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Der zweite Schritt ins Leben
Mami 2182 - Familienroman
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Beskrivning
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zartlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere personliche Welt zusammenhalt und schon macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfuhlung erzahlt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschutterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lasst sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schopfen. Kindergluck und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kundet Mami. und willst du, Ingrid Bruckner, den hier anwesenden Dennis Degenhard zum Manne nehmen, ihn lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet? , fragte Pater Sibelius mit der gebotenen Feierlichkeit, wahrend in seinen gutigen Augen ein hintergrundiges Lacheln stand. Ja , antwortete Ingrid laut und fest. Wie viel Enthusiasmus, wie viel jugendlicher Uberschwang, wie viel Energie stand hinter diesem Ja! Sie wollte Dennis Degenhard nicht nur lieben und ehren bis an ihr Lebensende, sie wollte ihn sesshaft machen, burgerlich machen, glucklich machen. Sie wollte ihm alles geben, was er bisher im Leben auf unverstandliche Weise versaumt hatte. Sie wollte es, seit sie ihn kannte, und sie hatte es in jedem Fall getan, auch dann, wenn kein Baby unterwegs gewesen ware. Die kleine Marienkapelle am Rande der hessischen Kurstadt prangte im Schmuck schlanker wei er Kerzen in matt glanzenden Messingleuchtern, zwischen zartgrunem Mailaub bluhte eine Reihe frohlicher, bunter Primeln, Ingrids Lieblingsblumen. Sie selbst war im Fruhling geboren, Anfang April. Ihre Eltern hatten sie nach Ingrid Bergmann genannt, und je weiter sie ins Leben hineinwuchs, um so mehr Ehre machte sie ihrem Namen. Gro , biegsam, hellblond, rosig, mit blitzenden blauen Augen im schmalen Gesicht stand sie ihrer beruhmten Namensvetterin kaum nach. Die Liebe schlie lich, die Liebe zu Dennis Degenhard hatte ihre junge Schonheit erbluhen lassen. Er war der Angelpunkt ihres Lebens geworden. Ihr Denken und Wunschen, Sinnen und Trachten kreiste nur noch um ihn. Im ungewohnten dunklen Anzug, in dieser fur ihn denkbar fremden Umgebung, wirkte er steif und hilflos. Als sie spontan und verstohlen nach seiner Hand griff, atmete er dankbar und erleichtert auf. Sein Haar war noch heller als ihres, sonnengebleicht und ungezahmt, sein Gesicht hager und braun gegerbt. Seine Augen hatten den schweifenden Blick von Seefahrern und Gipfelsturmern. Dennis Degenhard hatte den gro ten Teil seines Lebens fern seiner norddeutschen Heimat verbracht.