Alexander Jendorff – författare
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PDF, Tyska, 2014777 kr
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Tyska, 2014757 kr
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Del 9 - Bibliothek Altes Reich
Tod des Tyrannen
Inbunden, Tyska, 2011
949 kr
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PDF, Tyska, 20121 034 kr
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Das nordthüringische Eichsfeld 1574/75: ein Mord an einem Förster; Täter ein unbeherrschter, dennoch von vielen als Söldner geschätzter Adeliger. In der Folge kommt es zum Prozess gegen diesen Adeligen, Barthold von Wintzigerode, und zu seiner Hinrichtung. Beides wird die Gemüter noch lange beschäftigen, im 19. Jahrhundert entfacht ein regelrechter Historikerstreit um die angemessene Interpretation. Alexander Jendorffs Fallstudie zeigt die schillernden Facetten von Adeligkeit und die sich verändernden Ansprüche des Adels in unterschiedlichen Jahrhunderten. Der Historikerstreit des 19. und 20. Jahrhunderts erweist sich als Kampf um die Interpretationshoheit über die eichsfeldische Landesgeschichte. Beide Seiten, die protestantischen Nachfahren und ein katholischer Pfarrer bedurften ihrer Interpretation der Vergangenheit, um sich in der Gegenwart zu behaupten.
Del 15 - Bibliothek Altes Reich
Adel, Recht Und Gerichtsbarkeit Im Frühneuzeitlichen Europa
Inbunden, Tyska, 2014
893 kr
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PDF, Tyska, 2021993 kr
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Der Adel des vormodernen Europa galt bislang als eher wirtschaftsfern, auf Luxus ausgerichtet, mit Hang zu kostspieligem Ausgabeverhalten und stets vom finanziellen Ruin bedroht. Dies stellt aber nur eine Facette adeligen Wirtschaftens dar, die zudem die Rolle des Adels in den alteuropäischen Wirtschaftsprozessen unterschätzt und ihn als Opfer erscheinen lässt. Der Adel wusste sich sehr wohl den Wirtschaftskonjunkturen anzupassen und diese profitabel zu nutzen, gestaltete die Wirtschaftsentwicklungen hin zum modernen Kapitalismus maßgeblich vielmehr als eigenständiger Akteur mit und beeinflusste die Wirtschaftsstrukturen. Dabei ging er intensive Verbindungen mit nicht-adeligen Akteuren ein, was bis zum Ende der Frühen Neuzeit zur fundamentalen Umgestaltung der europäischen Eliten insgesamt und zur Entfaltung des Kapitalismus führte. Die Studie spürt nicht nur den einzelnen Feldern adeligen Unternehmertums nach, sondern zeigt auch auf, in welchem Zusammenhang diese Wirtschaftsaktivitäten mit dem adeligen Selbstverständnis und dem Gesellschaftsverständnis zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert standen. Daher interessiert auch die Frage, wie es zur negativen Wahrnehmung der ökonomischen Aktivitäten des Adels kam und welche Interessen dabei wirkten.
Häftad, Tyska, 2020
1 135 kr
Tillfälligt slut
Migration stellt eine phänomenologische und prozesshistorische Konstante in Europa dar. Seit der Spätantike stellt die Migration in Europa eine Normalität dar und ist Gegenstand von bewusstem wie auch unbewusstem Wandel. So sind europäische Gesellschaften stetig inhomogene und sich wandelnde Formationen. Der Wandel durch Migration steht im Spannungsfeld zwischen Anpassung, Identitätssuche und Identitätswahrung. Dabei spielt Religion und religiöser Wandel als Faktor von gesellschaftlichem Wandel eine bedeutende Rolle. Der Staat dagegen vertritt eine ambivalente Position zwischen ökonomischen (Entwicklungs-) Interessen, gesellschaftlicher Organisation und allgemeiner Akzeptanz. Die europäischen Gesellschaften erweisen sich als multipolare, kulturelle Mischgebilde mit gebrochenen Identitätsstrukturen, deren bedeutender Teil der Religionsfaktor ist. Umso stärker scheinen Migrationsbewegungen einerseits, amorphe Grenzziehungszwänge und Kulturempfinden andererseits in einem Spannungsverhältnis zueinander zu stehen, das durch den Religionsfaktor dynamisiert wird. Für unterschiedliche Epochen der vormodernen Geschichte Europas wird daher den Wechselwirkungen religiös motivierter Mobilität auf die Migranten wie auch die Aufnahmegesellschaften interdisziplinär nachgespürt. Migration und Integration werden dabei anhand des Formierungsprozesses der lateinisch-römischen Christenheit, seiner verschiedenen Stadien und Gruppen problematisiert. Die daraus erkennbaren Entwicklungslinien sind zwar prozessual, nicht aber teleologisch zu verstehen, insofern ihre Gemeinsamkeiten die vielfältige, keineswegs gleichförmige Entwicklung der lateinisch-römischen Christenheit abbildet.