Alexander III. zwischen Ost und West
Indigene Traditionen und Herrschaftsinszenierung im makedonischen Weltimperium
E-bok
PDF, Tyska, 20221 120 kr
Läs direkt i Bokus Reader – eller ladda ned till din enhet (PDF kräver ofta zoom och scroll på små skärmar).
Beskrivning
Die Faszination an Alexander III. (dem Groen) ist nach wie vor ungebrochen, obwohl mittlerweile zahlreiche biographische Darstellungen vorliegen. Ein kaum berucksichtigter Aspekt seiner Herrschaft ist das von ihm geschaffene Imperium, das sich uber Makedonien, Griechenland und einen Groteil des Achaimenidenreichs erstreckte. Um das grote Imperium seiner Zeit zu schaffen, musste Alexander nicht nur auf dem Schlachtfeld erfolgreich sein, sondern sich gegenuber lokalen Vorstellungen von legitimer Herrschaft positionieren. Julian Degen analysiert ein vielschichtiges und heterogenes Quellencorpus, das nicht nur aus der griechisch-romischen Alexanderhistoriographie besteht, sondern auch griechische Inschriften und altorientalische Texte umfasst. Durch die Einordnung dieser bislang vernachlassigten Quellen in den gro eren Kontext des Imperiumsdiskurses des ersten vorchristlichen Jahrtausends kann Degen die teilweise nur schwer verstandlichen Handlungen und Praktiken Alexanders vor neuen Hintergrunden interpretieren. So betrachtet er Alexander nicht mehr als historisches "e;Einzelphanomen"e;, sondern stellt seine Herrschaft in den gro en Zusammenhang imperialer Herrschaft, die durch ihn wesentlich dynamisiert und transformiert wurde.