Die elfjährige Srintil wird von einem geldgierigen Dorf-›Geistlichen‹ zur ›Ronggeng‹ - einer Tänzerin und Prostituierten - erzogen. Der Dorfjunge Rasus schaut dieser Entwicklung mit Kummer zu. Er idealisiert Srintil und sieht in ihr das Bild seiner verstorbenen Mutter. Erst als er das Dorf verlässt und in die Obhut von Militärangehörigen kommt, kann er sich von der bornierten Dorfgemeinschaft und seinen ambivalenten Gefühlen zu Srintil lösen.
Srintil, die junge Ronggeng - eine Tänzerin und Prostituierte - aus Dukuh Paruk, will ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen und vor allem keine Männer mehr empfangen. Die Dorfbewohner sehen dadurch ihren Reichtum und ihr Ansehen in Gefahr. Doch erst nachdem sie dazu erpresst wird, anlässlich eines großen Festes zum Jahrestag der Unabhängigkeit Indonesiens zu tanzen, betritt Srintil wieder die Bühne. Sie bricht dort zusammen wegen des bösen Zaubers eines verschmähten Freiers, der sich auf diese Weise an ihr und ihrem Dorf rächen will.
The Dancer, a trilogy, recounts the tumultuous days of mid-1960s Indonesia. It highlights the lives of Srintil, a dancer, and Rasus, a bewildered young man torn between tradition and political progress. Through experience, both learn the concept of shame and sin: Rasus after he leaves their village and journeys into the world and Srintil when the world finally comes crashing into her remote village. The Dancer gives a ground-level view of the political turmoil leading up to and following the coup in 1965. In 2011, a movie produced by Shanty Harman and directed by Ifa Irfansyah was made based on this trilogy.