Alexander Reinfeldt – författare
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PDF, Tyska, 2014688 kr
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Der europaische Integrationsprozess seit den fruhen 1950er Jahren war ein Elitenprozess, wesentlich gepragt durch das Prinzip der funktionalen Herrschaft unabhangiger Experten. Die Beteiligung einer breiteren Offentlichkeit war nicht vorgesehen und fur das Fortschreiten des Integrationsprozesses zunachst auch nicht entscheidend. Warum also betrieben die ersten supranationalen europaischen Institutionen, die Hohe Behorde der EGKS und die Kommissionen von EWG und EURATOM, seit ihrer Grundung eine gezielte Informationspolitik?Alexander Reinfeldt geht in einer supranationalen, akteurszentrierten Forschungsperspektive erstmals umfassend der Frage nach den Motiven und Strategien supranationaler Informationspolitik zwischen den fruhen 1950er und 1970er Jahren nach und leistet damit einen Beitrag zur Erforschung des Selbstverstandnisses und der Bedeutung supranationaler Akteure im europaischen Integrationsprozess. Er macht verstandlich, wie es zu der noch heute erkennbaren Distanz zwischen dem Europa der Institutionen und den Burgern kommen konnte.
Europäisierung von Außenpolitik?
Die Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ) in den 1970er Jahren
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PDF, Tyska, 20191 029 kr
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Hat die mit der EPZ beginnende gemeinsame europäische Außenpolitik, Vorläuferin der heutigen Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU, zu einer ''Europäisierung'' nationaler Außenpolitiken und einer ''Sozialisierung'' der beteiligten Akteure geführt? Anknüpfend an Europäisierungskonzepte und Sozialisationsthesen der politikwissenschaftlichen Integrationsforschung gehen die Autoren diesen Fragen auf Basis umfangreicher Quellenstudien nach. Im Mittelpunkt stehen dabei die vier EG/EPZ-Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die außenpolitischen Themenfelder Mittelmeer/Südeuropa und südliches Afrika. Wie die Autoren aufzeigen, kann allein die detaillierte, quellenbasierte Analyse der außenpolitischen Entscheidungsprozesse auf EPZ-Ebene wie auf nationaler Ebene die komplexen Interaktionen und Einflussfaktoren auf außenpolitisches Handeln eruieren und damit letztlich die Fragen nach ''Europäisierung'' und ''Sozialisierung'' beantworten.