Jeder stirbt fur sich allein
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Berlin, 1940. Ein Brief bringt die Nachricht vom Tod des Sohnes gefallen fur Fuhrer und Vaterland. Fur Otto und Anna Quangel zerbricht in diesem Moment mehr als nur eine Hoffnung. In der Enge ihrer Arbeiterwohnung wachst ein stiller Entschluss: Widerstand. Unauffallig beginnen sie, handgeschriebene Postkarten in Treppenhausern auszulegen Botschaften gegen Krieg und Diktatur, gegen Angst und blinden Gehorsam. Es sind kleine Zettel in einer Stadt voller Misstrauen. Doch jedes Wort ist ein Wagnis, jede Treppenstufe ein moglicher Verrat. Wahrend die Gestapo fieberhaft nach den "e;Hetzern"e; sucht, entfaltet sich ein beklemmendes Panorama des Alltags im Nationalsozialismus: Nachbarn, die wegsehen oder denunzieren. Mitlaufer, Karrieristen, Verzweifelte. Und zwei einfache Menschen, die lernen, dass Mut nicht laut sein muss. Basierend auf einer wahren Geschichte erzahlt Hans Fallada von der stillen Gro e der Gewohnlichen und davon, dass selbst im dunkelsten System der Einzelne eine Entscheidung treffen kann. Ein erschutternder Roman uber Zivilcourage, Einsamkeit und die Wurde des Widerstands.