD werden die Akzeptanz der innerparteilichen Verfahren auf der niedrigsten Organisationsebene bei unterschiedlichen Mitgliedern sowie die Erklärungen erforscht. Außerdem wird prognostiziert, welches Mitglied durch ein Onlinebeteiligungsangebot zur Teilnahme motiviert werden kann. Damit sollen für die Organisation Beteiligungspotenziale eruiert werden, um Handlungsempfehlungen zur Implementierung zu bieten. Die Untersuchung bringt Einblicke in ein neues Forschungsfeld und hilft bei der Erschließung desselben, unterzieht eine modellierte politische Partizipationstheorie einem Test im Bereich der innerparteilichen Onlinepartizipation(sforschung) und liefert Erkenntnisse für einen durchzuführenden Praxistest.
Häftad, Tyska, 2021
716 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Stefanie John untersucht, in welcher Weise sich die Vielfalt europäischer politischer Angelegenheiten in der Politikartikulation von ausgewählten deutschen Parteien niederschlägt und ob innerhalb der Parteien eine Art Aufgabenteilung existiert, wonach zentrale innerparteiliche Akteure unterschiedliche europäische Themen zum Gegenstand ihrer Politikartikulation machen. Konkret wird hier die Politikartikulation von Parteitag, Parteiführung und Fraktion theoretisch reflektiert und empirisch untersucht. Die empirische Untersuchung beruht auf einer umfänglichen Analyse politischer Dokumente und deckt einen Analysezeitraum von zehn Jahren ab. Es kommen unter anderem neu entwickelte Indizes zum Einsatz, um Muster einer innerparteilichen Aufteilung von politischen Themen aufzudecken. Es zeigt sich, dass sich in der Politikartikulation der drei Parteiakteure die europäische Themenvielfalt widerspiegelt, die von Polity-Fragen bis zu Policy-Themen in zahlreichen Politikfeldern reicht. Aufgedeckte Muster belegen die Existenz einer innerparteilichen Aufgabenteilung in der Politikartikulation. Diese Muster zeigen sich in weiten Teilen unabhängig vom Parteiorganisationsverständnis der Parteien.
Häftad, Tyska, 2021
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In Abgrenzung zu Parteien beschränkt sich der politische Wirkungskreis von Wählergemeinschaften auf die Kommunalpolitik, weshalb sie in Deutschland nicht die rechtlichen Kriterien für den Erwerb des Parteienstatus erfüllen. In ihrer Selbstdarstellung präsentieren sich Wählergemeinschaften deshalb als Alternative zu den in der Landes- und Bundespolitik etablierten Parteien. Michael Angenendt untersucht, ob Wählergemeinschaften faktisch Parteien darstellen, die sich unter dem Gewand der Parteifreiheit tarnen, oder ob sie sich substanziell von den Parteien unterscheiden, indem sie eine partizipatorische, parteienskeptische und organisatorische sowie elektorale Alternative bilden. Die Studie vermisst das Spektrum von Wählergemeinschaften in Deutschland umfassend und fokussiert drei Bereiche: Mitglieder, Identität sowie Organisation, Präsenz und Erfolg. Die theoretische Grundlage für die Analyse bilden etablierte Ansätze der Partizipations-, Einstellungs- und Parteienforschung. Das Werk basiert auf dem allgemeinen Interesse an den Voraussetzungen für politische Partizipation, den Ursachen von Parteienverdrossenheit und der Struktur politischer Organisationen. Als empirische Basis dient eine bundesweite Mitgliederstudie mit über 860 Befragten.
Häftad, Tyska, 2021
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In der öffentlichen Diskussion stellt Populismus vor allem im europäischen Raum einen negativ konnotierten Begriff dar. Meist werden populistische Parteien als Gefahr für die liberale Demokratie, ihre Institutionen und Garantien betrachtet. Die Forschung schreibt ihnen jedoch bereits seit längerem eine potenzielle Wirkung als Korrektiv zu. Diese Ausgangslage nimmt die vorliegende Studie zum Anlass, die beiden Wirkperspektiven (Korrektiv/Gefahr) zu systematisieren und mithilfe von jeweils vier zugehörigen Funktionen auszudifferenzieren. Dieses theoretisch ausbuchstabierte Funktionstableau wird anhand der rechtspopulistischen Fallbeispiele Alternative für Deutschland (AfD) und Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) empirisch geprüft. Ausgehend von der hohen Kontextaffinität von (Rechts-)Populismus steht die Frage im Mittelpunkt, welche Funktionen (rechts-)populistische Akteure innerhalb der liberal-demokratischen Ordnung übernehmen und unter welchen Kontextbedingungen sie diese aus- und erfüllen können.
Häftad, Tyska, 2023
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch bietet eine umfassende empirische Analyse der Anhängerschaft der deutschen Parteien auf Bundes- und Länderebene. Aufbauend auf einführenden Kapiteln zur politikwissenschaftlichen Parteien- und Wählerforschung analysiert das Buch in sechs Einzelkapiteln die Anhängerschaften der im 20. Deutschen Bundestag vertretenen Parteien (CDU/CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP, Die Linke, AfD). Grundlage dafür ist eine repräsentative Erhebung in Kooperation mit dem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey.
Häftad, Tyska, 2023
868 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Jugendorganisationen der Parteien in Deutschland gelten als Sprungbretter für politische Karrieren. Für den politischen Nachwuchs können sie ein Ort der Sozialisation und ein Organisationsrahmen für das Schmieden karriererelevanter Netzwerke sein. Darüber hinaus kann die Parteijugend auch als Bewährungskontext und als Hausmacht von jungen Mandatsinteressierten fungieren. In ihrer Publikation untersucht Claudia Hülsken in einer qualitativen vergleichenden Studie die Funktionen der Jungen Union (CDU) und der Jusos (SPD) für die innerparteiliche Auswahl zukünftiger Berufspolitiker. Im ersten Teil der Arbeit wird die kollektive Rolle der beiden Jugendverbände am Beispiel der Kandidatenselektion zur Bundestagswahl 2013 in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in den Blick genommen. Der zweite Teil untersucht die individuelle Bedeutung des Parteijugendengagements für politische Karrieren auf der Grundlage biografischer Interviews mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten.
Häftad, Tyska, 2023
868 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Während die bisherige Forschung zu Wahlprogrammen den Fokus sehr stark auf deren Inhalt legt, richtet dieses Buch den Blick auf die innerparteiliche Dimension von Wahlprogrammen. Um die weitgehend unerforschte Entstehung von Wahlprogrammen besser zu verstehen, wird die Gestaltung von Programmprozessen deutscher Parteien zur Bundestagswahl im Zeitraum 1994 bis 2013 untersucht. Zudem werden auch die Determinanten von Partizipation im Programmprozess sowie Konsequenzen der Programmentstehung für die Spezifität oder Vagheit von Wahlversprechen beleuchtet. Die Analyse zeigt, dass die Entstehung von Wahlprogrammen bei CDU/ CSU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FPD und PDS/ Die Linke von einem hohen Maß an Variation zwischen Parteien, aber auch innerhalb von Parteien über die Zeit gekennzeichnet ist. Eine allgemeine Tendenz zu partizipativeren Verfahren ist nicht zu erkennen. Es zeigt sich zudem, dass die partizipative Gestaltung von Programmprozessen zu konkreteren Wahlprogrammen führt, jedoch eine differenzierte Betrachtung erforderlich ist.