Medienpädagogik
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Der Band bietet eine Einführung in alle thematischen und problematischen Bereiche der Zeitungskommunikation. Er beschäftigt sich mit dem Begriff "Zeitung" und den historisch entstehenden Zeitungsartikeln. Die Entwicklung einer Zeitungstheorie ist zentrales Anliegen. Unterschieden wird nach Formen und Typen von Zeitungen in ihrem historischen Kontext. Als Aufgaben der Zeitung werden herausgestellt die Informations- und Öffentlichkeitsaufgabe, die Kontroll- und Kritikaufgabe, die Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die Werbe- und Dokumentationsaufgabe. Besonders intensiv wird die Entwicklung der formalen und sprachlichen Gestaltung nachvollzogen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Zeitungsredakteuren und -journalisten, der Zeitungsdistribution und den Zeitungslesern. Zeitungsforschung, Zeitungskritik und eine Zusammenfassung der Zeitungsgeschichte runden den Band ab, der sowohl allgemein informiert wie Hinweise gibt für die weitere Erschließung unseres wichtigsten Massenmediums.
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Der Band bietet die erste Einführung in den bislang fast völlig unbeschriebenen Bereich der Zeitschriftenkommunikation. Er beschäftigt sich mit dem Begriff 'Zeitschrift' und folgt der Entwicklung der Zeitschriftentitel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Darstellung der Entstehung einer Zeitschriftentheorie ist ein zentrales Anliegen. Aufgezeigt werden die unterschiedlichen Formen und Typen von Zeitschriften, ebenfalls in ihrem historischen Kontext. Dann werden die Aufgaben und Leistungen der unterschiedlichen Zeitschriftenarten herausgestellt. Besonders intensiv wird die Genese der formalen und sprachlichen Gestaltung nachvollzogen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Zeitschriftenredakteuren und -autoren, der Zeitschriftendistribution und den Zeitschriftenlesern. Zeitschriftenforschung, Zeitschriftenkritik und eine Zusammenfassung der Zeitschriftengeschichte runden den Band ab, der sowohl allgemein informiert wie Hinweise gibt für die weitere Erschließung dieses zunehmend wichtiger werdenden Massenmediums.
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Comics sind Ausgang des 19. Jahrhunderts in den USA entstanden. Geprägt durch die Medien Zeitung, Comic-Book und -Album haben sie die traditionellen Erzählmöglichkeiten der Bildergeschichte neu belebt und erweitert. Sie wenden sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene, können triviales Konsumangebot wie anspruchsvolle Lektüre sein. Analog zur Textliteratur oder zum Film, umfassen sie die Vielfalt narrativer Genres. Produkt der Print- und inzwischen auch der elektronischen Medien (Internet) und multimedial vermarktet, sind Comics weltweit präsent und doch in ihrer kulturellen Akzeptanz umstritten.
Der vorliegende Band definiert Comics im Rahmen des Prinzips Bildgeschichte als eigenständige Kunstform und versucht auf der Basis exemplarisch-anschaulicher Analyse Theorie und Ästhetik des Comics zu entwickeln. Er bietet einen Einblick in die interdisziplinäre Comic-Forschung, seine Geschichte, seine Produktion und Distribution. Bezogen auf die differenzierten Erzähl- und Gestaltungsweisen werden seine spezifischen Rezeptionsanforderungen aufgezeigt. Die Comic-Kritik will dazu beitragen, den kulturellen Stellenwert der Comics zu bestimmen. Der Band wird abgeschlossen durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis.
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Kein anderes Medium hat in einer Zeitspanne von fast zweitausend Jahren die westliche Zivilisation so sehr geprägt wie das Buch. Und doch – oder gerade deshalb – sind die Vorstellungen von dem, was unter einem Buch verstanden wird, heute ebenso unscharf und facettenreich wie die Vielfalt funktionaler Erwartungen, die an das Buch gerichtet werden. Dies gilt nicht nur für den materialen Gegenstand sondern auch für das Formalobjekt wissenschaftlicher Forschung. Der vorliegende Band versteht sich als Einführung in die Buchwissenschaft für Studierende der Kulturwissenschaften und interessierte Laien. Er erschießt das Buch als Basis- und Leitmedium in frühneuzeitlichen und modernen Kommunikationssystemen. Das Medium Buch wird aus druckgeschichtlicher, medialer, gesellschaftlicher und ökonomischer Perspektive analysiert und die Grundzüge der historischen Entwicklung dargestellt. Der Zeitrahmen reicht vom Buch des Mittelalters in der Kodexform bis zum virtuellen eBook der Gegenwart, der Schwerpunkt liegt allerdings auf dem neuzeitlichen und modernen typographischen Buch.
Erklärt werden sowohl die handwerklichen und industriellen Fertigungstechniken, die zu unterschiedlichen Buchformen geführt haben, als auch die gesellschaftlichen Umstände, die das Buch in seiner Funktionalität, Verbreitung und seinem Symbolwert bestimmen. Dem Buchhandel, dem wegen seiner Verflechtung von ‚Geist und Kommerz‘ eine besonders signifikante Rolle zuzuschreiben ist, wird in diesem Band ein auch kritischer Teil gewidmet. Das erste Kapitel bietet Ansätze zu einer Theorie der Buchkommunikation, die das Fach Buchwissenschaft als akademische Disziplin in Zukunft zu leisten hat, sowie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Methoden der Buchforschung und einschlägige Forschungsarbeiten.
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Die mediale Kommunikation wird heute, im sogenannten "Optischen Zeitalter", nach der "visuellen Zeitenwende" bzw. im Zeichen der "Bilderflut", beherrscht von den Text-Bild-Medien (Zeitung, Zeitschrift, Buch, Plakat, Comics und anderen Heftchen) und Bild-Text-Medien (Film, Fernsehen, Videoclip, Internet). Sie haben sich seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert überall durchgesetzt (pictural turn) und meist eine Leitfunktion übernommen. In ihnen wird zum Teil versucht, neben dem Text eine Bildsprache einzusetzen, die als visual esperanto oder als Anhäufung von "Visiotypen", d.h. Stereotypen auf der Bildebene Allgemeinverständlichkeit zu garantieren scheint. Wo Inhalte sprachlich nicht befriedigend transportiert werden können, oder wo geglaubt wird, daß sie nicht ankommen, wird versucht, sie grundsätzlich zu visualisieren. Das bedeutet den Übergang von einer weitestgehend schriftorientierten Kultur zu einer Kultur der Bild- bzw. Telepräsenz und der audiovisuellen Diskurse. Sprachliche und visuelle Texte durchdringen sich ebenso wie die Medien sich verflechten. Mit der neuen Bild-Text-Kultur verbinden sich Charakteristika wie Simulation, Interface, Immaterialität, Simultaneität, Flüchtigkeit, Beschleunigung, Auflösung der räumlichen und zeitlichen Dimensionen, Auflösung der Einheit und Kontinuität des normalen Wahrnehmungsraumes, zuletzt Leseverlust, dann Sprachverlust oder gar Sprachlosigkeit. Der Forderung nach einer Dominanz des Bildes steht entgegen eine solche nach der Einführung einer Wissenschaftsdisziplin, der imagin science oder "Visualistik" bzw. eine Visual Education und Visual Literacy. Ihnen sollen die theoretischen wie analytischen Ausführungen dieses Buches den Weg bereiten helfen.
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Das Buch hat einführenden Charakter: es will Fernsehen im Spektrum der modernen Medien verstehen, zunächst anhand der elementaren Leistungen und Bedingungen des historisch veränderlichen "Dispositivs": welcher Art sind im einzelnen die kommunikations- und zeichenstrukturellen Grundlagen (Audiovisualität, Übertragung, Aktualität, Einweg- und Programmstruktur), seine technischen Voraussetzungen, seine öffentlich-institutionellen Rahmungen und seine soziokulturelle Verankerung in der privaten Nutzung, wobei die Beschreibung jeweils auf die deutschen Verhältnisse bezogen wird. Dann folgt die Darstellung dem Fernsehkommunikationsprozeß: von der Produktion über die Produkte bis zur Rezeption. Für die Produktionsseite fragt man nach Produktionsformen und Produktionsarten, nach wesentlichen Handlungsabläufen und Akteuren. Die Produkte, also die Fernsehsendungen, werden auf ihre Bausteine, die Codes, hin untersucht, auch deren Zusammenspiel wird betrachtet; dann werden wichtige Fernsehgattungen in fünf Gruppen beschrieben, außerdem wichtige Aspekte der Programmstruktur. Im letzten Kapitel geht es um zwei Aspekte der Fernsehrezeption, nämlich um Nutzungsdaten und um die gruppenspezifischen Prozesse der Fernsehaneignung. Mit der Perspektivenvielfalt wird ein knapper, aber umfassender Überblick über die moderne Fernsehforschung gegeben, der für Studierende und andere Interessierte versucht, die Spezifika des Mediums Fernsehen im Kontrast zu anderen Medien herauszuarbeiten.