Artushof und Artusliteratur
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1 823 kr
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Der Artusroman im Dialog
1 330 kr
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Vom Mittelalter bis in die Gegenwart
1 727 kr
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1 995 kr
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Wandlungen des Artusromans
1 727 kr
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1 605 kr
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Selbst- und Fremdbewertungen im Artusroman und in der Artusforschung
1 867 kr
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1 603 kr
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1 631 kr
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2 239 kr
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Der Band enthält die Ergebnisse der Tagung der deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft 2005, die dem Problem der Körperlichkeit im arthurischen Roman des Mittelalters und Spätmittelalters gewidmet war. Das in der Mediävistik aktuelle Thema wird hier erstmals in konsequent gattungsgeschichtlich arthurischer sowie in vergleichender und interdisziplinärer Perspektive verfolgt. Das Spektrum reicht von konkreter und metaphorischer Körperlichkeit, Affektivität und Emotionalität über Formen des symbolischen Körpers bis zu Problemen körperhafter Identität.
1 762 kr
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Der scheinbar unspezifische und inzwischen abgegriffene Strukturbegriff ist aus der Forschung über den Artusroman in Vers und Prosa nicht wegzudenken; denn anders als in der oral verankerten Epik begreift sich der frühe Artusroman bekanntlich erstmals als individuell verantwortete, bewußt fiktionale und tendenziell autonome Struktur oder conjointure . Von Anfang an kreiste die Artusforschung daher um Formprobleme und versuchte, im Laufe ihrer Geschichte – nicht zuletzt unter dem Einfluß der jeweils herrschenden Forschungsparadigmen – narrative Modelle für die Erhellung arthurischer Strukturgesetzlichkeiten nutzbar zu machen. Das berühmteste Beispiel ist hier sicherlich die Doppelwegtheorie, die, von Wilhelm Kellermann vorweggenommen, in der Nachkriegsforschung zu einem Paradigma aufrückte und die These einer spezifischen „Artusstruktur“ (Hugo Kuhn) rechtfertigte. Der am Ende des 20. Jahrhunderts erreichte Zustand der Verfügung über die einzelnen Forschungsetappen – genau ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der Internationalen Artusgesellschaft – legte es für die Deutsche Sektion nahe, Bilanz zu ziehen und eine kritische Überprüfung früherer Ergebnisse mit dem Versuch weitergehender Ansätze zu verbinden.
1 762 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Als konstitutives Merkmal arthurischer Literatur steht das Wunderbare von jeher im Mittelpunkt der – vorwiegend motiv-, quellengeschichtlich und strukturell orientierten – Forschung. Aber erst im Zuge mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen sind in jüngerer Zeit Probleme der Akkulturation und der Funktionalisierung in den Vordergrund getreten. Eine zentrale Rolle spielen dabei besonders die Thesen von Francis Dubost über das Phantastische. Die vorliegenden Akten eines interdisziplinären Forschungskolloquiums der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft stellen den Forschungsstand zur Diskussion und betonen die historische Funktionsbreite des Wunderbaren vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit.
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Der Band enthält die Ergebnisse der Tagung der deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft 2005, die dem Problem der Körperlichkeit im arthurischen Roman des Mittelalters und Spätmittelalters gewidmet war. Das in der Mediävistik aktuelle Thema wird hier erstmals in konsequent gattungsgeschichtlich arthurischer sowie in vergleichender und interdisziplinärer Perspektive verfolgt. Das Spektrum reicht von konkreter und metaphorischer Körperlichkeit, Affektivität und Emotionalität über Formen des symbolischen Körpers bis zu Problemen körperhafter Identität.
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Der scheinbar unspezifische und inzwischen abgegriffene Strukturbegriff ist aus der Forschung über den Artusroman in Vers und Prosa nicht wegzudenken; denn anders als in der oral verankerten Epik begreift sich der frühe Artusroman bekanntlich erstmals als individuell verantwortete, bewußt fiktionale und tendenziell autonome Struktur oder conjointure . Von Anfang an kreiste die Artusforschung daher um Formprobleme und versuchte, im Laufe ihrer Geschichte – nicht zuletzt unter dem Einfluß der jeweils herrschenden Forschungsparadigmen – narrative Modelle für die Erhellung arthurischer Strukturgesetzlichkeiten nutzbar zu machen. Das berühmteste Beispiel ist hier sicherlich die Doppelwegtheorie, die, von Wilhelm Kellermann vorweggenommen, in der Nachkriegsforschung zu einem Paradigma aufrückte und die These einer spezifischen „Artusstruktur“ (Hugo Kuhn) rechtfertigte. Der am Ende des 20. Jahrhunderts erreichte Zustand der Verfügung über die einzelnen Forschungsetappen – genau ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der Internationalen Artusgesellschaft – legte es für die Deutsche Sektion nahe, Bilanz zu ziehen und eine kritische Überprüfung früherer Ergebnisse mit dem Versuch weitergehender Ansätze zu verbinden.
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Als konstitutives Merkmal arthurischer Literatur steht das Wunderbare von jeher im Mittelpunkt der – vorwiegend motiv-, quellengeschichtlich und strukturell orientierten – Forschung. Aber erst im Zuge mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen sind in jüngerer Zeit Probleme der Akkulturation und der Funktionalisierung in den Vordergrund getreten. Eine zentrale Rolle spielen dabei besonders die Thesen von Francis Dubost über das Phantastische. Die vorliegenden Akten eines interdisziplinären Forschungskolloquiums der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft stellen den Forschungsstand zur Diskussion und betonen die historische Funktionsbreite des Wunderbaren vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit.