Häftad, Tyska, 2004
Maskulinitaet in der hoefischen Erzaehlliteratur
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Beskrivning
Maskulinität definiert sich aus einem komplizierten Beziehungsgeflecht, dessen Komponenten nur in ihrer Relation zueinander Aussagekraft annehmen. Der Ausgangspunkt dieser Studie zu Heinrichs von Veldeke Eneasroman, Hartmanns von Aue Gregorius und Iwein sowie Wolframs von Eschenbach Parzival ist die Sexualität der höfischen Protagonisten. Diese ist objektgebunden definiert: Wen er liebt, macht den Mann zum Mann. Das Auswahlkriterium ist hierbei eine fehlgeleitete Libido: Die Liebe zum falschen Objekt. Eneas begehrt, so zumindest der Vorwurf, Männer; die männlichen Protagonisten des Gregorius nahe Verwandte; Iwein die Witwe des Mannes, den er gerade unritterlich erschlagen hat; und Gahmuret begehrt Herzeloyde – die für ihn perfekte Frau – gerade eben nicht. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht der Prozeß des Ver- und des Entliebens, bei dem sich die tertiären Geschlechtsmerkmale als zentrale Signifikanten erweisen.
Produktinformation
- Utgivningsdatum: 2004-09-14
- Mått: 148 x 210 x 12 mm
- Vikt: 284 g
- Format: Häftad
- Språk: Tyska
- Antal sidor: 214
- Förlag: Peter Lang AG
- Serie: Hamburger Beiträge Zur Germanistik (del 40)
- ISBN: 9783631370568
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