Das Ziel des beschriebenen Forschungsvorhabens liegt in der Entwicklung eines anwendungsorientierten Wertschöpfungsmodells zum Einsatz der RFID-Technik in der Bau- und Immobilienwirtschaft über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks, von der Baustoffproduktion über die Bauwerkserstellung und Nutzungsphase bis hin zum Rückbau einer Immobilie.
Um die Ziele eines Bauprojekts hinsichtlich Terminen, Kosten und Qualitäten erreichen zu können, muss die Versorgung mit sowie die Entsorgung von den richtigen Objekten zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Qualität und Quantität, am richtigen Ort und zu den richtigen Kosten erfolgen. Hierzu ist u. a. ein funktionierender Informationsaustausch und die Erfassung, Steuerung, Kontrolle und Dokumentation der angelieferten Materialien sowie der die Baustelle betretenden Personen in Echtzeit notwendig. Das Ziel des Forschungsprojektes „RFID-Baulogistikleitstand“ lag in der Analyse baulogistischer Prozessketten und der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für eine durch Auto-ID-Technik unterstützte Material- und Personallogistik. Dieses Konzept ermöglicht einerseits einen durchgängigen Informationsaustausch der am Bau Beteiligten und trägt zum anderen durch Modifizierung und Integration bereits bestehender Anwendungen zur Optimierung logistischer Prozesse bei.