Sozialer Aufstieg gilt als Versprechen moderner Gesellschaften, das jedoch noch immer viel zu selten eingelost werden kann. Christina Moller erzahlt von den Anstrengungen, Bruchen und Ambivalenzen eines Weges, den sie selbst gegangen ist: von der Hauptschulerin zur Soziologie-Professorin. Personliche Erfahrungen verbindet sie mit Erkenntnissen der Bildungs-, Ungleichheits- und Mobilitatsforschung und gibt so einen tiefen Einblick in die Muhen des Aufstiegs. Was bedeutet es, soziale Grenzen zu uberschreiten? Welche Rolle spielen Stolz, Scham und Schuld? Und warum gelingt es nur wenigen, sich in hohere Bildungs- und Berufspositionen zu bewegen? Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie eng Bildungserfolg und soziale Herkunft verknupft sind und welche Potenziale in den Erfahrungen sozial Aufgestiegener liegen. Ein personliches wie fundiertes Buch uber Chancengleichheit, gesellschaftliche Ungleichheit und die Frage, ob "e;Aufstieg durch Bildung"e; mehr ist als ein gesellschaftlicher Mythos.