Thomas Manns Debutroman Buddenbrooks erzahlt vom Aufstieg und Niedergang einer Lubecker Kaufmannsfamilie. Uber vier Generationen hinweg zeichnet er das Schicksal der Familie nach, die sich vergeblich gegen den Zerfall ihrer einstigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellung wehrt: Kaufmannische Tatkraft weicht kunstlerischer Sensibilitat, unternehmerischer Pragmatismus verliert sich in Melancholie und Selbstzweifeln.